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Warum Apple seine Router-Sparte einstellte

30.04.2018 | 07:56 Uhr | Peter Müller

Apples Entscheidung, eigene Router nicht mehr zu verkaufen, war bereits abzusehen. Diese hat jedoch ihre Gründe.

Gute Gründe: Apple stellt seine Router ein, wenig überraschend. Es gibt genügend Alternativen, zumal Time Capsule und die beiden Airport-Basisstationen mangels Modem nicht von alleine Zugang zum Internet finden – auf den Funkrouter des Providers ist man in jedem Fall angewiesen.  Ben Lovejoy von "9to5Mac" hält die Entscheidung zwar für nachvollziehbar, aber dennoch für falsch zu diesem Zeitpunkt. Dabei führt er einige Gründe mit unterschiedlichem Gewicht an. Manche Apple-User fühlen sich wohler, wenn ein jedes Gerät ihrer Settings aus Cupertino stammt, vor allem wenn es Apple mit einem Nachfolgeprodukt nicht nur gelänge, mehr Sicherheit zu garantieren, sondern eine mit dem HomePod vergleichbar einfache Einrichtung hinzubekommen. Mit dem aufkommenden AirPort 2 und dem Trend zum Mesh-Netzwerk hätte Apple zudem die Möglichkeit, ein Gerät zu bauen, das neue Maßstäbe bei der Vernetzung des smarten Heims zu setzen. Es ist aber höchstwahrscheinlich kein solches Gerät in Arbeit, Apple stellt Time Capsule und Konsorten nicht ein, weil etwas besseres unterwegs ist – die für WiFi-Hardware zuständigen Teams hat Apple laut Berichten schon vor gut zwei Jahren aufgelöst.

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