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Warum manche Thunderbolt-3-Kabel nur 30 MB/s erzielen

24.08.2017 | 12:50 Uhr | Stephan Wiesend

Verbindet man ein externes Speichemedium per Thunderbolt-Kabel, sind die Transferraten unter Umständen enttäuschend.

Kabel mit der neuen USB-C-Schnittstelle haben schon einige Verwirrung ausgelöst. Das Problem: Hinter einem Kabel mit dem neuen Stecker mit der offiziellen Bezeichnung USB-3.1-Typ C kann sich eine Vielzahl an Kabel-Arten verstecken. Eine Besonderheit ist vor allem das USB-C-Ladekabel, das etwa Apple im Apple Store anbietet. Was viele Anwender nicht wissen: Man kann damit zwar ein Macbook Pro besonders schnell aufladen, es unterstützt aber bei der Verbindung mit einem USB-Gerät nur das ältere und langsame USB 2.0 . Verbindet man beispielsweise seine neue externe SSD mit USB-C-3.1-Unterstützung mit dem Mac, ist über das Ladekabel nur eine Verbindung über das alte USB-2-Protokoll möglich – Datentransfers sind dann nur mit lahmen 30 bis 40 MB/s möglich, einem Zehntel der möglichen Transferrate. Mit einem billigen USB-C-Kabel ohne diese spezielle Ladefunktion sind dagegen weit schnellere Datenübertragungen möglich.

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