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Was Apple am 27. März vorstellen könnte

22.03.2018 | 13:10 Uhr |

Nächste Woche am Dienstag, den 27. März will Apple über Bildung, Schule und Uni sprechen. Das könnte kommen.

Wie wir ja schon vermuteten, hat Apple in dieser Woche per Pressemitteilung Neuerungen vorgestellt, die auf dem für kommende Woche veranschlagten Bildungsevent eher fehl am Platz wären, neue Apple-Watch-Armbänder . Was bisher nicht zu sehen war: Neue Geräte. Ein Nachfolger des iPhone SE wird zwar sehnsüchtig von vielen erwartet, könnte aber komplett ausfallen - auf dem Bildungsevent wird es um anderen Dinge gehen.

Apple hat schon vor rund sechs Jahren eine außergewöhnliche Veranstaltung gehalten, diese fand im Guggenheim in New York statt. Damals ging es ebenfalls um die Bildung. Daher wird uns nicht wundern, wenn Apple für dieses Event sein iPad-Portfolio aktualisieren wird. Vor rund einem Jahr hat der Hersteller sein billigstes Tablet vorgestellt, für Bildungseinrichtungen in den USA kostet das iPad (ohne Pro) rund 300 US-Dollar. Aber selbst bei dem Preis muss Apple auf dem Bildungsmarkt mit den immer populärer werdenden Chromebooks ankämpfen. Daher wird Apple das Gerät bzw. das Ökosystem um das iPad als perfekt für die Ausstattung von Schulen darstellen. Zu dem Paket rund ums iPad kann ein aktualisierter Apple Pencil gehören, dazu muss wohl der Hersteller die Unterstützung des smarten Stiftes auch für das billigere Gerät zulassen, sind doch handschriftliche Notizen und Zeichnungen in dem Schul- und Unialltag nicht unüblich.

Für Schriftaufgaben ist auch eine Tastatur notwendig, hier könnte Apple mit einem der Dritt-Hersteller wie Logitech kooperieren und extra für diese Zwecke eine iPad-Hülle mit eingebauter Tastatur vorstellen, ob per Bluetooth oder Smart Connector, wie dies das iPad Pro bereits führt, ist erstmals irrelevant.

Ohne Software wäre das Event nicht vollständig, so kann Apple die die nächste Version von der Schulverwaltungs-Software Classroom bringen. Zuletzt hat der Entwickler die App für Schüler, Lehrer und Admins in der Schule vor zwei Jahren mit iOS 9.3 vorgestellt. In den aktuellen Beta-Versionen von iOS 11.3 finden sich Spuren von der ClassKit-Umgebung. Damit können die Dritt-Entwickler Funktionen implementieren, die für die Schule und Uni wichtig sind, beispielsweise auf dem iPad nur eine einzige App laufen lassen, damit die Schüler während einer Klausur nicht abschreiben können.

HomePod in The White Stripes. Was es damit auf sich hat: www.macwelt.de/2335829
Vergrößern HomePod in The White Stripes. Was es damit auf sich hat: www.macwelt.de/2335829

Auf dem Special Event vor sechs Jahren hat Apple iBooks Author vorgestellt. Der Hersteller hat die Software zur Erstellung der Ebooks als Revolution auf dem Lernbücher-Markt vorgestellt. Die Revolution blieb aus, nicht zuletzt, weil sich Sachbuchverlage immer noch gegen die elektronischen Versionen oder Apps sperren, bringt doch die jährliche Neuauflage eines Wörterbuchs oder eines Lehrbuchs deutlich mehr Umsatz ein Update im App Store. Außer iBooks Author hat Apple noch iTunes U im Angebot – ein Bildungsbereich in iTunes bzw. zuletzt in der Podcast-App mit den interaktiven Seminaren und Kursen.

Die Chancen stehen ziemlich gut, dass Apple neben dem iPad noch das Macbook Air als das Gerät für Schule und Uni vorstellen kann . Dazu muss der Hersteller jedoch an der Hardware und an dem Preis drehen. Paradoxerweise macht sich das seit Jahren nicht so richtig aktualisierte Macbook Air gar nicht mal so schlecht im gesamten Mac-Portfolio von Apple : Das Gerät ist ausreichend schnell für die Aufgaben, die in der Schule und an der Uni anfallen, dazu ist immer noch der Preis unschlagbar, kann man doch ein Macbook Air mit 128 GB noch im dreistelligen Bereich erwerben.

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