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Was Apple bei Augmented Reality (AR) besser als Facebook machen kann

25.04.2017 | 12:12 Uhr |

Mike Rockwells AR-Team bei Apple soll prominente Unterstützung erhalten haben - Jeff Norris kommt von der NASA.

Update vom 25.4.17: Apple hat zur Verstärkung seiner AR-Entwicklung laut Bloomberg einen prominenten Mitarbeiter angeheuert. Von der NASA wechselt Jeff Norris nach Cupertino, im Jet Propulsion Laboratory der Weltraumagentur hatte er zuvor das  Mission Operations Innovation Office gegründet und geleitet, das sich mit den Möglichkeiten von AR und VR zur Steuerung von großen Raumfahrzeugen beschäftigt hatte. Norris arbeitet schon seit einigen Wochen oder Monaten im AR-Team von Mike Rockwell, verraten die anonymen Quellen des Blattes. Weder die NASA, noch Apple oder Norris wollen den Wechsel aber bestätigen. Um die 1000 Ingenieure sollen  bei Apple mit dem Thema AR befasst sein , hatte es im März geheißen.

Stand vom 20.4.17: Jetzt springt auch noch Facebook auf den AR-Zug auf, den nicht zuletzt Snapchat mit seinen lustigen Filterchen so richtig ins Laufen gebracht hat. Wo bleibt Apple? Bis auf nebulöse Andeutungen von Tim Cook hat man aus Cupertino nichts dazu gehört. Gleichwohl brodeln in den einschlägigen Küchen die Gerüchte über besondere AR-Fähigkeiten, die im Herbst das iPhone 8 (oder Edition) mit seinen Dualkameras mitbringen soll. Ist Apple ein nicht ein wenig spät dran? Vielleicht, meint unsere Macworld-Kollegin Caitlin McGarry , aber der iPhone-Hersteller will mit dem Thema nicht der Erste sein, sondern der Beste.

Wie aber AR-Funktionen nun konkret aussehen - abgesehen von Hasenohren auf Selfies - wird über den Erfolg der Technologie entscheiden. Für Apple bieten sich zahlreiche interessante Optionen, die auf bestehenden Apps basieren, die Facebook und Snapchat nicht haben. Maps bietet sich idealerweise dafür an, zusätzliche, ortsbezogene Informationen auf den Schirm zu bringen. Auch in der Fotografie und im Gaming kann sich AR zeigen und beweisen, lustige Filter für iMessages kann man ja immer noch integrieren.

Augmented Reality: Was Apple vorhat

Apple hat ja bekannterweise mehrere Firmen in der Vergangenheit übernommen, die im Bereich Augmented Reality geforscht aber auch fertige Produkte gebracht haben. Nach unseren Einschätzungen wird Apple wohl nicht auf lustige Filter in der Kamera-App setzen, sondern gleich eine Entwickler-Umgebung für App-Macher bereitstellen, damit diese dann die fertigen Lösungen in Form einer App präsentieren. Selbst eine rudimentäre Implementation kann die Welt im Sturm erobern, wie das Beispiel von Pokémon Go im vergangenen Sommer gezeigt hat.

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