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Was Intels Roadmap über künftige Macs verrät

18.01.2019 | 09:45 Uhr | Peter Müller

Intel ist nach wie vor der wichtigste Chip-Lieferant für Macs, dessen Ankündigungen lassen auf die künftigen Geräte schließen.

Was ansteht: Vielleicht besteht die Zukunft des Mac in der Tat in von Apple eigens entwickelten Chips auf ARM-Basis, die Gegenwart respektive nahe Zukunft verlässt sich aber immer noch auf CPUs von Intel – sofern Apple nicht doch gleich auf AMD umsteigt. Aus der Roadmap des Chip-Produzenten kann man ein wenig auf die Macs der (nahen) Zukunft schließen, Intels Pläne für 2019 liegen zwar noch nicht im letzten Detail vor, man hat aber eine vage Ahnung, was sich 2019 ergeben wird.

Jason Cross hat sich die Roadmap angesehen und macht das ein oder andere Ziel darauf aus: So verspreche die neue Architektur Sunny Cove mehr Performance bei Single-Core-Operationen, die darauf basierenden 10-nm-Chips der Ice-Lake-Generation bieten sich für Macbooks, iMac und Mac Mini an. Vor allem die Grafikleistung der integrierten Chips dürfte sich deutlich steigern, Ice Lake auch Wi-Fi 6 (früher als 802.11ax bekannt).

Vor 2020 wird es damit aber nichts, Updates im Sommer müssten auf die 9te Core-Generation Coffee Lake setzen. Immerhin werden 2019 mit den Chips Cascade Lake-X die Nachfolger der Xeons bereit stehen, Kandidat für einen überarbeiteten iMac Pro und den angekündigten Mac Pro. Von Intels Projekten Athena und Foveros, die beide auf energieeffizientere ultraflache Notebooks abzielen, wird Apple nichts haben, der eigene Chip T2 und dessen Nachfolger erfüllt genau diese Zwecke.

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