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Wie Apple Forscher und Entwickler lockt

22.09.2017 | 11:17 Uhr |

Kommen die besten Talente nicht zu Apple, geht die Company eben dort hin, wo diese schon arbeiten, unterstellt Bloomberg.

Apple gibt in diesem Jahr etwa 11 Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung aus, kein Wunder, dass das Unternehmen Labore in aller Welt unterhält. Wie Bloomberg nun zusammenfasst , hat Apple in den letzten Jahren vor allem in die Entwicklung von Kartendiensten oder Augmented Reality investiert und genau dort Niederlassungen eröffnet, wo sich bereits kleinere Firmen dem Thema gewidmet haben. Diese haben wenig überraschend schon bald Mitarbeiter an Apple verloren oder wurden komplett übernommen. Wie Bloomberg spitz anmerkt, wollte Apples Pressesprecherin Trudy Muller diesen Bericht nicht kommentieren.

Konkret nennt Bloomberg etwa die Niederlassung Apples in Berlin , die nicht von ungefähr in der Nähe des Büros des Dienstes Here eröffnet wurde. Ein erst letzte Woche eröffnetes Büro in Denver soll anscheinend Mitarbeiter von Verizons Mapquest-Abteilung locken. In Grenoble ließ sich Apple in der Nähe von STMicroelectronics nieder, im englischen Herfordshire in unmittelbarer Nachbarschaft zu Imagination Technologies, von denen sich der iPhone-Hersteller nicht mehr beliefern lässt, weil er auf eigene Grafikchips setzt. Auch in Longtan, Ottawa, Orlando und Wellington verfolge Apple eine ähnliche Strategie.

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