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Wie Apple seine Geheiminsse intern schützt

05.02.2019 | 11:38 Uhr |

Dass Apple gegenüber der Öffentlichkeit sehr oft schmallippig auftritt, ist nichts Neues. Durch ein Gerichtsverfahren sind Details bekannt geworden, wie Apple seine Geheimnisse auch intern schützt.

Aus einem Dokument des FBI geht laut 9to5Mac hervor, wie Apple seine Firmengeheimnisse schützt. Konkret geht es um den Fall des ehemaligen Mitarbeiters Jizhong Chen, der mit gestohlenen Informationen zum Project Titan nach China fliehen wollte. Apple sei auch gegenüber seinen eigenen Mitarbeitern geheimnisvoll, nur 5.000 der 140.000 Mitarbeiter wären über das Projekt informiert, davon dürften aber auch nur 1.000 das Gebäude betreten, in dem die eigentliche Arbeit vor sich geht.

An den dort verwendeten Rechnern sind als eine der Sicherungsmaßnahmen Screenshots nicht möglich, Chen wurde auch dabei erwischt, wie er einen Bildschirm abfotografierte – ein Kollege hatte ihn bei der Security gemeldet. Mitarbeiter werden regelmäßig geschult, wie wichtig der Schutz der Firmengeheimnisse sei und was zu tun wäre, würde man ein Leck entdecken. Über die von Chen angefertigten Kopien weiß man nun auch ein klein wenig mehr Bescheid, bei dem einen Foto soll es sich um eine Abbildung eines von Apple designten Kabelbaums handeln, ein anders Bild zeige Sensoren und Steuergeräte für das selbst fahrende Auto.

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