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Wie Apples Health Records in Krankenhäusern funktioniert

12.04.2018 | 10:49 Uhr | Peter Müller

Bereits im März hat Apple eine neue Schnittstelle für Krankenhäuser freigegeben, die alle Patientendaten sammeln soll.

Gesundheit: Seitdem Apple im März iOS 11.3 veröffentlicht hat, ist auch die neue Schnittstelle Health Record in Betrieb. Patienten können darüber ihre iPhones und die in der Health-App versammelten Daten mit den EMR-Systemen (Electronic Medical Records) in standardisierter Weise austauschen. Bisher haben sich in den USA 39 medizinische Institutionen dem System angeschlossen, unsere Kollegen der Computerworld haben nach ersten Erfahrungen gefragt. Diese Antworten fallen in der Regel positiv aus, für Mediziner öffnen Health Records neue Diagnosemöglichkeiten. Doch sind einige Ärzte noch von der schieren Menge der Daten erschlagen und meinen, Apple müsse hier ansetzen, um aus den Rohdaten vernünftige Interpretationen gewinnen zu können. Die Datenerhebung mit Hilfe von privater Elektronik hat auf alle Fälle Zukunft, meinen die Marktforscher von IDC. Schon im Jahr 2020 werde jeder vierte Patient in den USA dem Motto BYOD folgen: Bring your own data. Den Datenschutz garantiert Apple, die Daten auf den Geräten sind verschlüsselt gespeichert, die Übertragung zu den Systemen der Kliniken erfolgt ebenfalls verschlüsselt.

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