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Wie sich der Klimawandel auf Apple auswirkt

24.01.2019 | 13:20 Uhr | Peter Müller

Für eine nachhaltige Planung muss ein Unternehmen nicht nur die Risiken auf den globalen Märkten beachten.

Die Frage ist ja nicht, ob es den Klimawandel gibt, sondern wie man darauf reagiert. Im Bericht der Non-Profit-Organisation Carbon Disclosure Project über die Pläne von Unternehmen und wie sie ihren Einfluss auf die Umwelt sehen, schreibt Apple über seine Risiken des Klimawandels – aber auch über Vorteile, die sich für den Mac-Hersteller ergeben.

Die Risiken betreffen vor allem die Produktion. Zunehmende Extremwetterereignisse könnten Fabriken und Infrastrukturen schädigen oder Mitarbeiter davon abhalten, an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Das Risiko höherer Energiekosten ist für Apple nicht so relevant, da es selbst zu 100 Prozent Energie aus erneuerbaren Quellen schöpft und auch in der Lieferkette der Anteil von CO 2 -neutraler Energie zunimmt.

Gesetzgeberische Reaktionen auf den Klimawandel sieht Apple für sich jedoch dann eher als Chance an, da es seine Produkte bereits möglichst "grün" produziert und daher keine verschärften Auflagen zu befürchten hätte und von den Kunden als nachhaltiger betrachtet würde als die Konkurrenz. Zudem würden die Notruffunktionen von iPhone und Apple Watch auch im Wetterkatastrophenfall hilfreich sein und Apples Produkte noch attraktiver machen.

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