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Wo Apple seine Stores gerne eröffnet

23.11.2017 | 09:29 Uhr |

In manchen Gegenden sprießen die Apple Stores wie die Pilze aus dem Boden, Wiener Innenstadt wartet jedoch seit zwei Jahren darauf.

Analyse : Der New Yorker Stadtteil Brooklyn bekommt gefühlt einen neuen Apple Store nach dem anderen, vor allem rund um Williamsburg, die Bronx geht aber weiterhin leer aus. Der nördlichste Bezirk New Yorks ist derjenige mit der gemischtesten Bevölkerung, aber auch derjenige mit dem geringsten Haushaltseinkommen.

Wie "The Ouline" vorrechnet, gehorcht das Umgehen der Bronx offenbar eine Muster. Denn von den 270 Apple Stores in den USA stünden 251, also gut 90 Prozent, in Postleitzahlbereichen mit überwiegend weißer Bevölkerung. Für die Autoren des Artikels passt das nicht zusammen. Zwar sei es wenig überraschend, dass Apple an seinen Standorten Kunden mit höherem Einkommen anspreche, die Viertel, in denen überwiegend Schwarze, Latinos und andere Gruppen wohnten, zu meiden, kollidiere mit der Diversität, die sich Apple auf die Fahnen geschrieben habe.

Apple wollte nicht erklären, nach welchen Kriterien es Standorte für neue Stores suche, der Professor an der  USC Marshall School of Business Ira Kalb spricht Apple jedoch von Rassismus frei. Es ging dem Unternehmen allein um das in der Gegend des Stores verfügbare Einkommen. Apple ziele auf das High-End des Marktes und sei damit nicht allein. Auch Whole Foods unterhalte keine Niederlassung in der Bronx.

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