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Neue iMacs, neue Macbook Pro, Macbook Air verbessert

05.06.2017 | 23:40 Uhr |

iMac und Macbook Pro: In einem Rundumschlag hat Apple neue Hardware vorgestellt. Basis ist die neue Intel-CPU-Generation Kaby Lake. Als Überraschung gibt es ab Dezember den iMac Pro.

Eigentlich, ja eigentlich handelt es sich bei der WWDC um eine Entwickler-Konferenz. Über die Jahre hat Apple aber immer wieder mal neue Hardware vorgestellt. Doch einen solchen Rundumschlag wie dieses Jahr, das gibt es nicht alle Tage.

So bedeckt Apple sich im Vorfeld von Neuvorstellungen auch hält: Oft sickern dennoch Details zu neuen Produkten durch . Einen Hinweis auf die neuen Macbooks hat es auch schon im Vorfeld gegeben, allerdings recht vage.

Nun wissen wir es genau: Neben seiner kompletten iMac-Linie hat Apple auch seine Macbook-Pro-Modelle rundum-erneuert. Und auch das Macbook 12 Zoll hat Apple etwas verbessert. Basis aller neuen Rechner ist der Kaby Lake Prozessor. Ach ja, ein neues iPad Pro gibt es obendrauf und als Überraschung hat Apple zudem einen iMac Pro vorgestellt, der Ende diesen Jahres auf den Markt kommt.

Hier möchten wir zunächst die neuen iMac- und Macbook-Pro-Modelle vorstellen.

iMac mit neuem Prozessor und Thunderbolt 3

Mit dem neuen Kaby Lake Prozessoren bis zu 4,2 GHz sind die neuen iMac-Modelle ausgestattet. Dank dem Prozessor unterstützen die iMacs nun doppelt so viel Arbeitsspeicher wie ihre Vorgänger, die mit einem Skylake-Prozessor arbeiten. Maximal 64 GB sind so nun mit dem 27-Zoll-Modell möglich, das größte 21,5-Zoll-Modell lässt sich mit 32 GB RAM ausstatten. Die beiden 21,5 Zoll großen Einstiegs-Modelle lassen sich dagegen nur bis 16 GB RAM erweitern.

Thunderbolt 3 löst die langsamere Thunderbolt-2-Schnittstelle des Vorgängers ab. Weiterhin verwendet das iMac den herkömmlichen USB-3-Anschluss anstatt USB-C, mit dem die Mobilrechner ausgestattet sind.

iMac: Einige Einstiegsmodelle nun mit Fusion Drive

Während bisher die Einstiegs-Modelle mit einer herkömmlichen Festplatte ausgestattet waren, kommen nun auch alle Einstiegsmodelle des 27-Zoll-Modells mit Fusion-Drive-Laufwerken. Dieses Laufwerk ist eine Kombination aus Festplatte und SSD-Speicher und vereint den Vorteil eines großen Speichers mit der Geschwindigkeit eines SSD-Speichers. Als höhere Konfigurationsstufe lässt sich weiterhin ein iMac mit einem SSD-Speicher wählen. Dieser Speicher ist gegenüber dem Vorgänger laut Apple nun um bis zu 50 Prozent schneller.

iMac: Flottere Grafik

Bis zu 8GB VRAM kann der neue Grafik-Prozessor Radeon Pro 500-Serie nutzen. Laut Apple soll der Grafikprozessor Radeon Pro 555 des 21,5-Zoll-Modell eine bis zu dreimal schnellere Leistung gegenüber seinem Vorgänger bieten. Das 27-Zoll-Modell verwendet eine Radeon Pro 560, die bis zu 50 Prozent schneller sein soll. Der günstigste 21,5-Zoll-Mac nutzt übrigens den Onboard-Grafikchip Intel Iris Plus Graphics 640 mit 64 MB eDRAM des Kaby-Lake-Prozessors, der bis zu 80 Prozent schneller gegenüber seinem Vorgänger sein soll.

iMac: Neues Display

Laut Apple verwenden die iMac-Modelle nun die bisher besten Mac Display. Sie sollen 43 Prozent heller als die des Vorgängers sein und eine Milliarde Farben darstellen können. Die beiden größeren 21,5-Zoll-Modelle verwenden 4K-Displays, die 27-Zoll-Modelle 5K.

iMac: Preise

Die Preise des 21,5 Zoll großen iMac liegen zwischen 1299 Euro und 1699 Euro, nur die beiden großen Modelle nutzen ein 4K-Display. Die 27 Zoll großen Modelle, die allesamt ein 5K-Display verwenden, kosten zwischen 2099 Euro und 2599 Euro. Alle iMacs sind in ihrer Grundkonfiguration mit 8 GB Arbeitsspeicher ausgestattet.

Macbook Pro und Macbook nun mit Kaby Lake Prozessoren

Äußerlich sind die Macbook Pro-Modelle und das Macbook 12 Zoll zwar unverändert. Doch das Innenleben ist stark überarbeitet. Denn sowohl das Macbook als auch alle Macbook-Pro-Modelle verwenden nun Kaby Lake Prozessoren. Während die CPU des auf Stromsparen getrimmte Macbook mit 1,3 GHz auskommt, sind die Macbook-Pro-Modelle flotter. So takten die i5-Prozessoren der 13-Zoll-Modelle mit 2,3 (13 Zoll Modell ohne Touch Bar) und 3,1 GHz. Die i7-Prozessoren der 15-Zoll-Modelle arbeiten mit Taktraten von 2,8 und 2,9 GHz.

Macbook und Macbook Pro mit flotterer SSD und Grafik

Wie beim SSD-Speicher des neuen iMac ist auch die SSD der Mobilrechner mit Kaby-Lake-Prozessoren um 50 Prozent schneller als der SSD-Speicher der Vorgängermodelle.

Während die beiden 13-Zoll-Modelle die Onboard-Grafikprozessoren Intel Iris Plus Graphics 640 und -650 verwenden, nutzen die 15-Zoll-Modelle zusätzlich die Grafik-Chips Radeon Pro 555 und -560, die auch im iMac zum Einsatz kommen.

Arbeitsspeicher bis 16 GB

Die 15-Zoll-Modelle kommen nun bereits in der Grundkonfiguration mit 16 GB Arbeitsspeicher, die 13 Zoll großen Modelle weiterhin mit 8 GB und einer Option, für 240 Euro mehr auf 16 GB aufzustocken. Beim Arbeitsspeicher ist allerdings weiterhin bei 16 GB Schluss. Gerüchten zufolge soll Ende diesen Jahres Modelle auf den Mark kommen, die auch 32 GB RAM unterstützen . Da der Arbeitsspeicher bei allen mobilen Macs aufgelötet ist und sich nicht nachträglich erweitern lässt, muss man sich bereits bei dem Kauf entscheiden.

Updatchen für das Macbook Air

Das Macbook Air hat ein Mini-Update erhalten. Der Prozessor hat ein Update auf 1,8 GHz erhalten.

Mobile Macs: Preise

Das Macbook 12 Zoll kostet ab 1499 Euro, das Macbook Air ab 1099 Euro. Im Preis gesenkt hat Apple das Einstiegs-Modell des 13 zoll großen Macbook Pro, das ohne Touch Bar auskommt. Es kostet nun 1499 Euro. Für die beiden anderen Modelle zahlt man 1749 und 1999 Euro. Die 15 Zoll großen Macbook-Pro-Modelle kosten 2799 und 3299 Euro.  

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