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Diese 5 Features fehlen dem iPad Pro 2020

21.03.2020 | 08:41 Uhr |

Das neue iPad Pro war schon vor der Aktualisierung der Goldstandard unter den Tablets, jetzt ist es nochmal besser geworden. Dennoch sieht unser Kollege Michael Simon von der Macworld Anlass fĂŒr weitere Verbesserungen. Welche das sind, lesen Sie hier.

Am Mittwoch stellte Apple das neue iPad Pro vor - und will damit wieder einmal die Art und Weise, wie wir das Tablet nutzen werden, verĂ€ndern Die Neuerungen reichen von der UnterstĂŒtzung des Trackpads bis hin zu einem LiDAR-Scanner und einem neuen "Z"-Prozessor. Aber darĂŒber haben wir bereits geschrieben . Lassen Sie uns nun ĂŒber einige der Dinge sprechen, die das neue iPad nicht hat.

5G

Okay, ich hatte eigentlich nicht erwartet, dass das iPad Pro vor dem iPhone ein 5G-Modem bekommt, aber nachdem Gigabit-LTE 2018 auf das iPad Pro kam, ist 5G der offensichtliche nĂ€chste Schritt. Apple positioniert das neue iPad Pro eindeutig als den ultimativen Reisebegleiter fĂŒr Profis, aber der Mangel an 5G bedeutet, dass wir wahrscheinlich bis 2022 warten mĂŒssen, bevor Apple ein Tablet mit UnterstĂŒtzung fĂŒr das Netzwerk der nĂ€chsten Generation ins Sortiment aufnimmt.

OLED-Bildschirm

Das Liquid Retina-Display des iPad Pro verfĂŒgt ĂŒber eine Vielzahl von High-End-Spezifikationen, die es zu einem der besten Tablet-Bildschirme machen, die je hergestellt wurden:

  • 2388x1668 (11-Zoll) oder 2732x2048 (12,9 Zoll) bei 264ppi

  • 120Hz ProMotion-Technologie

  • Display mit großem Farbraum (P3)

  • True Tone

  • VollstĂ€ndig laminiertes Display

  • Antireflix-Beschichtung

  • 600 Nits Helligkeit

Das iPad Pro hat wahrscheinlich das beste Display aller Tablets.
VergrĂ¶ĂŸern Das iPad Pro hat wahrscheinlich das beste Display aller Tablets.
© Apple

Doch selbst mit dem schicken Namen, dem Apple ihm gegeben hat, ist es immer noch ein schlichtes, altes LC-Display. Genau wie damals, als Steve Jobs es im Jahr 2010 enthĂŒllte. Zugegeben, es ist eines der besten LCDs, die ich je gesehen habe, und Apples iPad-Bildschirmtechnologie ist den meisten Laptops um Lichtjahre voraus. Aber nachdem ich gesehen habe, was Apple mit OLED auf der Apple-Watch und dem iPhone anstellen kann, komme ich nicht umhin, mir ein Display-Upgrade fĂŒr das iPad Pro zu wĂŒnschen.

Eine gute Frontkamera

Meine grĂ¶ĂŸte Kritik am iPad Pro ist die 7MP TrueDepth-Kamera, die sich auf der Vorderseite befindet. Es ist dieselbe 7MP, f/2.2 Selfie-Kamera, die im Juni 2017 auf dem 10,5-Zoll-iPad Pro eingefĂŒhrt wurde und im Vergleich zur 12MP-Kamera auf dem iPhone 11 Pro blass erscheint. Abgesehen von der niedrigen Auflösung verfĂŒgt sie weder ĂŒber die filmische Videostabilisierung noch ĂŒber den erweiterten Dynamikbereich, den die Frontkamera des iPhone 11 Pro hat, noch kann sie Videos in 4K aufnehmen.

Die rückseitige Kamera wird immer besser, die Frontkamera hat aber noch viel Luft nach oben.
VergrĂ¶ĂŸern Die rĂŒckseitige Kamera wird immer besser, die Frontkamera hat aber noch viel Luft nach oben.
© Apple

Das verstehe ich nicht. Es ist dasselbe Problem, das mein Kollege Jason Cross mit dem MacBook Air hat: Mit einem riesigen Retina-Bildschirm ist das iPad Pro das perfekte FaceTime-GerĂ€t, aber leider bleibt die Frontkamera trotz einer erheblichen Aufwertung der RĂŒckkamera weiterhin völlig unzureichend. Warum Apple von uns erwartet, dass wir ein 12,9-Zoll-Tablett zur Aufnahme von Ultra-Weitwinkel-Bildern verwenden, uns aber keine 4K-Frontkamera zur VerfĂŒgung stellt, ist mir unbegreiflich.

Ein zweiter USB-C-Anschluss

Als das iPad Pro einen USB-C-Anschluss bekam, öffnete es das Tablet fĂŒr eine ganze Welt von PeripheriegerĂ€ten, darunter Displays, Festplatten und natĂŒrlich Kopfhörer (da die 3,5-mm-Buchse weg ist). Und mit den neuen Cursor- und Trackpad-Gesten, die von den Eingabehilfen-Einstellungen zur HauptoberflĂ€che wandern, werden mehr Leute ihre MĂ€use anschließen wollen, um es auszuprobieren. Es gibt nur ein Problem: Es gibt nur einen Anschluss, wenn Sie also einmal etwas anschließen, haben Sie keine weitere Optionen mehr.

Ich weiß, Sie können einen Hub verwenden oder ein Magic Keyboard fĂŒr 300 Dollar kaufen und einen zweiten Port erhalten, aber es wĂ€re noch praktischer, wenn Apple einen zweiten Port auf der anderen Seite hinzufĂŒgen wĂŒrde, wie beim MacBook Air. Mit den Lautsprechergittern an der Ober- und Unterkante muss nicht einmal die Symmetrie gestört werden, und es wĂ€re viel einfacher zu laden, wenn man einen Anschluss auf jeder Seite hĂ€tte. Es bleibt zu hoffen, dass Apple mit dem nĂ€chsten Modell diesen Schritt geht.

Ein Apple-Logo im Querformat

Das Apple-Logo auf der RĂŒckseite des iPad ist immer noch so positioniert, dass das iPad im Hochformat gehalten wird, damit es richtig ausgerichtet ist. Allerdings ist es in 13 von 15 Fotos auf Apples Website im Querformat zu sehen. Apple weiß, dass das iPad Pro hauptsĂ€chlich im Querformat genutzt wird. Wir wissen es auch. Sogar das Magic Keyboard hat ein Apple-Logo im Querformat. Doch das Logo im Hochformat auf der RĂŒckseite des iPads bleibt bestehen.

In den meisten Fällen wird das iPad Pro im Querformat genutzt.
VergrĂ¶ĂŸern In den meisten FĂ€llen wird das iPad Pro im Querformat genutzt.
© Apple

Dieser Artikel wurde ĂŒbersetzt von Macworld.com

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