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Macbook Pro 13" im Test: Bescheidene CPU, großartige Grafik

12.05.2020 | 13:21 Uhr |

Der neueste Pro-Laptop von Apple hat genug, um professionelle Benutzer zufrieden zu stellen, die jeden Tempozuwachs benötigen.

Seit November hofften wir, dass auf das 16-Zoll-Macbook Pro bald ein Upgrade für das 13-Zoll-Macbook Pro folgen würde. Aber das war eben nicht so bald. Zuerst rüstete Apple das Macbook Air auf und erst mehr als einen Monat danach kam endlich das lang erwartete neue 13-Zoll-Macbook Pro heraus. Die neuen Modelle verfügen über neue CPUs, schnelleren Arbeitsspeicher und neue GPUs, um seine Geschwindigkeit zu erhöhen, und das neue Magic Keyboard wird Kunden zurückbringen, die sich entschieden haben, der Version des Laptops mit Butterfly-Tastatur fernzubleiben.

Wenn Sie derzeit ein hochwertiges 13-Zoll-Macbook Pro besitzen, das Sie innerhalb der letzten vier Jahre gekauft haben, sollten Sie vielleicht in Erwägung ziehen, noch etwas länger bei diesem Laptop zu bleiben. Auch wenn Sie mit dem neuen Macbook Pro schöne Geschwindigkeitsgewinne erzielen werden, kann es schwierig sein, die Kosten im Moment zu rechtfertigen. Es sei denn, Sie wollen den Laptop wegen der Schmetterlingstastatur wirklich, wirklich loswerden und eine schmerzhafte Tipperfahrung durch eine angenehmere ersetzen.

Macbook Pro 13'', 1,4 GHz i5 (8. Gen), 8 GB RAM, 256 GB SSD - 1.499 Euro

Macbook Pro 13'', 1,4 GHz i5 (8. Gen), 8 GB RAM, 512 GB SSD - 1.749 Euro

Macbook Pro 13'' 2,0 GHz i5 (10. Gen), 16 GB RAM,  512 GB SSD - 2.129 Euro

Macbook Pro 13'' 1,4 GHz i5 (10. Gen), 16 GB RAM, 1 TB SSD - 2.379 Euro

Dieser Testbericht wirft einen Blick auf die 2.129-Euro-Standardkonfiguration des 13-Zoll-Macbook Pro, das mit einem 2,0 GHz Quad-Core Core i5-Prozessor, 16 GB Arbeitsspeicher, Intel Iris Pro Graphics und einer 512 GB SSD ausgestattet ist. Das 2.379-Euro-Modell ist das gleiche, außer mit einer 1-TB-SSD. Die 1.499-Euro- und 1.749-Euro-Versionen der Macbook Pro 13 Zoll von 2020 verfügen über die gleichen 1,4-GHz-Quad-Core Core i5-Prozessoren der achten Generation wie bei ihrer Veröffentlichung im letzten Jahr, aber sie haben jetzt das Magic Keyboard und die doppelte SSD-Kapazität.

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Ruhe in Frieden, Schmetterlingstastatur

Mit dem 16-Zoll-Macbook-Pro im November 2019 begann Apple damit, seine viel beschimpfte Tastatur mit Schmetterlingsmechanik zugunsten der neuen Magic Keyboard mit Scherenmechanik zu ersetzen. Das Macbook Air folgte diesem Beispiel, als es im März 2020 aktualisiert wurde, sodass das 13-Zoll-Macbook Pro als einziger Laptop mit der Schmetterlingstastatur übrig blieb.

Mit diesem Update ist die Abschiedstournee mit der Schmetterlingstastatur nun abgeschlossen. Sie ist nun vollständig aus Apples Laptop-Palette verschwunden und wird nicht vermisst werden (obwohl Apple darauf besteht, dass die Butterfly-Tastatur ihre Fans hatte). Unsere Vorliebe für das neue Magic Keyboard haben wir in unseren Testberichten über das 16-Zoll Macbook Pro und das neueste MacBook Air dokumentiert, und die Implementierung im 13-Zoll Macbook Pro unterstreicht nur noch einmal, was uns daran gefällt.

Die Butterfly-Tastatur war hart zu den Fingern, laut und so unzuverlässig, dass Apple dafür ein Tastatur-Service-Programm starten musste. Das neue Magic Keyboard fühlt und hört sich weit besser an, weicher und komfortabler in der Haptik und eben nicht so laut. Über die  Zeit erst werden wir mehr über  die Zuverlässigkeit wissen, aber wir hatten bisher keine Probleme mit diesem Laptop, dem 16-Zoll-Macbook-Pro und dem neuen Macbook Air. Das ist ein gutes Zeichen.

Auf Wiedersehen, Schmetterlingstastatur. Hallo, Magic Keyboard, sowie spezielle ESC- und Touch-ID-Tasten an den Seiten der Touch Bar und halbhohe Pfeiltasten.
Vergrößern Auf Wiedersehen, Schmetterlingstastatur. Hallo, Magic Keyboard, sowie spezielle ESC- und Touch-ID-Tasten an den Seiten der Touch Bar und halbhohe Pfeiltasten.

Apples Touch Bar ist auf dem 13-Zoll Macbook Pro sinnvoll und gut aufgehoben. Wer es noch nicht weiß: Die Touch Bar ist ein Touchscreen-Streifen oben auf der Tastatur, der die Funktionstasten ersetzt, die Sie vielleicht gewohnt sind. Welche Tasten auf der Touch-Leiste angezeigt werden, hängt von der von Ihnen verwendeten Anwendung ab. Wenn Sie sich zum Beispiel in Karten befinden, können Schaltflächen zum Abrufen von Wegbeschreibungen, zum Suchen eines Ortes, zum Markieren eines Ortes als Favorit und vieles mehr angezeigt werden.

Macbook Pro 13'', 1,4 GHz i5 (8. Gen), 8 GB RAM, 256 GB SSD - 1.499 Euro

Macbook Pro 13'', 1,4 GHz i5 (8. Gen), 8 GB RAM, 512 GB SSD - 1.749 Euro

Macbook Pro 13'' 2,0 GHz i5 (10. Gen), 16 GB RAM,  512 GB SSD - 2.129 Euro

Macbook Pro 13'' 1,4 GHz i5 (10. Gen), 16 GB RAM, 1 TB SSD - 2.379 Euro

Die Touch Bar kann eine nützliche Möglichkeit sein, Ihren Mac zu verwenden, aber selbst nach Jahren (die Touch Bar wurde 2016 auf den Macbook Pro eingeführt) kann ich mich immer noch nicht dazu durchringen, sie regelmäßig zu verwenden. Die Touch Bar kann für Ihren Gebrauch angepasst werden, sodass sie nicht immer app-basierte Optionen anzeigen muss. Ich zögere zu sagen, dass die Touch Bar unnötig ist, denn ich glaube nicht, dass sie schlecht implementiert ist. Ich kann mich einfach nicht dazu durchringen, sie für mehr als nur F-Tasten-Funktionen zu verwenden.

Schnellere CPU und schnellerer Speicher, weit bessere Grafik

Die neuen 13-Zoll-Macbooks Pro für 2.129 und 2.379 Euro sind mit Intel-Core-Prozessoren der 10. Generation ausgestattet und ersetzen die Prozessoren der achten Generation ihrer Vorgänger. Beide Varianten verfügen über eine 2,0-GHz-Quad-Core Core-i5-CPU mit Turbo Boost bis zu 3,8 GHz und 6 MB L3-Cache. Der vorherige Prozessor war ein 2,4 GHz Quad-Core Core i5-Prozessor, aber der neue Prozessor basiert auf Intels Ice-Lake-Mikroarchitektur, die eine bessere Leistung bietet, so dass die höhere Taktfrequenz der älteren CPU nicht viel bedeutet. Für zusätzliche 250 Euro können Sie auf einen 2,3 GHz Quad-Core Core i7-Prozessor mit Turbo Boost bis zu 4,1 GHz aufrüsten. ( Hier die genauen Spezifikationen der Prozessoren von Intel ).

Apple bietet auch schnelleren Arbeitsspeicher im neuen 13-Zoll Macbook Pro. Der 2133MHz LPDDR3-Arbeitsspeicher des vorherigen Laptops wurde auf 3733MHz LPDDR4X aufgerüstet, was zur Leistungssteigerung beitragen sollte. Standardkonfigurationen beginnen jetzt bei 16 GB Arbeitsspeicher; früher waren es 8 GB. Und Apple bietet jetzt ein 32-GB-Upgrade an, das zusätzliche 400 Dollar kostet.

Profi-Anwender sollten besonders die Intel Iris Plus-Grafik im neuen Laptop beachten. Sie können jetzt ein 6K-Display (was Sie vorher nicht tun konnten) anschließen, wie z. B. Apples Pro Display XDR, oder ein 5K-Display. Oder Sie können bis zu zwei 4K-Bildschirme anschließen. Es handelt sich nach wie vor um einen integrierten Grafikprozessor und er teilt seinen Grafikspeicher mit dem Hauptspeicher des Mac. Laut Apple verfügt die Iris Plus über 33 Prozent mehr Ausführungseinheiten als ihr Vorgänger (64 statt 48), sodass Sie eine spürbare Verbesserung der Grafikleistung feststellen sollten.

Geekbench 5 Single-Core-Ergebnisse

Längere Balken/Höhere Punktzahlen sind besser.
Vergrößern Längere Balken/Höhere Punktzahlen sind besser.
© Geekbench

Die Leistungssteigerung vom alten Macbook Pro zum neuen Modell sieht beeindruckend aus. Häufig sehen wir eine Steigerung von 10 bis 15 Prozent, aber in diesem Fall sind es 24 Prozent. Die Intel-Prozessoren der neueren Generation haben niedrigere Kern-Taktgeschwindigkeiten und Boost-Taktgeschwindigkeiten, aber die neue "Ice Lake"-Mikroarchitektur liefert eine bessere Leistung pro Takt.

Es ist auch kaum zu übersehen, dass ein einzelner Kern des neuen Macbook Pro 13-Zoll mit einem einzelnen Kern des Macbook Pro 16-Zoll mithalten kann, trotz deutlich geringerer Kern- und Boost-Taktgeschwindigkeiten. Aber wie Sie sehen werden, hebt sich das größere Notebook in puncto Mehrkernleistung ab.

Geekbench 5 Multi-Core-Ergebnisse

Längere Balken/Höhere Punktzahlen sind besser.
Vergrößern Längere Balken/Höhere Punktzahlen sind besser.
© Geekbench

Wenn es um die Mehrkernleistung geht, bietet das neue Macbook Pro eine bescheidene Steigerung gegenüber dem Modell, das es ersetzt. Mit einem Geekbench-5-Score von 4480 ist das eine Verbesserung von etwas mehr als 14 Prozent. Wenn man bedenkt, dass das neue Modell eine maximale Boost-Taktfrequenz von 3,8 GHz hat und das alte Modell auf bis zu 4,1 GHz getaktet wurde, ist das ziemlich beeindruckend.

Wie Sie sehen können, lässt das 16-Zoll Macbook Pro alle 13-Zoll-Modelle im Staub zurück. Mit acht Kernen hat es einen erheblichen Vorteil. Kein Wunder, sind das doch doppelt so viele Kerne wie in den 13-Zoll-Modellen.

Macbook Pro 13 Zoll 2020

Modell

Macbook Pro 13 Zoll (2x USB-C)

Macbook Pro 13 Zoll (2x USB-C)

Macbook Pro 13 Zoll (4x USB-C)

Preis

1.499,00 €

1.749,00 €

2.129,00 €

Technische Angaben

Display

13,3 Zoll Retina Display

13,3 Zoll Retina Display

13,3 Zoll Retina Display

Auflösung

2560 x 1600 Pixel

2560 x 1600 Pixel

2560 x 1600 Pixel

Farbraum

Großer Farbraum (P3)

Großer Farbraum (P3)

Großer Farbraum (P3)

Helligkeit

500 Nits

500 Nits

500 Nits

True Tone

Ja

Ja

Ja

Prozessor

1,4 GHz Quad‑Core i5 (i5-8257U); 8. Generation

1,4 GHz Quad‑Core i5 (i5-8257U); 8. Generation

2,0 GHz Quad‑Core i5 (i5-1038NG7); 10. Generation

CPU-Takt

4x 1,4 GHz (Turbo Boost 3,9 GHz)

4x 1,7 GHz (Turbo Boost 4,5 GHz)

4x 2,0 GHz (Turbo-Boost 3,8 GHz)

Cache

6 MB Level 3

6 MB Level 3

6 MB Level 3

Leistungsaufnahme (TDP)

15 Watt

15 Watt

28 Watt

CPU optional

1,7 GHz Quad‑Core i7 (i7-8557U); 8. Generation

1,7 GHz Quad‑Core i7 (i7-8557U); 8. Generation

2,3 GHz Quad‑Core i7 (i7-1068NG7), 10. Generation

Arbeitsspeicher

8 GB 2133 MHz LPDDR3; 16 GB optional

8 GB 2133 MHz LPDDR3; 16 GB optional

16 GB 3733 MHz LPDDR4X; 32 GB optional

Grafikchip

Intel Iris Plus Graphics 645, 48 EUs, 128 MB eDRAM

Intel Iris Plus Graphics 645, 48 EUs, 128 MB eDRAM

Intel Iris Plus Graphics G7, 64 Eus

Interner Speicher

256 GB Flash-Speicher/PCIe

512 GB Flash-Speicher/PCIe

512 GB Flash-Speicher/PCIe

Speicher optional

512 GB, 1 TB, 2 TB

1 TB, 2 TB

1 TB, 2 TB, 4 TB

Drahtlos

802.11ac Wi-Fi, Bluetooth 5.0

802.11ac Wi-Fi, Bluetooth 5.0

802.11ac Wi-Fi, Bluetooth 5.0

Externe Anschlüsse

2x USB-C 3.1 (2. Generation bis zu 10 Gbit/s und Thunderbolt 3 bis zu 40 Gbit/s,), Kopfhöreranschluss

2x USB-C 3.1 (2. Generation bis zu 10 Gbit/s und Thunderbolt 3 bis zu 40 Gbit/s,), Kopfhöreranschluss

4x USB-C 3.1 (2. Generation bis zu 10 Gbit/s und Thunderbolt 3 bis zu 40 Gbit/s,), Kopfhöreranschluss

Lautsprecher, Mikrofon

Stereo-Laut­sprecher, drei Mikrofone

Stereo-Laut­sprecher, drei Mikrofone

Stereo-Laut­sprecher, drei Mikrofone

Kamera

FaceTime HD Kamera

FaceTime HD Kamera

FaceTime HD Kamera

Trackpad

Force Touch Trackpad

Force Touch Trackpad

Force Touch Trackpad

Sonstiges

Touch Bar mit Touch ID-Sensor und separater esc-Taste

Touch Bar mit Touch ID-Sensor und separater esc-Taste

Touch Bar mit Touch ID-Sensor und separater esc-Taste

Integrierter Lithium-Polymer-Akku

58,2 Wh, bis zu 10 Stunden drahtloses Surfen, 10 Stunden TV App Wiedergabe

58,2 Wh, bis zu 10 Stunden drahtloses Surfen, 10 Stunden TV App Wiedergabe

58 Wh, bis zu 10 Stunden drahtloses Surfen, 10 Stunden TV App Wiedergabe

Größe (H/B/T) in cm

1,56/30,41/21,24

1,56/30,41/21,24

1,56/30,41/21,24

Gewicht

1,4 kg

1,4 kg

1,4 kg

Geekbench 5 OpenCL-Ergebnisse

Längere Balken/Höhere Punktzahlen sind besser.
Vergrößern Längere Balken/Höhere Punktzahlen sind besser.
© Geekbench

Das neue Macbook Pro verfügt außerdem über einen neuen integrierten Grafikprozessor. Die neue und die alte Grafikeinheiten wurden beide verwirrender Weise "Intel Iris Plus" genannt, aber sie sind ziemlich unterschiedlich. Die Iris Plus des alten Modells hatte 48 Ausführungseinheiten und 128 MB integrierten DRAM. In Intels CPU-Datenbank ist kein Teil aufgelistet, das genau den Spezifikationen von Apples neuem Modell entspricht, aber höchstwahrscheinlich enthält es die G7-Variante von Intels neuestem integrierten Grafikprozessor. Es handelt sich um eine aktualisierte Architektur mit besserer Videokodierung und 64 Ausführungseinheiten.

Bei Verwendung des OpenCL-Tests von Geekbench 5, der Rechenaufgaben mit dem Grafikprozessor ausführt, konnten wir eine etwa 10-prozentige Leistungsänderung im Vergleich zur Intel Iris Plus Graphics 645 feststellen, die im aktuellen 13-Zoll Macbook Pro der Einstiegsklasse verwendet wird.

Das 16-Zoll-Macbook Pro wurde in den Test einbezogen, um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie gut Iris Plus im Vergleich zum integrierten Intel UHD 630 abschneidet, der sich im 16-Zoll-Laptop befindet. Der 16-Zoll-Laptop verfügt jedoch auch über einen diskreten Grafikprozessor – entweder den AMD Radeon Pro 5300M oder 5500M – der eine Leistung bietet, die jeden integrierten Grafikprozessor deutlich in den Schatten stellt.

Ergebnisse von Geekbench 5 Metal

Längere Balken/Höhere Punktzahlen sind besser.
Vergrößern Längere Balken/Höhere Punktzahlen sind besser.
© Geekbench

Metal ist Apples 3D-Grafik- und Rechensystem, und hier sehen wir eine viel dramatischere Verbesserung durch Iris Plus von 30 Prozent gegenüber dem Iris Plus Graphics 645. Und die Leistung ist mehr als doppelt so hoch wie die des Intel UHD 630.

Wir führten einige weitere Benchmarks durch, um die Leistung des neuen Laptops zu messen. In diesem Testabschnitt betrachteten wir das neue MacBook Pro für 2.129 Euro und das günstigste 13-Zoll Macbook Pro für 1.499 Euro mit einem 1,4 GHz Quad-Core Core i5 der achten Generation. Zusätzlich zu den zwei weiteren Thunderbolt 3/USB-C-Anschlüssen erhalten Sie für die zusätzlichen 500 Dollar einen aktuellen Prozessor, mehr und schnelleren RAM, doppelten SSD-Speicher und eine robustere Grafik. Das sollte zu einer besseren Leistung führen. Wir wollten ein Gefühl dafür bekommen, wie viel mehr Leistung Sie bekommen können.

Cinebench R20-CPU

Höhere Ergebnisse/längere Balken sind besser. Zum Vergrößern anklicken.
Vergrößern Höhere Ergebnisse/längere Balken sind besser. Zum Vergrößern anklicken.

Der Cinebench R20-Benchmark ist ein CPU-Multithread-Benchmark, der intensiver ist als der Multi-Core-CPU-Test von Geekbench 5. Der 2,0 GHz Quad-Core Core i5 ist etwas mehr als 16 Prozent schneller als der 1,4 GHz Quad-Core Core i5. Da es sich bei Cinebench um einen Rendering-Test handelt, ist dieses Ergebnis besonders für Grafikprofis von Interesse.

Blender BMW

Ergebnisse sind Zeiten in Sekunden. Kürzere Balken/kleinere Ergebnisse sind besser. Zum Vergrößern anklicken.
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Dies ist ein weiterer Rendering-Test. Hier sehen wir eine 12-prozentige Verbesserung durch den 2,0 GHz Quad-Core Core i5.

Unigine Heaven

Ergebnisse sind Bilder pro Sekunde. Höhere Ergebnisse/längere Balken sind besser. Zum Vergrößern anklicken.
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Unigine Valley

Ergebnisse sind Bilder pro Sekunde. Höhere Ergebnisse/längere Balken sind besser. Zum Vergrößern anklicken.
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Die Unigine Heaven- und Valley-Benchmarks sind Echtzeit-Grafiktests, die sich auf die GPU-Leistung konzentrieren. Das neuere Macbook Pro war 16 Prozent schneller in Heaven und 20 Prozent schneller in Valley.

Handbrake 4K bis 1080p Videokodierung

Ergebnisse sind Zeiten in Sekunden. Kürzere Balken/kleinere Ergebnisse sind besser. Zum Vergrößern anklicken.
Vergrößern Ergebnisse sind Zeiten in Sekunden. Kürzere Balken/kleinere Ergebnisse sind besser. Zum Vergrößern anklicken.

Wir nahmen das 4K-Video Tears of Steel und konvertierten es mit der Voreinstellung Fast 1080p30 in Handbrake. Der 2,0 GHz Quad-Core Core i5 ist etwa 17 Prozent schneller als der 1,4 GHz Quad-Core Core i5.

Lebensdauer der Batterie

Ergebnisse sind Zeiten in Minuten. Längere Balken/Höhere Zeiten sind besser. Zum Vergrößern anklicken.
Vergrößern Ergebnisse sind Zeiten in Minuten. Längere Balken/Höhere Zeiten sind besser. Zum Vergrößern anklicken.

Die Batterie der 2.129- und 2.379-Euro-Macbook Pro ist mit 58 Wattstunden etwas kleiner als die der preiswerteren Modelle, die mit 58,2 Wattstunden bewertet sind. Laut Apple hält die Batterie "bis zu 10 Stunden drahtloses Web, bis zu 10 Stunden Apple TV App Filmwiedergabe".

Um die Batterielebensdauer zu testen, haben wir ein Video geloopt, bis die Batterie leer ist. (Wir sollten beachten, dass wir in dieser Situation, anstatt die Bildschirmhelligkeit wie üblich auf 150 nits einzustellen, den Helligkeitsregler in den Systemeinstellungen auf etwa 90 Prozent setzen). Wir testeten sowohl den neuen Laptop als auch das 1.499-Euro-Modell, und beide Laptops hielten etwas mehr als 8 Stunden. Der neue Laptop hatte kein Problem damit, einen normalen Arbeitstag zu überstehen, der die Nutzung verschiedener Geschäftsanwendungen, Internetzugang und das gelegentliche Ansehen eines Internetvideos beinhaltete.

Macbook Pro 13'', 1,4 GHz i5 (8. Gen), 8 GB RAM, 256 GB SSD - 1.499 Euro

Macbook Pro 13'', 1,4 GHz i5 (8. Gen), 8 GB RAM, 512 GB SSD - 1.749 Euro

Macbook Pro 13'' 2,0 GHz i5 (10. Gen), 16 GB RAM,  512 GB SSD - 2.129 Euro

Macbook Pro 13'' 1,4 GHz i5 (10. Gen), 16 GB RAM, 1 TB SSD - 2.379 Euro

13,3-Zoll-Bildschirm, nicht 14 Zoll

Die Macbook-Pro-Reihe von Apple erfuhr eine bedeutende Veränderung, als das Unternehmen das 16-Zoll-Macbook-Pro herausbrachte, dessen Vorgänger ein 15-Zoll-Modell war. Das größere Display wurde hauptsächlich durch die Reduzierung des schwarzen Rahmens erreicht, der es umgab. Als also Gerüchte über den Nachfolger des 13-Zoll-Macbook-Pro für 2019 aufkamen, gab es natürlich auch Spekulationen, dass die gleiche Behandlung des Frontrahmens verwendet werden würde, wodurch ein neues 14-Zoll-Macbook-Pro entstanden wäre.

Das passierte aber nicht. Der Bildschirm ist derselbe wie zuvor, mit denselben dicken schwarzen Rahmen. Es handelt sich nach wie vor um einen 500-Nit-Retina-Bildschirm mit einer Auflösung von 2560 x 1600 und Unterstützung für den breiten P3-Farbraum und True Tone. Und es sieht immer noch hervorragend aus, mit gleichmäßiger Hintergrundbeleuchtung, scharfem Text und schönen Farben.

Aber es ist enttäuschend, dass es den 14-Zoll-Bildschirm nicht gegeben hat. Meine persönliche Vorliebe gilt größeren Bildschirmen, aber abgesehen davon gibt es eine Ästhetik mit dem Rahmen, die mir erst mit dem 16-Zoll-Macbook-Pro richtig ins Auge fiel, und die wird noch mehr betont, wenn Sie auch ein iPhone verwenden, das keine Home-Taste hat. Die größere Lünette sieht veraltet aus, sogar fast schon alt aus. Das Design der Macbook-Pro-Reihe gibt es schon seit Jahren, so dass ein veraltetes Aussehen eine Möglichkeit ist, aber die verkleinerte Blende des 16-Zoll-Modells reichte aus, um dem Design einen etwas aufgefrischten, modernen Look zu verleihen.

Das neue Macbook Pro (links) hat den gleichen 500-Nit-Retina-Bildschirm mit 2560 x 1600 Pixeln und Hintergrundbeleuchtung wie sein Vorgänger (rechts). Einschließlich der großen Blende.
Vergrößern Das neue Macbook Pro (links) hat den gleichen 500-Nit-Retina-Bildschirm mit 2560 x 1600 Pixeln und Hintergrundbeleuchtung wie sein Vorgänger (rechts). Einschließlich der großen Blende.
© Willia Lai/IDG

Offensichtlich hat Apple eine Design-Entscheidung getroffen, die Rahmen nicht zu verändern. Wir können nur darüber spekulieren, warum. Es hat Gerüchte gegeben, dass Apple einen ARM-basierten Mac-Laptop auf den Markt bringen wird, vielleicht sogar schon 2021, und vielleicht gibt es eine Denkweise, die signifikante Design-Änderungen daran knüpft. Oder vielleicht gibt es einen eher praktischen Grund: Vielleicht gibt es Leistungs- und Wärmeprobleme bei der Verwendung eines größeren Displays in diesem kleinen Formfaktor. An diesem Punkt ist das alles nur eine Vermutung.

Speicher und andere Features

Apple nutzte diese Gelegenheit auch, um die Standard-SSD-Konfigurationen des 13-Zoll Macbook-Pro anzupassen. Vorbei ist die 128-GB-SSD-Konfiguration – Gott sei Dank. Apples Palette beginnt nun bei 256 GB und endet bei 1 TB, mit zwei 512 GB Modellen dazwischen. Sie können den Speicher auf bis zu 2 TB erhöhen, wenn Sie mehr bezahlen möchten.

Die Modelle für 1.499 und 1.749 Euro haben jeweils zwei Thunderbolt 3/USB-3-Anschlüsse, während die Modelle für 2.129 Euro und 2.379 vier haben. Falls Sie dies noch nicht getan haben, sollten Sie die Anschaffung eines USB-C-Hubs in Betracht ziehen, insbesondere wenn Sie externe Geräte haben, die einen USB-A-Anschluss verwenden. Sie können in unserem Leitfaden nachsehen, welche Adapter Sie eventuell benötigen.

Apple hat mit dem 16-Zoll-Macbook-Pro ein neues 6-Lautsprechersystem eingeführt, das ziemlich leistungsstark klingt. Das neue 13-Zoll-Macbook-Pro wurde jedoch nicht so behandelt wie das 16-Zoll-Macbook-Pro. Es hat immer noch das gleiche breite Stereo-Lautsprechersystem wie vorher. Und es klingt gut, aber es spielt eindeutig nicht in der gleichen Liga wie das 16-Zoll-Modell.

In dieser Zeit, in der man aus der Ferne arbeitet, ist der Facetime-Kamera in Apples Laptops neue Aufmerksamkeit zuteil geworden. Es handelt sich immer noch um eine 720p-Kamera, und ihre Bildqualität ist sehr enttäuschend, vor allem wenn man sie mit den nach vorne gerichteten Kameras moderner iPhones vergleicht. Sie wurde zu lange nicht verbessert.

Fazit

Apple-Benutzer haben auf ein Upgrade auf das 13-Zoll-MacBook Pro gewartet. Die Frage ist hier, ob der neue Laptop genug enthält, um die Investition wert zu sein. Für Profis gibt es hier sicherlich genug zu bedenken, insbesondere wenn das Macbook Pro, das Sie verwenden, älter als zwei Jahre ist. Der CPU-Boost ist zwar spürbar, aber besonders die Steigerung der Grafikleistung wird Ihnen gefallen.

Wenn Sie die meiste Zeit nicht mit professionellen Anwendungen verbringen, die die Vorteile der schnelleren Grafik nutzen können, und wenn Sie ein 13-Zoll-Macbook Pro besitzen, das innerhalb der letzten vier Jahre gekauft wurde, sind Sie für den Moment wahrscheinlich in Ordnung. Es gibt jedoch das neue Magic Keyboard und wenn Sie die Schmetterlingstastatur absolut satt haben, sollten Sie den Wechsel vornehmen. Ihre Hände werden es Ihnen danken.

Macbook Pro 13'', 1,4 GHz i5 (8. Gen), 8 GB RAM, 256 GB SSD - 1.499 Euro

Macbook Pro 13'', 1,4 GHz i5 (8. Gen), 8 GB RAM, 512 GB SSD - 1.749 Euro

Macbook Pro 13'' 2,0 GHz i5 (10. Gen), 16 GB RAM,  512 GB SSD - 2.129 Euro

Macbook Pro 13'' 1,4 GHz i5 (10. Gen), 16 GB RAM, 1 TB SSD - 2.379 Euro

Nachdem ich letzten November das 16-Zoll-Macbook Pro und jetzt dieses Modell getestet habe, ist mir eines klar: Ich bin bereit für einige drastische Änderungen an der Macbook-Linie. Die Gerüchte über die Herstellung eines ARM-basierten Laptops durch Apple halten sich hartnäckig, und es könnte nächstes Jahr geschehen, beginnend mit einem Gerät auf Verbraucherebene. Das würde bedeuten, dass das Macbook Pro (zu diesem Zeitpunkt) unverändert bliebe, aber ein neuer ARM-basierter Laptop würde zeigen, wo Apple mit der Technologie und dem Design hin will. Es könnte Apples Laptop-Palette die dringend benötigte Aufregung zurückbringen.

Dieser Artikel wurde übersetzt von Macworld.com.

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