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Pressestimmen zum iPad Pro 12,9": Fast schon zu gut

20.05.2021 | 11:20 Uhr |

Die Presse überschlägt sich mit ihrem Lob zum neuen iPad Pro 12,9 Zoll. Gleichzeitig steht die Frage im Raum: Ist das neue iPad-Flaggschiff schon fast zuviel des Guten?

Wie der iMac kommt auch das neue iPad Pro diese Woche in den Handel und die ersten Testberichte treffen bereits ein. Wie erwartet, sind der Bildschirm und der Prozessor umwerfend gut.

Dieter Bohn von "The Verge" nennt das Liquid Retina XDR-Display des iPad Pro "das Beste zum Filme schauen, abgesehen von High-End-Fernsehern" und "funktional gleichwertig mit einem High-End-OLED-Fernseher". Es sei so gut, dass man es anfangs gar nicht bemerken werde: "Die Magie setzt ein, wenn man Videos oder Fotos im Vollbildmodus anschaut. Wenn Sie das tun, schaltet das iPad Pro in einen anderen HDR-Modus (oder in Apples Sprache XDR, für "Extreme Dynamic Range"), der wirklich atemberaubend ist."

Federico Viticci, der für "Mac-Stories" schreibt , stimmt dem zu. Er kommt zu dem Schluss, dass "vom reinen Hardware-Standpunkt aus gesehen, das neue iPad Pro alles ist, was ich mir in diesem Jahr hätte erträumen können", mit "dem besten Display, das ich je in einem tragbaren Computer gesehen habe." Einen ähnlichen Heureka-Moment wie Bohn hatte er bei der Wiedergabe von HDR-Videos: "Wenn Sie ein Videograf oder Fotograf sind, werden Sie die Auswirkungen der breiteren Farbwiedergabe sofort sehen und verstehen; wenn Sie ein 'normaler' iPad-Benutzer sind, der nicht in diesen Bereichen arbeitet, werden Sie die Auswirkungen des XDR-Displays nicht in der Benutzeroberfläche von Apple Mail oder Dateien sehen, aber Sie werden es 'verstehen', so wie ich es tat, sobald Sie HDR-Inhalte ansehen, ein Spiel spielen oder Ihre Fotobibliothek durchsuchen."

Bei CNBC fand Todd Haselton , dass das Display des 12,9-Zoll-iPad Pro "draußen im direkten Sonnenlicht heller aussah als mein 2018er 11-Zoll-iPad Pro", während Samuel Axon von "Ars Technica" feststellte, dass "der Unterschied bei Kontrast und Schwarzwert (zwischen dem Display des neuen iPad Pro und dem des alten), einen Unterschied wie Tag und Nacht ausmacht."

Alle Rezensionen, die wir gelesen haben, lobten den schnellen M1-Prozessor des iPad, hatten aber auch einen gemeinsamen Refrain: Warum? Drüben bei Macworld Schweden nannte Jonas Ekelund das iPad Pro "fast unnötig schnell" und "den größten Sprung zwischen zwei Generationen, den wir je gesehen haben", fragte sich aber, "was das auf lange Sicht bedeutet." Jason Snell, der für "Six Colors" schreibt , fasst es am besten zusammen: "Prozessorleistung, schneller Speicher, reichlich RAM und schnelles Netzwerk sind alles großartige Eigenschaften - aber sie sind wertlos, wenn sie nicht genutzt werden können. Ich liebe das iPad, aber Apples Hardware entwickelt sich weiter in einem Tempo, mit dem die Software nicht mithalten kann. Das iPad Pro ist fertig. Und was jetzt?"

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