2448401

Sechs Neuerungen, die das iPad Pro 2019 braucht

14.08.2019 | 11:19 Uhr |

Wir haben das schlimmste Gerücht des Sommers gefunden: Bevor Apple aber eine Triple-Kamera an die Rückseite des iPad Pro setzt, gibt es sechs wesentlich sinnvollere Verbesserungen.

Nur noch wenige Wochen, bis Apple in einem heißen Herbst wieder jede Menge neuer Produkte veröffentlicht, kocht die Gerüchteküche hoch. So kursieren etwa Namen des neuen iPhones und was auf 3D Touch folgt, aber das neueste Gerücht ist etwas seltsam. Demnach solle Apple das gleiche Dreifach-Kamera-Array, das auf das iPhone 11 kommen soll, auch einem neuen iPad Pro spendieren und damit einen großen Sprung von der aktuellen 12-Megapixel-Einzelkamera, die es derzeit hat, machen.

Wir möchten dieses Gerücht als lächerlich abtun, aber es stammt aus Mac Otakaras Quellen aus China ( via Mactrast ), die in der Vergangenheit korrekt lagen ( Wobei sich darüber streiten lässt, ob Mac Otakara öfter ins Schwarze traf oder daneben lag, Anm. d. Red. ). Aber nehmen wir an, der Bericht entspräche der Wahrheit. Da fragt man sich doch: warum? Das Fotografieren mit einem 11- oder 12,9-Zoll-Tablett ist sowohl für den Fotografen als auch für die Menschen, die gezwungen sind, das Spektakel mitzuerleben, schon jetzt recht unangenehm, warum also sollte Apple ein solches unsoziales Verhalten fördern, indem es eine High-End-Kamera in das  iPad Pro setzt?  Hier wären sechs Upgrades, die ich lieber im nächsten iPad Pro sehen würde.

1. Ein größerer Bildschirm

Es mag so aussehen, als ob das iPad Pro nicht noch größer werden könnte, aber ich bin anderer Meinung. Falls Sie es nicht bemerkt haben, das Macbook Pro kommt in einer 15-Zoll-Version und es gibt Gerüchte über ein in den Startlöchern stehendes 16-Zoll-Modell. Wenn Sie es mit mehreren Fenstern in unterschiedlichen Arbeitsbereichen zu tun haben, können Sie nie genug Platz haben, also würde ich gerne ein 15-Zoll-iPad Pro sehen, zumal es jetzt als zweites Display für einen Mac mit dem kommenden macOS Catalina verwendet werden kann . Und bei all den neuen Multitasking-Möglichkeiten von iPadOS könnte die zusätzliche Bildschirmfläche nicht schaden.

Vergrößern
© Daniel Masaoka / IDG

2. Eine bessere Frontkamera

Wenn Apple schon die Kamera im iPad Pro aufrüsten will, sollte sie sich auf die Kamera konzentrieren, die tatsächlich verwendet wird: die Frontkamera. Ich spreche nicht von gestellten Selfies, ich spreche von Facetime. Der große Bildschirm und der Smart-Keyboard-Ständer des iPad Pro machen es zum perfekten Gerät für Facetime-Gespräche, aber seine 7-MP-Frontkamera lässt viel zu wünschen übrig. Zumindest würde ich gerne einen Anstieg der Auflösung und einen Sprung auf 4K-Video sehen, damit Chats nicht so aussehen, als würden sie unter Wasser stattfinden.

3. Ein OLED-Bildschirm

Ich beschwere mich sicherlich nicht über das  "Liquid Retina"-Display des iPad Pro, das ProMotion, True Tone, den großen P4-Farbraum und 600 nits Helligkeit bietet. Aber ich kann nicht anders, als das OLED Super Retina HD-Display des iPhone XS mit Neid zu betrachten. Selbst wenn es sich um eine BTO-Option handelt, die den Preis um ein paar hundert Dollar erhöht, würde ich gerne ein von Apple kalibriertes Tablet mit einem OLED-Display verwenden.

Vergrößern
© Leif Johnson / IDG

4. Eine schlauere intelligente Tastatur

So wie es aussieht, ist das Smart Keyboard Folio für das iPad Pro nicht ganz so intelligent. Ja, es gibt dem iPad die dringend benötigte physische Tastatur, aber das ist es auch schon. Ihm fehlt aber eine Hintergrundbeleuchtung, es hat kein Trackpad, keinen richtigen Platz für den Apple Pencil, erlaubt nur zwei Aufstellwinkel, kommt in nur einer Farbe – und, und, und. Bei Preisen von 199 und 219 Euro für die 11-Zoll- bzw. 12,9-Zoll -Modelle ist das Smart Keyboard Folio nicht gerade billig, und da Apple das Design optimieren müsste, um Platz für die zusätzlichen Kameras zu schaffen, würde ich gerne eine Tastatur sehen, die wir gerne noch mit dazu kaufen.

5. Ein zusätzlicher USB-C-Anschluss

Ich war begeistert, als Apple den Lightning-Port auf dem iPad Pro zugunsten von USB-C weggelassen hat, aber der einzelne Port hat nun auch sehr viel zu tun: Aufladen, Display-Anschluss, Audiowiedergabe und viele Adapter-Anschlüsse. Ein zweiter USB-C-Anschluss auf der anderen Seite des iPad Pro würde es uns ermöglichen, zwei Dinge auf einmal zu erledigen und uns nicht darum zu kümmern, auf welcher Seite die Steckdose zu finden ist.

Vergrößern
© Leif Johnson / IDG

Falls Sie es noch nicht bemerkt haben, das iPad wird in erster Linie im Querformat genutzt. Egal, ob Sie einen Film ansehen, ein Bild skizzieren oder einfach nur eine lange E-Mail schreiben, Sie halten das iPad im Querformat. Selbst Apple zeigt es in seinen Marketingbildern meist so an. Warum ist also das Apple-Logo auf der Rückseite im Hochformat positioniert? Wenn Sie ein iPad Pro in das Smart Keyboard Folio einlegen, liegt das Logo seitlich, und das Gleiche gilt für den Fall, dass Sie neu starten müssen. Es ist so groß wie das umgekehrte Logo auf den Powerbooks von einst. Dies muss behoben werden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2448401