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So werden die nächsten Apple-Silicon-Macs: Bis zu 40 Kerne

19.05.2021 | 09:45 Uhr |

Apple bringt dieser Tage den iMac M1 in den Handel - die Umstellung auf Apple Silicon geht noch anderthalb Jahre weiter. Bloomberg skizziert nun die nächsten Schritte.

Als Apple auf der WWDC vor fast einem Jahr sein eigenes "System on a Chip" ankündigte, erklärte CEO Tim Cook, dass es zwei Jahre dauern würde, um den Mac über die komplette Palette von Intel-Prozessoren auf Apple-Silizium umzustellen. Die Umstellung begann im letzten November mit Macbook Air M1, Macbook Pro M1 und Mac Mini M1 und wurde mit der Ankündigung des 24-Zoll-iMac mit M1-SoC im letzten Monat fortgesetzt. Doch laut Bloombergs Mark Gurman wird Apple bei der Umstellung richtig beschleunigen und im Laufe des Jahres 2021 noch eine ganze Reihe neuer Macs vorstellen.

Laut Gurman wird Apple in diesem Sommer ein komplett überarbeitetes "Macbook Pro mit 10-Kern-CPUs (acht Leistungskerne und zwei Effizienzkerne), 16 oder 32 Grafikkern-Optionen, maximal 64 GB Speicher und einer verbesserten Neural Engine" vorstellen. Das Macbook Pro werde als 14- oder 16-Zoll-Modell mit einem Magsafe-Ladegerät, einem SD-Kartensteckplatz, einem HDMI-Anschluss und "mehr Thunderbolt-Anschlüssen" erhältlich sein. Das aktuelle 13-Zoll-Macbook Pro hat zwei Thunderbolt/USB-4-Anschlüsse; das aktuelle Intel-basierte 16-Zoll-MacBook Pro hat vier Thunderbolt-3/USB-C-Anschlüsse). Apple hält die WWDC 21 Anfang Juni ab, sodass wir einen Blick auf ein neues Macbook Pro schon während der Keynote am 7. Juni erhalten könnten.

Updates auch für Macbook Air und Mac Mini

Was das Macbook Air angeht, so sagt Gurman lediglich, dass ein "überarbeitetes Macbook Air" der Veröffentlichung des Macbook Pro in diesem Sommer folgen wird. Jon Prosser von Front Page Tech berichtete letzte Woche, dass ein neues Macbook (entweder das Macbook Air oder ein Rebranding des Air) in einem neuen Design in einer Vielzahl von Farben angeboten werde.

Apples Mac  Mini  M1 stehe ebenfalls vor einigen Updates. Gurman berichtet, dass Apple den verbesserten SoC aus dem Macbook Pro in den Mac Mini einbauen könnte, der am Ende ein Modell sein könnte, das den aktuellen Intel-basierten Mac Mini für 1.099 US-Dollar ersetzt. Dieser neue Mac Mini würde auch vier Thunderbolt/USB-4-Anschlüsse haben, im Vergleich zu den zwei des 699 Dollar teuren M1 Mac Mini. Gurman merkt an, dass die Veröffentlichung des Mac Mini weniger sicher ist als die der Macbooks und sich verzögern oder storniert werden könnte.

Höllenmaschine Mac Pro erst 2022

Der Mac Pro, Apples Workstation, wird laut Gurman nicht vor dem nächsten Jahr mit Apple-Silizium erhältlich sein, aber wenn er verfügbar ist, wird er eine ernsthafte Rechenleistung haben. Der Mac Pro könnte in "20- oder 40-Rechenkern-Varianten" erhältlich sein, die 16 oder 32 Performance-Kerne und vier oder acht Effizienz-Kerne aufweisen. Der Grafikprozessor wird 64 oder 128 Kerne haben. Der Mac Pro wird ein ähnliches Design wie der aktuelle Mac Pro haben, aber kleiner sein.

Gurman berichtete auch, dass Apple einen größeren iMac in Arbeit hat, dieser aber auf Eis gelegt wurde, damit sich das Unternehmen auf die Veröffentlichung des neuen 24-Zoll-iMac konzentrieren könne.

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