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iMac mit M1: Diese 6 Features fehlen (noch)

26.04.2021 | 18:01 Uhr |

Der neue iMac ist ein großartiges Gerät, aber es ist nicht alles fantastisch – meint Macworld-Chefredakteur Michael Simon.

Es lässt sich nicht leugnen, dass der neue 24-Zoll-M1-iMac ein großartiges Gerät ist . Der neue iMac bedeutet ein gewaltiges Upgrade gegenüber der vorherigen Generation, bringt endlich Apples Consumer-Desktop-Linie in das Rampenlicht zurück und stellt die Weichen dafür, was der iMac in den kommenden Jahren sein wird.

Aber Apple kann nicht ein weiteres Jahrzehnt vergehen lassen, ohne ein paar sinnvolle Änderungen an dem neuen Modell vorzunehmen. Obwohl wir den Kauf des iMac M1 gegenüber jedem anderen iMac empfehlen würden, hat das neue Modell unsere zugegebenermaßen hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt. Hier sind sechs Gründe, warum der 24-Zoll-iMac immer noch hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Der neue, bunte iMac kommt nicht nur mit M1, sondern mit vielen neuen Features. Viel spannender ist jedoch, was Apple eben nicht bringt: Simon hat sich den kunterbunten Computer mal genauer angeschaut und verrät euch in diesem Video 6 Features, die der neuesten iMac-Generation noch fehlen.

► Alle Infos zum Nachlesen: www.macwelt.de/international/iMac-M1-Diese-Features-fehlen-11017714.html

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Der M1-Chip ist gerade mal OK

Wie erwartet hat der neue iMac Apple-Silizium bekommen, und wir haben keinen Zweifel, dass er wahnsinnig schnell sein wird, besonders im Vergleich zum vorherigen Intel-Core-i3-Modell. Aber während wir auf ein verbessertes SoC mit mehr Arbeitsspeicher und höheren Geschwindigkeiten gehofft haben, baut Apple einfach nur den gleichen M1-Chip ein, der auch in den Macbooks steckt, bis hin zu den 7- und 8-Kern-GPU-Optionen. Das ist wahrscheinlich genug für diese iMacs, aber Apple wird für die höherwertigen iMacs mehr Rechen- und Grafikleistung benötigen, ganz zu schweigen von mehr Speicher.

Der Bildschirm ist nicht verstellbar

Das 4,5K-Retina-Display des M1 iMac ist sicherlich ein großartiger Monitor, mit einer P3-Farbskala, 500 Nits Helligkeit, True Tone und einer Antireflexionsbeschichtung. Es wird fantastisch sein, um Filme zu schauen, Videos zu bearbeiten und stundenlang darauf zu starren. Das Problem, das wir haben, ist die Einstellung. Wie bei den alten iMacs können Sie das Display neigen, um einen optimalen Blickwinkel zu erhalten, aber Sie können es nicht anheben oder absenken, um es an die Höhe Ihres Schreibtisches anzupassen. Das war eine große Einschränkung des alten iMacs – und der Grund, warum er eine ganze Industrie von Ständern und Podesten hervorgebracht hat – und wir können nicht glauben, dass Apple das noch einmal gemacht hat.

Er hat kein Killer-Feature

Der iMac M1 ist sicherlich ein großartiger Computer, aber er hat nicht wirklich etwas, was das Vorgängermodell nicht auch hatte. Das magnetische Netzkabel ist eine nette Idee, aber es trägt nicht wirklich zum Erlebnis bei. Wir hätten uns einen "Wow-Faktor" gewünscht – ein kabelloses Ladepad, das in die Basis integriert ist, ein abnehmbarer Bildschirm, Apple-Pencil-Unterstützung – um aus einem Gerät, das wir haben wollen, eines zu machen, das wir haben müssen. Der neue iMac ist sicherlich ein schönes Gerät, aber wenn man es auf den Punkt bringt, ist es wirklich nur ein iMac.

Das Design geht nicht weit genug

Wenn Sie den neuen iMac zum ersten Mal sehen, ist er sicherlich auffällig. Die Farben, die schmalen Rahmen und die minimale Ästhetik sind wunderschön, aber wenn man einen Schritt zurücktritt, unterscheidet er sich nicht allzu sehr von dem Modell, das er ersetzt. Unser größtes Problem ist das Kinn. Da Apple den iMac so unglaublich dünn gemacht hat (nur 11,5 mm), musste das Logic Board unter dem Bildschirm untergebracht werden. Während es also weniger leeren Raum gibt und er bunter ist, gibt es immer noch ein Kinn unter dem Bildschirm, nur dass es jetzt darauf kein Apple-Logo mehr prangt. Und wenn wir schon dabei sind: Warum hat sich Apple für ablenkende weiße Einfassungen entschieden und nicht für schwarze?

Die Anschlüsse sind sehr mangelhaft
Vergrößern Die Anschlüsse sind sehr mangelhaft
© Apple

Die Anschlüsse reichen einfach nicht aus

Gegen Anschlüsse aller Art ging Apple bereits bei iPhone und Macbook auf einen Kreuzzug, jetzt ist es auch beim iMac so weit. Während wir verstehen, warum Apple bei seinen tragbaren Geräten die Anschlüsse wegnimmt, um sie leichter und dünner zu machen, ergibt das beim iMac viel weniger Sinn. Aber Apple hat es trotzdem getan. Das Vorgängermodell hatte vier Thunderbolt 3 (USB-C)-Anschlüsse, vier USB-A-Anschlüsse, Gigabit-Ethernet und einen SDXC-Kartensteckplatz, aber das neue Modell hat nur zwei oder vier USB-C-Anschlüsse, wobei Ethernet bei den besseren Modellen im Netzteil integriert ist. Das bedeutet, dass Sie im Grunde einen Hub benötigen, um älteres Zubehör anzuschließen – das muss doch nicht sein!

Face-ID fehlt nach wie vor

Touch-ID auf dem Magic Keyboard ist etwas, das wir uns schon seit Jahren gewünscht haben, und wir sind froh, dass es auf den iMac kommt ( und wir hoffen, dass Apple uns bald eines separat kaufen lässt ). Aber wir können nicht umhin, es als eine verpasste Gelegenheit zu sehen, Apples einfachere, sicherere biometrische Authentifizierung auf den Mac zu bringen. Als wir hörten, dass der iMac endlich eine aufgerüstete 1080p-Frontkamera bekommt, dachten wir sicher, dass wir eine True-Depth-Kamera für Face ID bekommen, aber nein, wir warten immer noch darauf, dass sie ihren Weg auf ein Nicht-iOS-Gerät findet.

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