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iMac-Redesign in Arbeit, Mac Pro in halber Größe

18.01.2021 | 09:00 Uhr |

Die im letzten November vorgestellten M1-Macs waren nur der Anfang. 2021 könnte ein neuer Look für den iMac und Mac Pro mit Apple-Silizium kommen.

Wenn die jüngsten Gerüchte stimmen, wird 2021 ein bahnbrechendes Jahr für den Mac werden. Am Freitag haben wir Berichte gesehen, die besagen, dass Apple 14- und 16-Zoll Macbooks Pro mit MagSafe, Apple-Silizium mit mehr Kernen und verbesserten GPUs und ein neues Gehäusedesign bringen wird . Nun meldet Bloomberg, dass auch neue iMacs und Macs Pro noch in diesem Jahr kommen werden.

Gerüchten zufolge soll der iMac ein neues Design erhalten, das Apples Pro Display XDR ähnelt. Bloomberg-Redakteur Mark Gurman von Bloomberg berichtet über ein Redesign der 21,5-Zoll- und 27-Zoll-Modelle, die einen Bildschirm mit einem viel kleineren Rahmen, ohne "Kinn" und einer flachen Rückseite anstelle der gebogenen des aktuellen iMac haben sollen.

Es ist schon lange her, dass der iMac eine Formänderung erfahren hat. Das aktuelle Design des iMac wurde 2004 mit einem iMac G5 eingeführt, der damals noch ein weißes Kunststoffgehäuse um ein LCD verwendete. Im Jahr 2007 behielt Apple das Design bei, wechselte aber zu einem silbernen Aluminiumgehäuse, das 2009 etwas breiter wurde. Im Jahr 2012 wechselte Apple zu dem heute noch verwendeten Design, bei dem sich die Kanten des Gehäuses auf etwa 5 Millimeter verjüngen.

Gurman berichtet außerdem, dass Apple an zwei Mac-Pro-Modellen arbeite. Eines der Mac-Pro-Modelle wird ein von Apple entwickeltes SoC enthalten, aber in einem Gehäuse, das nur halb so groß ist wie das des aktuellen Mac Pro und "ein größtenteils aus Aluminium bestehendes Äußeres hat." Gurman sieht sich vom neuen Design an den Power Mac G4 Cube erinnert.

Interessanterweise werde das andere Mac-Pro-Modell ein Update des aktuellen Modells und werde weiterhin Intel-Prozessoren verwenden. Dies könnte Bedenken bezüglich der Kompatibilität mit Software und Hardware in Produktionsumgebungen ausräumen – ein neuer Mac Pro dürfte noch bis Mitte der Zwanziger mehr als konkurrenzfähig sein.

Zu Preisen und Lieferterminen der neuen iMacs und Macs Pro nennt der Artikel keine Details.

Zudem wird spekuliert, dass Apple ein Display herstellen könnte, das günstiger und ist als das Pro Display XDR (das ab 5500 Euro kostet) und somit für einen größeren Kundenkreis attraktiv sein könnte, etwa für Nutzer von Macbook und Mac Mini. Gurman gibt an, dass sich Apple in einer "frühen Entwicklungsphase" eines günstigeren Displays befindet, das "nicht die Helligkeit und das Kontrastverhältnis" des Pro Display XDR aufweisen würde.

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