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iPhone 12 oder iPhone 12 Pro kaufen?

16.10.2020 | 11:50 Uhr | Halyna Kubiv

Noch bleiben zwei Stunden um sich zu entscheiden, ob man zum Einstiegs- oder zum Pro-iPhone greifen soll.

Waren noch im letzten Jahr das Display und die etwas größeren Abmessungen die Hauptunterschiede zwischen iPhone 11 und iPhone 11 Pro (neben der Kamera, versteht sich), fällt heuer die Unterscheidung zwischen dem Einstiegsgerät und dem iPhone 12 Pro deutlich schwerer. Das eingebaute Display ist in den beiden Geräten identisch – Apple setzt seit diesem Jahr bei den Smartphones durchgehend auf OLED. Auch die Abmessungen sind jetzt bei Pro und Einsteiger-iPhone identisch, sie entsprechen in etwas den Abmessungen von iPhone 11 Pro. Das iPhone 12 Pro bleibt jedoch wegen einer zusätzlichen Kamera deutlich schwerer als das iPhone 12: Der Einsteiger wiegt 162 Gramm, das iPhone 12 Pro – 187 Gramm.

Der wesentliche Unterschied ist bei den beiden Modellen die Kamera: Neben einem Teleobjektiv gibt es im aktuellen Modell noch einen LiDAR-Sensor, der wohl vor allem bei Porträt-Aufnahmen und bei AR-Anwendungen seine Stärken ausspielen wird. Das bessere Kamerasystem bringt weitere Vorteile: Mit dem iPhone 12 Pro ist ein zehnfacher digitaler Zoom möglich, beim iPhone 12 ist nur eine fünffache Vergrößerung möglich. Ob das neue Profi-Format für Fotos Apple ProRaw für den Durchschnittnutzer etwas bewirkt, bleibt abzuwarten, im Pro-iPhone wird eine bessere Bildstabilisierung eingebaut als beim Einsteiger-iPhone. Die Video-Aufnahmen mit Dolby Vision sind beim iPhone 12 Pro mit 60 fps möglich, beim iPhone 12 – bis 30 fps. Für eine private Aufnahme einer Geburtstagsfeier sind dieser Unterschied nicht wichtig, weil es eh aktuell nicht besonders ratsam ist, Partys zu feiern.

Die Farbpalette ist bei den beiden iPhones 12 etwas unterschiedlich: Wenn man ein goldenes iPhone will, muss man zum Pro greifen. Bei iPhone 12 ist Dunkelblau neu dabei, bei iPhone 12 Pro die etwas hellere Schattierung Pazifikblau.

Den Berichten zufolge wird Apple dem Pro-iPhone gleich 6 GB RAM spendieren, das iPhone 12 bleibt bei 4 GB Arbeitsspeicher .

Die Preisunterschiede bei den beiden Modellen sind gar nicht mal so groß, wie es noch vor einem Jahr der Fall war: Man musste knapp 340 Euro draufzahlen, um von iPhone 11 (778,85 Euro) auf das iPhone 11 Pro (1120 Euro) zu kommen. Das kleinste iPhone 12 Pro (1120 Euro) ist momentan knapp 244 Euro teurer als das kleinste iPhone 12 (876,3 Euro). Wenn man die beiden Modelle mit 128 GB Speichergröße vergleicht, kommt man auf einen Unterschied von 195 Euro – eine durchaus lohnende Investition für eine bessere Kamera, mehr Speicherplatz und anscheinend mehr RAM.

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