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21.3.22: Kein Vergleich

21.03.2022 | 07:20 Uhr | Peter Müller

Was dem iPhone SE (2022) zum Samsung Galaxy A53 fehlt +++ Kensingtonlock am Mac Studio: Apple verspricht passendes Zubehör +++ iPad Air 5: Käufer beschweren sich über zu dünne Rückseiten - "knarzende Geräusche"

21. März: Whenever I want Sax …

Macwelt wüncht einen guten Morgen! Frühling, ja, du bist's, dich hab' ich vernommen. Seit gestern Nachmittag um halb fünf ist es auch astronomisch so weit, im nächsten halben Jahr steht die Sonnen nördlich des Äquators zur Mittagsstunde 90 Grad hoch am Himmel - das, was wir "Sommerhalbjahr" nennen.

Aber sonst gibt es dieser Tage wenig Erfreuliches, widmen wir uns heute mal einem der wichtigsten Instrumente des Jazz:  Saxophon. Auf dieses hat heute vor 176 Jahren sein Erfinder Adolphe Sax in Frankreich das Patent erhalten. Ziel seiner Erfindung war es, klassischen Orchestern einen Holzblasklang auch in tieferen Lagen zu verleihen, an Stellen, an denen Klarinette, Oboe und Fagott nicht mehr hinkommen. Gleichwohl beherrscht die Erfindung des Sax in seiner Variante als Sopransaxophon auch Klarinettentöne, Sopransax und Klarinette sind äußerlich kaum zu unterscheiden, sofern das Metall des Sax dunkel gefärbt ist.

Moment Mal: Holzblasinstrument? Aus Metall? Was wie ein Paradoxon klingt, ist keines, denn die in der Regel aus Messing geformten Saxophone funktionieren wie Klarinetten und andere Holzbläser: Der Luftstrom bringt ein Rohrblatt zum Schwingen, das Metallrohr selbst dient als Resonanzkörper, je größer dieser ist, umso tiefer klingt das Instrument. Baritonsaxophone kann man an sich nur im Stehen spielen, für solche für noch tiefere Lagen braucht man ein Gestell.

So verwundert es wenig, dass Saxophone schnell bei Marschkapellen beliebt wurden: leicht und dennoch laut. Marching Bands aus New Orleans lernten das handliche Instrument schnell zu schätzen, gerade in den Frühzeiten des Jazz war es neben der Trompete (Blechblasinstrument) das wichtigste Mittel für Solisten. Bis dann die elektrische Verstärkung in die Gitarre kam …

Für letztere braucht man aber immer noch einen Verstärker und Boxen, es gibt zwar schon längst recht handliche Geräte, die man sich an den Gürtel schnallen kann. Deren Klang ist aber gegenüber dem Optimum ein fürchterliches Quäken, für unterwegs und ohne Verstärkung ist für den Jazzer und den Rock'n'Roller das Saxophon immer noch recht konkurrenzlos. Nur eine Sache ist bei Holz- und auch Blechbläsern ein Problem: Auf diskret temperierten, also gestimmten, Instrumenten wie Klavier oder Gitarre kann man zwar falsche Töne spielen, auf Blasinstrumenten aber selbst richtige Töne völlig falsch intonieren. Saxophonen muss man sich also mit Vorsicht nähern - die Töne der Meister darf man dann aber mit Genuss und Respekt genießen.

Lesetipps für den Montag:

Kein Vergleich: Letzte Woche hat Samsung gewissermaßen mit dem Galaxy A53 auf Apples iPhone SE reagiert - und nach Ansicht unsere Macworld-Kollegen Michael Simon den Vergleich der Einsteiger-Smartphones klar gewonnen. Denn auch wenn das iPhone SE mit dem A15 Bionic unheimliche Geschwindigkeiten bietet, ist das nicht das Merkmal, das die potenziellen Käufer wirklich interessiert. Es kommt auf anders an, und da hat Samsung mit einem Vierkamerasystem mit bis zu 64 MP Auflösung klar die Nase vorne. Das Einsteigermodell kommt auch mit dem doppelten Speicher und einem größeren Akku. Zudem sieht das A53 nicht so aus, wie ein fünf Jahre altes iPhone, auch wenn Apples Entscheidung, bei Home-Button und Touch-ID zu bleiben, nachvollziehbar sei.

Sicherheitsschloss: Der Mac Studio hat auf seiner Unterseite ein seltsames Loch, das nicht nur aussieht wie ein Kensington Lock, sondern auch eines ist. Apple hat mittlerweile bestätigt, dass es auch noch ein passendes Zubehör geben werde, mit dem man seinen Mac Studio sichern kann, gewiss sinnvoll für den recht transportablen Desktop. Apple hatte in früheren Zeiten seine Laptops und auch den iMac mit Kensington-Lock ausgestattet, derzeit verfügt aber kein anderes Modell über eine derartige Vorrichtung.

Warnung : Wer in seinem Mac das Logic Board hat austauschen lassen, sollte davon Abstand nehmen, das letzten Montag veröffentlichte Update auf macOS 12.3 zu installieren. Dies könnte zu Fehlern führen, die den Mac unbenutzbar machen und eine Wiederherstellung über Apple Configurator mit macOS 12.2.1 erfordern. Dies geht aus mehreren Diskussionen in Apples Supportforen hervor. Der Fehler sei bereits seit der zweiten Beta bekannt, von Apple gibt es aber keine offizielle Stellungnahme dazu. So ist auch nicht bekannt, ob der Mac-Hersteller bereits an einem Fix arbeitet.

Dünn und dünner: Auf Reddit beschweren sich Käufer des iPad Air 5 über mangelnde Qualität des Tablets. Was ihnen missfällt: Die Rückseite sei so dünn wie noch nie zuvor, was das iPad dazu bringe, knarzende Geräusche von sich zu geben, wenn man es in der Hand hält. Man könne durch das dünne Aluminium beinahe die Batterie spüren, beklagt sich einer der Käufer.

Später : Ein neues Macbook Air mit den gleichen Farben wie sie der iMac M1 trägt, wird schon seit geraumer Zeit spekuliert. Den ersten Gerüchten von vor einem Jahr zufolge müsste es längst da sein, Apple hat aber andere Pläne. Oder diese geändert, wie Mark Gurman in seinem Newsletter "Power On" behauptet. Im dritten oder vierten Quartal soll das neue Macbook Air nun kommen, mit M2-Chip. Ebenso sein ein aktualisiertes Macbook Pro 13'' mit M2 noch im Rennen. Die Modelle mit 14 und 16 Zoll, die derzeit mit M1 Pro und M1 Max ausgestattet sind, würden erst im Jahr 2023 ein Update bekommen. Kein sonderlich großer Erkenntnisgewinn.

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