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Dienstag. 17. November

17.11.2009 | 00:00 Uhr

Update für Druckertreiber von Snow Leopard +++ Palm aktualisiert WebOS - ohne iTunes-Sync +++ Patentklage von Garmin gegen Pioneer +++ Asus will angeblich Toshibas Notebook-Geschäft übernehmen +++ Knappe Mehrheit würde für Online-News zahlen +++ Intel gönnt Aktionären höhere Dividende +++ Telekom unterliegt mit Klage gegen Netzagentur +++ AAPL klettert auf neuen Höchststand

Morgenmagazin: Kaminfeuer
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Update für Druckertreiber von Snow Leopard

Apple hat gestern Abend neue Druckertreiber für Mac-OS X 10.6 Snow Leopard veröffentlicht. Die Updates sind für Drucker der Hersteller Canon. Brother, HP und Lexmark gedacht und enthalten zudem die neueste Druckersoftware für Apples Betriebssystem. In den Treibern für Canon-, Brother- und HP-Geräte ist zudem Scansoftware enthalten. Systemvoraussetzung ist Mac-OS X 10.6.1, die Treiber sind über Apples Support-Seite erhältlich. Die unterstützten Geräte listet Apple detailliert auf.

Palm aktualisiert WebOS - ohne iTunes-Sync

Der Smartphone-Hersteller Palm hat gestern eine neue Version seines Handy-Betriebssystems WebOS veröffentlicht, mit dem die iPhone-Konkurrenten Pre und Pixi ausgestattet sind.WebOS 1.3.1 bringt laut Hersteller einige Dutzend kleinerer Verbesserungen für das Smartphone-Betriebssystem, auf eine wesentliche Änderung hat der Hersteller jedoch verzichtet. In den letzten Monaten hatte sich Palm mit Apple eine Hase-und-Igel-Spiel um die iTunes-Synchronisation geliefert, Apple hatte mit Updates seiner Software den Palm Pre ausgeschlossen, Palm hatte mit neuen Versionen seines WebOS wieder die Verbindung wieder hergestellt. Dass Palm mit WebOS 1.3.1 nun darauf verzichtet, mag ein Indiz für das Ende des Hin-und-Her sein.

WebOS bringt laut Hersteller einige Verbesserungen bei der Synchronisation von Mail- und Kalenderdaten mit den Services von Yahoo, ebenso einige Verbesserungen der Sicherheit. Über Details letzterer schweigt sich Palm jedoch aus.

Patentklage von Garmin gegen Pioneer

Der japanische Hersteller von Unterhaltungselektronik Pioneer will den Navigationsspezialisten Garmin wegen Verletzung seiner Patente um Navigationstechniken verklagen, berichtet der IDG News Service. Demnach habe das Unternehmen bereits eine Beschwerde beim US-Patent und -Markenamt eingereicht. Zuvor hatte Pioneer ohne Ergebnis mit Garmin über eine Lizenzierung verhandelt, schreibt das Unternehmen darin. Garmin habe jedoch den "Wert des Patent-Portfolios nicht fair bewertet", so habe man einen juristischen Schutz des geistigen Eigentums für unvermeidlich gehalten. Die Handelsbehörde ITC hat Pioneer darüber hinaus angehalten, den Import von Garmin-Produkten, welche die fraglichen Patente verletzen, in die USA zu unterbinden. In Europa hatte Pioneer wegen Patentverletzung bereits Klage gegen Garmin eingereicht.

Asus will angeblich Toshibas Notebook-Geschäft übernehmen

Der taiwanesische Hersteller Asus hat Interesse an einer Übernahme des Notebook-Geschäftes des Konkurrenten Toshiba angemeldet. Asus-Chef Jonney Shih will bis 2011 unter die größten drei Notebook-Hersteller kommen und hat zu diesem Zweck Toshiba ein Angebot unterbreitet, berichtet die IT-Site Digitimes . Wie weit die Verhandlungen fortgeschritten und ob bei Toshiba überhaupt Verkaufsinteresse besteht, konnte Digitimes nicht darlegen. Asus hatte zuletzt mit seinem Eee-PC für Aufsehen gesorgt. Toshiba steht derzeit weltweit auf Platz fünf aller Notebook-Hersteller, das Geschäft mit Netbooks stellt bei Toshiba im Gegensatz zur Situation bei Asus nur einen kleinen Teilbereich dar.

Knappe Mehrheit würde für Online-News zahlen

Westeuropäer wären einer Umfrage zufolge mehrheitlich bereit, künftig für Nachrichten aus dem Internet zu zahlen. Das berichtete die «New York Times»am Montag unter Bezug auf eine Studie der Boston Consulting Group (BCG). Demnach stimmten 60 Prozent der Befragten in europäischen Ländern wie Deutschland, Frankreich, Spanien, Norwegen und Finnland einem Obulus für Online- Nachrichten zu.

In den USA und Großbritannien erklärten sich dagegen nur 48 Prozent der regelmäßigen Internetsurfer zu einem Entgelt für aktuelle Nachrichten einverstanden. An der Studie waren 5000 Menschen in neun Ländern beteiligt, hießes. Nach der Höhe des aus ihrer Sicht angemessenen Beitrages befragt, gaben sich Amerikaner und Australier besonders knauserig. Sie wollten im Durchschnitt gerade drei Dollar für News auf ihrem Computerschirm, auf dem Handy oder einem anderen mobilen Gerät hinblättern. Italiener wären mit sieben Dollar dabei.

Das Marktforschungsinstitut ermittelte, dass paradoxerweise gerade Leser, die schon für ein Zeitungsabonnement zahlen, zur Vergütung zusätzlicher Informationen aus dem Netz bereit sind. (dpa)

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