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Dienstag, 2. August

02.08.2011 | 00:00 Uhr

Apple nennt Preise für iCloud +++ Apple stoppt Galaxy Tab in Australien +++ Safari wächst schneller als Chrome +++ Kodak will Patente verkaufen +++ iPhone 3GS geht zur Neige +++ Quark hat das Quark Publishing System 9 fertiggestellt +++ Ein Update für Suitcase Fusion 3 bringt die Kompatibilität zu Lion +++ Erscheint die PS Vita bereits im Oktober 2011? +++ Symbian-Smartphone Nokia 500 angekündigt +++ Tipp: Druckfunktion im Kontextmenü ermöglichen +++ App-Test: Kosmo Spin - Mit einer Drehung die Erde retten +++ AAPL legt zu

Morgenmagazin: Gold im Meer
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Apple nennt Preise für iCloud

Die Preise für zusätzlichen Speicherplatz in Apples iCloud sind nun bekannt. Wie im Juni angekündigt, erhält jeder iCloud-Nutzer 5 GB Speicher kostenlos, 10 weitere GB kosten 20 US-Dollar im Jahr, 20 GB zusätzlich 40 US-Dollar jährlich und 100 US-Dollar sind für insgesamt 55 GB zu entrichten. Zum Vergleich: Dropbox verlangt für 50 GB 120 US-Dollar und 240 US-Dollar für 100 GB, lediglich 2 GB Storage sind frei.

Entwickler haben seit Montag Zugriff auf eine Beta-Version von iCloud.com mit den Cloud-Versionen von Mail, Adressbuch, Kalender, iWork und Find My iPhone. Wann genau iCloud der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, hat Apple immer noch nicht gesagt, da der Service aber eng an iOS 5 gekoppelt ist, dürfte eine gleichzeitige Freigabe 2im Herbst" aber wahrscheinlich sein. In den USA ist ebenso seit Montag für in iTunes gekaufte Fernsehsendungen der iCloud-Service eingeschalten Einmal gekauft, kann man sich das Video auf alle seine Macs und iOS-Geräte laden.

Besitzer des Apple TV der zweiten Generation (September 2010) können nun auch von iCloud profitieren und einmal gekaufte Fernsehsendungen direkt aus dem iTunes Store streamen. Bisher war der Stream nur via Airplay oder Hone-Sharing von einem iOS-Gerät oder einem Mac möglich. Das Apple TV ist zudem auch in der Lage, Videos des Hosters Vimeo direkt zu streamen. Die Verbindung von iTunes mit iCloud ist aber erst in den USA hergestellt, in Europa fehlen wohl noch die rechtlichen Vereinbarungen mit der Industrie.

Apple stoppt Galaxy Tab in Australien

Apple hat im Patentstreit gegen den koreanischen Hersteller Samsung einen weiteren Teilerfolg errungen. Samsung hat in Apples Forderung eingewilligt, bis zur juristischen Klärung des Sachverhalts das Galaxy Tab 10.1 in Australien nicht zu verkaufen, berichtet der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg. Apple bezichtigt Samsung, mit dem Galaxy Tab zehn Patente zu verletzen, "Look and Feel" hätte sich Samsung für sein Tablet beim iPad abgeschaut. Apple hat vor einem australischen Gericht den Verkaufsstopp nicht nur für down under beantragt, sondern auch für andere Länder. Welche das sind, habe Apples Anwalt Steven Burley jedoch nicht näher vor dem australischen Gericht gesagt. Sollte Apple den Prozess gegen Samsung verlieren und der koreanische Hersteller das Galaxy Tab in Australien verkaufen dürfen, werde Cupertino Schadensersatz in nicht genannter Höhe leisten. Die nächste Anhörung in der Sache ist für den 29. August angesetzt.

Safari wächst schneller als Chrome

Apples Browser Safari gewinnt immer mehr Nutzer und hat im Juli sogar ein stärkeres Wachstum verzeichnet als Googles Browser Chrome, haben die Web-Metriker von Net Applications gemessen. Safari habe dabei den größten Zuwachs seiner Geschichte erfahren und ist insgesamt auf einen Marktanteil von 8,1 Prozent gekommen, 0,6 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Net Applications berechnet aus den Metriken von 40.000 Websites anhand der User Agents der Browser deren Marktanteil, Safari kommt nicht nur auf Mac und PC zum Einsatz, sondern vor allem auf iOS-Geräten. iPad, iPhone und iPod Touch haben laut Net Applications ein Drittel zu den gemessenen Safari-Nutzungen beigetragen.

Der einstige Quasi-Monopolis unter den Browsern Internet Explorer hat im Juli 0,9 Prozentpunkte seines Anteils verloren und hält nur noch 52,8 Prozent - ein historischer Tiefstand. Schon im November könnte der Browser aus Redmond nur noch bei weniger als jedem zweiten von Net Applications gemessenen Visit zum Einsatz kommen.

Neben Safari legte im Juli lediglich noch Googles Chrome zu, um 0,3 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent. Firefox und Opera verloren miteinander den gleichen Anteil, Firefox 0,2 Prozentpunkte, Opera 0,1 Prozentpunkt. Firefox wird nur noch von 21,5 Prozent der Internetnutzer verwendet, das sind drei Prozentpunkte weniger als beim historischen Höchststand im November 2009. Opera hat einen marginalen Marktanteil von 1,7 Prozent.

Kodak will Patente verkaufen

Der Patentstreit des im analogen Zeitalter hängen gebliebenen Foto-Unternehmens Kodak mit RIM und Apple um Patente für digitale Fotografie könnte eine neue Wendung bekommen, berichtet das Wall Street Journal. Kodak will Teile seines geistigen Eigentums verkaufen, unter anderem Patente um Aufnahme, Organisation und Speicherung von Bildern. Kodak beschuldigt RIM und Apple, mit ihren Smartphones die entsprechenden Patente zu verletzen, der Prozess darum dauert noch an. Ob jedoch die strittigen Patente ebenfalls zum Verkauf stehen, sagte das Unternehmen nicht. Ebenso wenig sind Interessenten für die Patente bekannt. Insgesamt wolle Kodak 1100 Patente verkaufen, zehn Prozent seines Portfolios.

iPhone 3GS geht zur Neige

Im Juni 2009 hatte Apple das iPhone 3GS zur Eröffnung der Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt und vier Wochen später in den Handel gebracht - schon bald wird es das aktuell günstigste iPhone mit 8 GB Kapazität nicht mehr zu kaufen geben. Wie unsere Kollegen von Macworld UK berichten, gehen die Vorräte an iPhone 3GS zur Neige, weltweit hätten Carrier kaum noch iPhone 3GS im Angebot. Grund sei vermutlich das Produktionsende für das iPhone 3GS, vermutlich wird Apple im Herbst ein neues Modell auf den Markt bringen und unter Umständen das iPhone 4 als günstige Variante anbieten. In Großbritannien bieten O2, Vodafone, Orange und T-Mobile weiterhin das iPhone 3GS in ihren Online-Shops an, auch in Deutschland kann man über T-Mobile und O2 nach wie vor das iPhone 3GS mit 8 GB Kapazität ordern, Vodafone bietet es nicht an.

Quark hat das Quark Publishing System 9 fertiggestellt

In der neuen Version des Quark Publishing System hat Quark die Automatisierungsfunktionen für das Veröffentlichen von eBooks und mehrseitigen Dokumenten erweitert sowie anpassbare Workflows für die automatisierte Erstellung von Publikationen und Geschäftsdokumenten integriert. Es lassen sich nun sowohl interaktive Apps für das iPad erstellen als auch aus den XML-Daten ePubs exportieren. Tabellen erstellt das Publishing System jetzt automatisch und auch über mehrere Seiten. Mit den Sammlungen lassen sich Objekte zusammenfassen und mit einheitlichen Attributen versehen und können auch in mehreren Projekten verwendet werden. Das Quark Publishing System 9 ist zu Xpress 9 und Copy Desk 9 kompatibel und bietet zudem verbesserte Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit externen Mitarbeitern über das Web Hub.

Info: Quark

Ein Update für Suitcase Fusion 3 bringt die Kompatibilität zu Lion

Extensis hat ein Update auf Suitcase Fusion 3 14.0.6 ins Netz gestellt, das die Schriftenverwaltung kompatibel zu Mac-OS X Lion macht. Außerdem wurden die Plug-ins auf die Creative Suite 5.5 von Adobe angepasst. Eine Xtension für Xpress 9 gibt es aber noch nicht, nur die Versionen 7 und 8 werden unterstützt. Das Update ist momentan nur in der englischen Fassung verfügbar.

Info Extensis

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