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Dienstag, 22. September

22.09.2009 | 00:00 Uhr

Apple untersucht Batterie-Probleme von iPhone-OS 3.1 +++ iPhone-App von Pantone +++ Microsoft wirbt angeblich Personal aus Apple Stores ab +++ Test: Chrome 3.0 schnellster Browser +++ Vodafone bietet auch Warner-Musik ohne Kopierschutz an +++ Hessens Cybercops zeigen Hacker-K├╝nste +++ Gericht schr├Ąnkt Werbemail-Versand ein +++ AAPL verliert leicht

Morgenmagazin: Kirche
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Apple untersucht Batterie-Probleme von iPhone-OS 3.1

Einige Besitzer des iPhone 3G S klagen nach dem Update auf die Firmware 3.1 ├╝ber verschlechterte Akku-Leistung - Apple will sich nun des Problems annehmen und die Gr├╝nde finden. In den Support-Foren des Unternehmens finden sich diverse Beitr├Ąge, in denen sich Anwender ├╝ber teils deutlich verk├╝rzte Laufzeiten des Handys beklagen. Laut iPhone Blog habe sich Apple Care bei einigen der Anwender f├╝r eine n├Ąhere Untersuchung gemeldet. Zudem bietet Apple einen Battery-Life-Logger zum Download an, die Software sammelt Daten zur Entladung des Akkus, synchronisiert diese mit iTunes und schickt sie dann an Apple. Als Erstma├čnahme empfiehlt Apple das Zur├╝cksetzen des iPhones ├╝ber iTunes, einige Anwender berichten jedoch, dass diese Methode keinen Erfolg zeitige. Schaltet man Stromfresser wie Push-Service, Exchange-Email, WiFi oder Bluetooth ab, erh├Âht man die Laufzeit des Akkus.

iPhone-App von Pantone

Pantone hat die iPhone-App My Pantone ver├Âffentlicht, die Designern den Farbf├Ącher ersetzen soll. "My Pantone gibt die Freiheit, ├╝berall auf Pantone-Farben zur├╝ckgreifen zu k├Ânnen, ohne unhandliche Guides herumschleppen zu m├╝ssen," erkl├Ąrt der Vizepr├Ąsident f├╝r Technik des Unternehmens Andy Hatkoff. Die iPhone App enth├Ąlt die Farben des Pantone Matching Systems, des Goe Systems, des Fashion + Home Smart Color Systems sowie die Pantone Pastels. Zudem stellt die Software die sRGB-, HTML- und Lab-Werte jeder Farbe dar. My Pantone kostet im App Store 10 US-Dollar.

Microsoft wirbt angeblich Personal aus Apple Stores ab

Microsoft will nach einem Bericht der Website The Loop dem Beispiel Apples in Sachen eigener Ladenkette konsequent folgen: So platziert der Konzern seine L├Ąden nicht nur in die N├Ąhe der Apple Stores und kopiert deren Einrichtung, auch erfolgreiches Personal aus den Filialen der Apple Stores will Microsoft anwerben. Dabei beruft sich die Website auf namentlich nicht genannte Quellen, die best├Ątigt h├Ątten, Microsoft w├╝rde erfolgreiche Store-Manager ansprechen und zu einem Wechsel ├╝berreden. Dabei locke Microsoft mit "signifikanten Gehaltserh├Âhungen" und w├╝rde auch Umzugskosten ├╝bernehmen. Neu eingestellte Mitarbeiter sollen dann selbst weitere Ex-Kollegen zu einem Job-Wechsel animieren, hei├čt es weiter. Die Quelle nennt jedoch keinerlei Zahlen, die auf einen Erfolg oder Misserfolg der Aktion hindeuten w├╝rden.

Test: Chrome 3.0 schnellster Browser

Googles Browser Chrome 3.0 ist nach Tests unserer Kollegen der Computerworld der schnellste Windows-Browsers. Dabei schl├Ągt Chrome sogar Apples Safari, das auf der gleichen Rendering-Engine Webkit beruht. Konkret habe sich Chrome 3.0 beim ausf├╝hren von Javascript als 30 Prozent schneller erwiesen als Safari 4.0, gegen├╝ber Firefox zeigte sich der Google-Browser zweieinhalb mal schneller und gegen├╝ber Opera 10 f├╝nfmal schneller. Microsoft Internet Explorer 8.0 landete hier auf dem letzten Platz und brauchte f├╝r den Test neunmal l├Ąnger. Computerworld benutzte f├╝r den Test den die Sunspieder Benchmark Suite von Windows XP Service Pack 3, jeder Browser trat dreimal zum Test an, die Werte wurden gemittelt.

Vodafone bietet auch Warner-Musik ohne Kopierschutz an

Der Mobilfunkkonzern Vodafone bietet k├╝nftig Musik der vier gro├čen Plattenfirmen ohne Kopierschutz zum Herunterladen aus dem Internet an. Nachdem bereits mit der EMI Group, Universal Music und Sony Music entsprechende Abkommen geschlossen wurden, komme nun Warner Music hinzu, teilte Vodafone am Montag in London mit. Das hei├čt, die Titel dieser Labels k├Ânnen dann vom Nutzer unbegrenzt kopiert und auf verschiedenen Playern - zum Beispiel auf dem Handy und dem iPod - abgespielt werden. Bisher war ein gro├čer Teil der kostenpflichtigen Musik-Downloads nur eingeschr├Ąnkt nutzbar. Dieses Digitale Rechte-Management (DRM) ├Ąrgerte viele Verbraucher. Mehrer Unternehmen haben jedoch bereits angek├╝ndigt, Songs ohne DRM anzubieten. (dpa)

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