1378277

Dienstag, 24. Januar

24.01.2012 | 00:00 Uhr

Virgin ehrt Steve Jobs mit Flugzeugnamen +++ Android bis Ende 2012 bei Entwicklern beliebter als iOS +++ Sony will Bildsensoren verbessert haben +++ Google+ lockert Klarnamenregelung +++ iBooks 2: Schon 350.000 Textbooks ausgeliefert +++ Busuu.com: Japanisch kostenlos online lernen +++ Aiptek bringt Tablet-Taschen f├╝r iPads +++ Beobachter sehen RIM-Chefwechsel kritisch +++ Nokia setzt ├╝ber eine Million Lumia-Smartphones ab +++ Windows Phone ab 2015 beliebter als iOS? +++ Jump & Run-Spiel f├╝r Jazz-Fans +++ AAPL legt zu

Morgenmagazin: Durchblick
Vergr├Â├čern Morgenmagazin: Durchblick

Virgin ehrt Steve Jobs mit Flugzeugnamen

Die Fluglinie Virgin Airlines hat mit der Taufe eines ihrer Flugzeuge den verblichenen Apple-Gr├╝nder geehrt. Das Zitat "Stay hungry, stay foolish" ziert den Bug des Airbus 320 mit der Registriernummer N85VA. Jobs hatte das Zitat zum Abschluss seiner Stanford-Rede im Jahr 2005 benutzt und sich seinerzeit auf den "Whole Earth Catalog" bezogen, ein bei Hippies in den 70ern beliebtes Verzeichnis, das Jobs als eine Art analogen Vorl├Ąufer von Google bezeichnete. Die Wertsch├Ątzung des Virgin-Gr├╝nders Richard Branson f├╝r Steve Jobs beruhte auf Gegenseitigkeit, Branson hatte in dem legend├Ąren Werbespot "HereÔÇÖs for the crazy onesÔÇŽ" einen Kurzauftritt, neben Pers├Ânlichkeiten wie Albert Einstein, Mahatma Gandhi und Muhamed Ali.

Android bis Ende 2012 bei Entwicklern beliebter als iOS

Nach Ansicht der Analysten von Ovum wird Android bis Ende Jahres iOS den Rang als die bei Entwicklern beliebteste Plattform abgelaufen haben. Laut des Berichts "Developer Insights 2011: Trends in Mobile Application Development" werde auch Windows Phone dank der Kooperation mit Nokia popul├Ąrer. Microsoft habe Entwickler bereits davon ├╝berzeugt, dass sich die Investition in Windows Phone lohne, nun laute die Aufgabe, auch Verbraucher zu ├╝berzeugen, meint der Ovum-Analyst Adam Leach. Nicht nur Plattformen wie Android und Windows Phone werden laut Ovum popul├Ąrer, Entwickler w├╝rden sich auch immer mehr auf Technologien wie HTML 5 st├╝rzen.

Entwickler seien mitentscheidend f├╝r den Erfolg einer Plattform, f├╝hrt Leach aus: "Der Erfolg einer Smartphoneplattform ist nicht nur von der Nachfrage der Anwender und dem Angebot von Herstellern und Carrriern bestimmt, sondern auch von einem gesunden ├ľkosystem von Dritthersteller-Anwendungen." F├╝r alle Marktteilnehmer sei es deshalb wichtig zu wissen, welche Entscheidungen Entwickler heute treffen und wie sich diese zuk├╝nftig auswirken.

Sony will Bildsensoren verbessert haben

Sony hat auf einer Pressekonferenz in Tokio eine neue Generation von Bildsensoren f├╝r die Kameras von Smartphones und anderen elektronischen Ger├Ąten vorgestellt, die zu einem g├╝nstigeren Preis bessere Ergebnisse erzielen sollen. Die neue Technologie erlaube CMOS-Sensoren mit geringerer Baufl├Ąche, die sich unabh├Ąngig von den unterst├╝tzenden Logik-Chips herstellen lassen. Die Chips sollten in dunkler Umgebung weniger Bildverzerrung verursachen und Video-Aufnahmen bei einer gr├Â├čeren Spannbreite von Beleuchtungsverh├Ąltnissen erlauben. Sony will erste Samples der Chips ab M├Ąrz herstellen, die Massenproduktion soll im Herbst beginnen. Ende 2012 und Anfang 2013 sollen Ger├Ąte mit der neuen Technologie auf den Markt kommen. Sony stellt nicht nur selbst Kameras her, auch in den Produkten anderer Hersteller sind Sony Chips zu finden, etwa auch im iPhone 4S.

Sony stapelt im neuen Produktionsprozess die Image-Sensoren auf die Logik-Chips anstatt sie wie bisher nebeneinander anzuordnen. So bekomme man mehr Platz f├╝r die Logik-Chips, die Sony extern produzieren lassen m├Âchte, um sich besser auf den Kern der Imaging-Sensoren konzentrieren zu k├Ânnen. Neben den Sensoren f├╝r rotes, blaues und gr├╝nes Licht kommen laut Sony auch noch Sensoren f├╝r Wei├člicht hinzu, diese sollen bei schlechter Beleuchtung f├╝r bessere Fotos sorgen und auch Filmaufnahmen in der Dunkelheit erm├Âglichen.

Google+ lockert Klarnamenregelung

Google lockert den Klarnamenszwang f├╝r sein soziales Netzwerk, berichtet der IDG News Service. War bisher f├╝r die Nutzung des Netzes der echte Name vorausgesetzt, k├Ânnen aktive Google+-Mitglieder einen alternativen Namen mit ihrem Profil verkn├╝pfen. Neue Nutzer k├Ânnen diesen gleich bei der Anmeldung angeben, es soll sich jedoch um einen "etablierten" Internet-Namen handeln, den der Nutzer etwa schon bei Twitter oder Flickr nutzt. "Unkonventionelle" Klarnamen oder K├╝nstlernamen akzeptiert Google+ bei der Anmeldung nur, wenn der Anwender ihn mit einem Dokument wie Ausweis oder F├╝hrerschein belegen kann - oder beispielsweise der in Stuttgart wohnhafte Jeronimo Baretta Claudemir da Silva mit seinem VfB-Trikot mit der Aufschrift "Cacau". Die Identit├Ąt k├Ânnte letzterer aber auch mit ├Âffentlichen Zeugnissen wie Berichten in Print-Medien belegen.

Google hofft mit den Ma├čnahmen die Zufriedenheit der Nutzer bez├╝glich der Namensregeln zu steigern. In die Kritik geraten war der Klarnamenszwang mit Argumenten, dass Dissidenten in totalit├Ąren Staaten unter Umst├Ąnden schlecht mit ihrem echten Namen auftreten k├Ânnten, auch von eifers├╝chtigen Ex-Ehegatten verfolgte k├Ânnten mit einen Pseudonym freie bei Google+ posten. Das Interesse an einem Pseudonym sei bei Google+ aber dennoch relativ gering, beschreibt der Produkt-Manager Bradley Horowitz im Unternehmensblog. Die meisten Nutzer w├╝rden durch den Anmeldeprozess "flutschen", nur 0,1 Prozent w├╝rden einen alternativen Namen beantragen.

iBooks 2: Schon 350.000 Textbooks ausgeliefert

In den ersten drei Tagen nach der Vorstellung von iBooks Author und iBooks 2 hat Apple nach Einsch├Ątzung der Analysten von Global Equities Research bereits 350.000 der neuen Textbooks ausgeliefert, berichtet All Things D. Auch 90.000 Kopien von iBooks Author habe Apple bereits ├╝ber den Mac App Store ausliefern k├Ânnen, hei├čt es weiter. Global Equities Research erkl├Ąrt jedoch nicht genau, wie die Statistik zustande gekommen ist. Derzeit liegt das Demo-Buch "Life on Earth", das Apple auf der Veranstaltung am vergangenen Donnerstag besonders hervorgehoben hatte, an der Spitze der iBooks-Charts bei den kostenlosen Titeln.

Busuu.com: Japanisch kostenlos online lernen

Der Japanisch-Sprachkurs ist kostenlos und deckt wie alle Kurse auf Busuu.com die Stufen Anf├Ąnger A1 bis Mittel B2 ab. Er gliedert sich laut Anbieter in mehr als 150 interaktive und modular aufgebaute Lerneinheiten mit frischen und modern aufbereiteten ├ťbungen zu Vokabeln, Textverst├Ąndnis und Dialogen. Schreib├╝bungen k├Ânnen zudem zur Korrektur an Muttersprachler aus der Busuu.com-Community verschickt werden. ├ťber den Busuu-Talk k├Ânnen Sprachsch├╝ler direkt mit japanischen Tandempartnern kommunizieren. Interaktive Tests geben einen ├ťberblick ├╝ber den Kenntnisstand in der neuen Sprache. Dar├╝ber hinaus bietet die Website eine Premium-Mitgliedschaft mit Grammatik-Einheiten und weiteren zus├Ątzlichen Funktionen. Ab 5 Euro pro Monat erm├Âglicht der Premium-Service von Busuu.com den Zugriff auf Audios f├╝r mehr als 3.000 Beispiels├Ątze, bietet Zugang zu rund 35 Grammatik-Einheiten sowie ├ťbungen zum H├Ârverst├Ąndnis und PDFs zum Ausdrucken der Lerneinheiten. Zudem k├Ânnen Premium-Nutzer auch Videos und Audio-Podcasts abrufen. Ein offizielles Busuu.com-Zertifikat best├Ątigt Premium-Mitgliedern die Teilnahme am Japanisch-Sprachkurs auf Busuu.com und zeigt an, welches Modul absolviert wurde. Neben dem allgemeinen Sprachkurs ist auch ein spezieller Reisesprachkurs erh├Ąltlich, der auf den Japan-Urlaub vorbereitet. Dieser ist f├╝r Premium-Mitglieder kostenlos abrufbar oder kann separat f├╝r 9,99 Euro erworben werden. Au├čerdem gew├Ąhrt Busuu.com seinen Kunden bis zum 31. Januar einen Neujahrsrabatt in H├Âhe von 15 Prozent auf alle Produkte. Zus├Ątzlich zu dieser Produktbeschreibung haben wir vom Anbieter folgende interessante Hintergrundinformationen zum Japanischen als besondere Fremdsprache erhalten:

Das Vorurteil, Japanisch sei f├╝r uns eine schwer zu erlernende Sprache, stimmt nur bedingt. Der Aufwand, m├╝ndlich Japanisch zu lernen, ist nur unwesentlich h├Âher als bei anderen europ├Ąischen Sprachen. Die japanischen Laute sind f├╝r uns einfach auszusprechen, es gibt keine Pluralformen, keine Artikel, kein grammatikalisches Geschlecht und nur zwei Zeitformen: die Gegenwart und die Vergangenheit. Japanisch-Sprachsch├╝ler, die auf Busuu.com einen muttersprachlichen Tandempartner aus der Busuu.com-Community finden, werden feststellen, dass sie sehr schnell erste Gespr├Ąche f├╝hren k├Ânnen. Gerade im Business-Umfeld machen Japanisch-Kenntnisse einen guten Eindruck und zeigen dem Gesch├Ąftspartner, dass man seine Kultur wertsch├Ątzt. Wer mit busuu.com Japanisch lernt, poliert seinen Lebenslauf auf, verbessert seine Verhandlungsposition und seine Job-Chancen, so der Anbieter.

Nicht ganz so einfach wie das Sprechen lernen, ist es, Japanisch lesen und schreiben zu lernen. Denn Japanisch beruft sich auf drei Schriftsysteme: Busuu.com-Sch├╝ler ├╝ben zun├Ąchst einmal das Silbenalphabet Hiragana, das auch in japanischen Grundschulen als erstes gelehrt wird. Zudem lernen sie Katakana, das dem Schreiben von Fremd- und Lehnw├Ârtern dient. Die japanische Benutzeroberfl├Ąche von Busuu.com ist in Kanji gestaltet. Die einzelnen Kanji Symbole repr├Ąsentieren Ideen und Konzepte. Um den Japanisch-Anf├Ąngern das Lernen zu erleichtern, werden alle Vokabeln und Beispiels├Ątze auch in lateinischen Buchstaben angezeigt.

Auf der Website, f├╝r die eine kostenlose Registrierung erforderlich ist, gibt es derzeit elf Sprachen zu lernen. Au├čerdem sind Apps f├╝r iPhone und iPad erh├Ąltlich, f├╝r die man die Bausteine der Kurse per In-App-Kauf erwirbt.

Info: Busuu.com

Aiptek bringt Tablet-Taschen f├╝r iPads

Mit der "Wiseways Tablet Bag + Stand" getauften Schutzh├╝lle ist es laut Hersteller Aiptek nicht nur m├Âglich, das wertvolle Tablet sicher und sauber von A nach B zu transportieren, sondern sie dient gleichzeitig auch als innovativer Standfu├č f├╝r iPad un iPad 2, verspricht der Hersteller. Mit der Tasche aus robustem Wildleder soll der Anwender nicht nur durch das ├Ąu├čere Erscheinungsbild punkten, sondern auch durch die "elegant-raffinierte" Funktion des ausgekl├╝gelten Standfu├čes, so Aiptek in seiner Pressemitteilung. Fein verarbeitete N├Ąhte sollen den hochwertigen Gesamteindruck abrunden. Durch die spezielle Falt- und Magnettechnik soll es problemlos m├Âglich sein, das Ger├Ąt sowohl horizontal wie auch vertikal sicher aufzustellen, um komfortabel im Internet zu surfen oder einen Film zu schauen. Die verst├Ąrkte Oberfl├Ąche dient neben der Stabilit├Ąt vor allem der Sicherheit und sch├╝tzt das Ger├Ątedisplay gegen Einwirkungen von au├čen. Die iPad-Tasche gibt es in Schwarz oder Grau (light) f├╝r 40 Euro. Sie wird ab sofort im Handel verf├╝gbar sein.

Info: Aiptek International

Macwelt Marktplatz

1378277