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Dienstag, 29. Juni

29.06.2010 | 00:00 Uhr

Apple gibt Hinweise auf iOS 4 für iPad im November +++ Kostenlose Facetime-Gespräche mit Apple-Angestellten +++ Amazons Kindle-App für iOS4 mit Audio und Video +++ Sports Illustrated bringt Magazin für das iPad +++ iSuppli: Apple macht super Schnitt bei iPhone 4 +++ Googles Chrome überholt in USA Apples Safari +++ Handy-Gespräche im EU-Ausland werden billiger +++ AAPL legt leicht zu

Morgenmagazin: Strand
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Apple gibt Hinweise auf iOS 4 für iPad im November

iOS 4 werde im Herbst auf das iPad kommen, hatte Apple im April bei der Vorstellung des neuen Betriebssystems für iPhone und iPad angekündigt. Einen genauen Termin nannte Apple bisher nicht, die Marketing-Spezialisten von AdAge wollen jedoch nun etwas von November gehört haben. Demnach habe Apple Agenturen mitgeteilt die iAd-Plattform von iOS 4 werde man im November auch auf das iPad bringen. Einen zweiten versteckten Hinweis auf kommende Software zeigte Apple kurz in seinen Online Stores. Unter den weiterführenden Informationen zu Apple Care habe etwas von Unterstützung für iWork für iPhone gestanden, berichtet MacNN. Dabei war ein Keynote-Screenshot abgebildet, den Apple nun wieder durch ein Bild von iBooks ersetzt habe. Apps der iWork-Suite bietet Apple seit Ende Januar nur für das iPad an.

Kostenlose Facetime-Gespräche mit Apple-Angestellten

Nicht zuletzt die Videotelefonie Facetime mag viele iPhone4-Käufer gelockt haben. Der Haken an der Sache: Facetime funktioniert nur von iPhone 4 zu iPhone 4, und obwohl Apple schon nach drei Tagen 1,7 Millionen Geräte verkauft hatte, mag die iPhone-4-Dichte in eigenen Freundeskreis noch ein wenig überschaubar sein. Solch Einzelnutzern bietet Apple in den USA nu einen kostenlosen Service. Unter der Nummer 1-888-Facetime (1888-322-3846) melden sich Apple-Angestellte, die anschließend den Anrufer zu einem Videotelefonat einladen, sofern dieser per WLAN mit dem Internet verbunden ist. Dabei zeigen die Mitarbeiter die Technologie und beantworten Fragen.

Amazons Kindle-App für iOS4 mit Audio und Video

Amazon hat seine Kindle-App für das iPhone an iOS 4 angepasst. Der Online-Buchhändler hat dabei Audio- und Video-Features für einige der im Kindle Store angebotenen E-Books integriert. Die Multimedia-Fähigkeiten sind nur auf die Kindle-App für iPhone, iPod Touch und iPad beschränkt, für andere mobile Plattformen bietet Amazon kein derartiges Feature an. Apples eigene Software für E-Books iBooks ist auch noch nicht in der Lage, Audio und Video i Bücher zu integrieren.

Sports Illustrated bringt Magazin für das iPad

Schon vor der Vorstellung des iPad hatte Anfang des Jahres ein Konzeptvideo über ein Magazin auf einem Tablet-Computer für Aufsehen gesorgt. Gut ein halbes Jahr später hat der Time-Verlag nun eine echte Version der wöchentlichen Sportzeitung Sports Illustrated auf das iPad gebracht. Wie unsere Kollegen von Macworld berichten, ähnelt das iPad-Magazin in vielen Funktionen dem aus dem Konzeptvideo. Durch das Heft lässt sich blättern oder mit Hilfe von Thumbnails der Seiten den gewünschten Artikel suchen, ein Widget namens "The Wheel" erlaubt es, bestimmte Fotos aus dem Magazin auf Facebook oder Twitter zu stellen und Artikel anderen zu empfehlen. In der ersten Ausgabe des Magazins sind unter anderem eine Videodokumentation und ein interaktives Spiel zum NBA-Draft enthalten, vom Golfplatz Pebble Beach illustriert ein Panoramafoto die Schwierigkeit von Loch 7. Neben den Inhalten des Magazins bietet die App auch Zugriff auf die Website von SI.com mit stets aktualisierten Nachrichten und Spielständen. Die App selbst ist kostenlos, per In-App-Purchase kostet jede Magazin-Ausgabe 5 US-Dollar.

iSuppli: Apple macht super Schnitt bei iPhone 4

Von Gewinnspannen wie bei Apple können andere Unternehmen nur träumen: Die Einzelteile des neuen iPhone kosten gerade mal ein Viertel dessen, was der Kunde letztlich im Laden berappen muss. Der Marktforscher iSuppli hat das Smartphone aufgeschraubt und herausgefunden, dass der Wert der Materialien für das kleinste Modell bei lediglich 187,51 Dollar liegt (rund 150 Euro).

Das fertige Gerät verkauft Apple im britischen Online-Store ab umgerechnet rund 600 Euro. In dem Preis stecken dann allerdings noch Arbeits-, Entwicklungs-, Lizenz- und Vertriebskosten. In Deutschland und anderen Ländern gibt es den neuesten Streich aus Kalifornien meist nur mit Zwei-Jahres-Vertrag. So verlangt die Telekom für die 16-Gigabyte-Variante je nach Tarif zwischen 1 Euro und knapp 300 Euro. Das Modell mit 32 Gigabyte Speicher kostet etwa 100 Euro mehr. Apple hat gegenüber den Vorgängern allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. In den vergangenen Jahren habe der Preis der Komponenten zwischen 170 und 180 Dollar gelegen, sagte iSuppli- Analyst Kevin Keller am Montag der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg. Im iPhone 4 steckt etwa ein höher auflösender Bildschirm. Der allein kostet laut iSuppli 28,50 Dollar und stammt vermutlich vom südkoreanischen Elektronikkonzern LG.

Das iPhone 4 gibt es seit vergangener Woche zu kaufen. Kunden müssen sich allerdings gedulden. Apple kommt mit der Produktion nicht hinterher. In Deutschland spricht die Telekom als Exklusivpartner davon, dass eine Lieferung "ab Juli" wieder möglich ist. In den USA beträgt die Wartezeit inzwischen drei Wochen. Allein am ersten Verkaufstag hatte Apple geschätzt 1 Millionen Geräte losgeschlagen. (dpa)

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