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Dienstag, 8. März

08.03.2011 | 00:00 Uhr

iPad 2 löst leichte Panik bei der Konkurrenz aus +++ Western Digital übernimmt Hitachis Festplattenproduktion +++ Comscore: Android überholt iPhone +++ iPhone 5 angeblich mit Aluminium-Rückseite +++ Adobes Wallaby konvertiert Flash zu HTML 5 +++ Opera auf dem iPhone nur für Erwachsene +++ Spieleentwickler planen Updates fürs iPad 2 +++ Windows 8 installiert sich angeblich in weniger als 8 Minuten +++ Test: Sony Cybershot DSC-WX5 +++ App-Test: myTaxi - Ganz ohne Anrufen ein Taxi bestellen +++ Tipp: Schneller in Safari auf dem iPad suchen +++ AAPL verliert im Nasdaq-Trend

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iPad 2 löst leichte Panik bei der Konkurrenz aus

Das iPad 2 hat einige Konkurrenten Apples in den Schockzustand versetzt, berichtet Electronista unter Berufung auf das taiwanesische Branchenblatt Digitimes. So würden einige Hersteller, darunter Asus, Acer und HP, ihre für das erste Halbjahr 2011 geplanten iPad-Konkurrenten Last-Minute-Überarbeitungen unterziehen, um mit dem erneuerten iPad 2 konkurrieren zu können Verzögerungen von ein bis zwei Monaten seien nun die Folge, einige Modelle würden sogar abgesagt. Der Wettbewerb würde beispielsweise versuchen, Erfahrungen aus dem Notebook-Bau in ihre Tablets einfließen zu lassen, Digitimes nennt etwa die USB-Tastatur des 10-Zoll-Eee-Pad als Beispiel.

Einen umgekehrten Weg würde hingegen HP einschlagen, die Entwicklung des im Februar vorgestellten Touchpad würde nun nicht mehr das von Palm übernommene Team fertig stellen, sondern HPs Notebook-Sparte. Die ehemaligen Palm-Mitarbeiter sollten sich nur noch um das Betriebssystem WebOS kümmern, heißt es. Der genaue Grund dafür ist nicht bekannt.

Auch die starke Preissenkung für die Restbestände des iPad 1 habe den Wettbewerb geschockt, der mit einem Tablet für 380 US-Dollar nicht mehr konkurrieren könne. Der Preis ist jedoch nur temporär, an diesem Freitag ist das iPad 2 in den USA zu kaufen, in 26 weiteren Ländern zwei Wochen später. Bis dahin sollte es kaum noch fabrikneue Exemplare des originalen iPad im Handel geben.

Western Digital übernimmt Hitachis Festplattenproduktion

Für den Preis von 3,5 Milliarden US-Dollar zuzüglich eines Aktienpakets im Wert von 750 Millionen US-Dollar (25 Millionen Aktien) hat der amerikanische Festplattenproduzent Western Digital (WD) die entsprechende Sparte des bisherigen Konkurrenten Hitachi aus Japan übernommen. Um den Deal zu finanzieren, wird WD Kredite aufnehmen. Hitachi wird allerdings mit etwa 10 Prozent an WD beteiligt sein und auch zwei Vorstände in die kalifornische Führung entsenden. Die Transaktion wird voraussichtlich mit dem 3. Quartal 2011 abgeschlossen sein. Beide Aufsichtsräte haben den Deal bereits bestätigt, heißt es in der Pressemitteilung der Unternehmen. Western Digital wird Namen und Sitz in Irvine, Kalifornien, behalten und will sich in der neuen Formation besonders auf Endkunden konzentrieren. Western Digital konnte laut Golem.de in den letzten Quartalen jeweils mehr Festplatten verkaufen als der Umsatz-Marktführer Seagate. Mit der Übernahme jedoch wird WD Seagate voraussichtlich klar überholen.

Info: Western Digital

Comscore: Android überholt iPhone

Laut der Statistik des Anbieters von Webmetriken Comscore hat die Android-Plattform iPhone und Blackberry überholt, was mobilen Traffic betrifft. Auf den Websites von 30.000 Comscore-Kunden zusammengerechnet entfallen auf Googles Android 31,2 Prozent des Traffics von Mobilgeräten, Messzeitraum ist Oktober 2010 bis Januar 2011. In den drei Monaten zuvor hatte Android noch 23,5 Prozent ausgemacht. Auf den zweiten Platz zurückgefallen mit einem Minus von 5,4 Prozentpunkten ist RIMs Blackberry, das nur noch 30,4 Prozent des mobilen Traffics für sich beansprucht. Apple behauptet sich mit seiner iOS-Plattform mit 24,7 Prozent auf dem vierten Platz Weiter an Boden verlieren Microsoft mit Windows Mobile (8 Prozent, minus 1,7 Prozentpunkte) und Palm mit WebOS (3,2 Prozent, minus 0,7 Prozentpunkte). Laut Comscore-Zahlen ist der Hersteller mit dem größten Marktanteil Samsung mit 24,9 Prozent, gefolgt von LG (20,8 Prozent), Motorola (16,5 Prozent), RIM (8,6 Prozent) und Apple (7 Prozent). Die Diskrepanz bei den Zahlen lässt sich damit erklären, dass Apple und RIM ausschließlich Smartphones produzieren, Samsung, LG und Motorola aber auch herkömmliche Handys.

iPhone 5 angeblich mit Aluminium-Rückseite

Apple geht mit dem für den Sommer erwarteten iPhone 5 angeblich zum Design des ersten iPhone zurück und verzichtet auf Glas auf der Rückseite. Stattdessen soll das Gehäuserückteil wieder aus Aluminium gefertigt sein, eine Neugestaltung der Antenne werde damit ebenso verbunden. Dies berichten die taiwanesische Publikation Economic Daily News und der japanische Blog MacOtakara . Gründe für den Schritt zurück zum alten Design seien vielerlei Probleme mit dem Glasrücken, angefangen mit dessen hohem Gewicht, der Bruchfestigkeit, Kratzern und nicht zuletzt dem bis dato nicht geglückten Versuch, ein weißes Modell im Glasdesign anbieten zu können. Mit einer Aluminiumhülle sei es nun auch möglich, die Antenne durch das Apfel-Logo auf der Rückseite des iPhones funken zu lassen - Todesgriff ausgeschlossen. Apples Zuliefererkette in Fernost hat in der Vergangenheit stets Schlupflöcher für Informationen gelassen, der Wahrheitsgehalt dieser Nachricht lässt sich jedoch kaum überprüfen.

Adobes Wallaby konvertiert Flash zu HTML 5

Adobe hat die Beta-Version seines Konverters mit dem Codenamen Wallaby, der Flash-Inhalte in HTML 5 übersetzt, auf Adobe Labs zum öffentlichen Test bereitgestellt. Die AIR-Applikation, die Adobe erstmals auf der hauseigenen Konferenz Adobe Max 2010 gezeigt hatte, soll auf der Flash-Konferenz Flic in Amsterdam nun größere Aufmerksamkeit bekommen. Laut Adobes leitenden Produktmanager für Flash, Tom Barclay, ist der Hersteller am Feedback der Entwickler interessiert und will wissen, wie nützlich diese die mit Wallaby erzielte Ergebnisse sind und ob es sich für Adobe lohne, diese experimentelle Technologie weiter auszubauen und Flash-Entwicklern zur Verfügung zu stellen. Mit Hilfe von Wallaby könnten Flash-Entwickler beispielsweise Inhalte für IOS-Geräte aufbereiten, die auf iPhone und iPad mangels Flash bis dato nicht zu haben waren. Barclay weist jedoch darauf hin, dass sich nicht alle Elemente aus einer Flash-Anwendung übertragen ließen. In HTML 5 kämen jedoch das generelle Layout und bewegte Bilder an. Auf Überblendungen und Filter für Audio und Video sowie ActionScript müsse man in der konvertierten Fassung verzichten. Der von Wallaby generierte Output besteht im wesentlichen aus HTML 5, SVG (Scalable Vector Graphics) und CSS. Adobe hält Wallaby für geeignet, einfache Banner oder Animationen n HTML 5 zu übersetzen, kompliziertere Inhalte müsse man in Dreamweaver mit Javascript und JQuery weiter bearbeiten.

Opera auf dem iPhone nur für Erwachsene

Offensichtlich nur mit gewissem Widerwillen hat Apple die iOS-Version des norwegischen Browser in den App-Store gelassen. Mittlerweile ist die Alternative zu Mobile Safari jedoch mit der Alterklassifikation "ab 17 Jahren" ausgezeichnet, "häufig/stark ausgeprägt" sind in Opera laut Einschätzung des App Store "Szenen mit erotischen Anspielungen". Jan Standal, bei Opera Vizepräsident für Desktop-Produkte, nimmt die Einstufung des Browsers als Programm für Erwachsene mit der fünften Jahreszeit angepasstem Humor: "Ich bin sehr besorgt. Siebzehn ist sehr jung und ich bin nicht sicher, ob Jugendliche dieses Alters reif genug sind, solch eine App zu nutzen. Wissen Sie, sie ist sehr schnell und hat jede Menge Funktionen. Ich denke, die Altersgrenze sollte mindestens bei 18 liegen."

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