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Dienstag, 9. August

09.08.2011 | 00:00 Uhr

Apple bringt preisgünstigen iMac für Bildungseinrichtungen +++ Apple bringt Lion Recovery Disk Assistant +++ iPad-Konkurrenten vor starkem Wachstum +++ Updates für Logic 9 Pro und Logic 9 Express +++ Google+ öffnet die Schleusen +++ iCloud offen für Entwickler +++ Apple-Patente: Akkus laden per Induktion oder Schall +++ Frogskin: Sicherer Schutz vor Sand und Wasser +++ Dokumentenkamera mit Treiber für Snow Leopard und Lion +++ Gefälschtes Firefox-Update enthält Schadcode +++ Super 8 auf Bittorrent gesichtet - US-Promi schuld? +++ AMD verkauft Radeon-Arbeitsspeicher +++ FBI veröffentlicht eigene iPhone-App +++ Tipp: Übergeordneten Ordner in Spotlight öffnen +++ App-Test: Die Berliner Mauer - Verlauf und Geschichte der Mauer +++ AAPL verliert über fünf Prozent

Morgenmagazin: Strand
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Apple bringt preisgünstigen iMac für Bildungseinrichtungen

Exklusiv für Bildungseinrichtungen hat Apple zwei kostengünstige Modelle des iMac mit 21,5-Zoll- und 20-Zoll-Monitoren aufgelegt, die über den Apple Store für den Bildungsbereich erhältlich sind. Der 21,5-Zöller arbeitet mit dem 3,1 GHz schnellen Chop Core i3 von Intel, 2 GB Ram (aufrüstbar auf 8 GB) und 250 GB Festplattenspeicher sind eingebaut. Als Grafikkarte dient eine AMD Radeon HD 6750 mit 512 MB DGGR5-Speicher.

Auf den etwas älteren Core 2 Duo von Intel setzt der 20-Zöller, die Taktfrequenz beträgt wahlweise 2,26 GHz. Die Grafikkarte ist eine Nvidia Gforce 9400 M.

Auf die neue Thunderbolt-Schnittstelle müssen die Bildungs-imacs verzichten.

Apple liefert jeweils eine kabelgebundene Tastatur mit, ebenso eine Maus mit Kabel, OS X Lion ist als Betriebssystem installiert. Die Preise betragen 919 Euro für den 20-Zöller und 1.019 Euro für den 21,5-Zöller, die Lieferzeit beträgt laut Apple jeweils zwei bis drei Wochen.

Apple bringt Lion Recovery Disk Assistant

Apple liefert Lion bisher nur als Download aus und nicht mehr auf DVD, die Variante auf USB-Stick soll später folgen und deutlich teurer sein als der Download aus dem Mac App Store. Wer Probleme mit seinem System hat, kann zur Reparatur von der unsichtbaren Partition zur Wiederherstellung booten, die Lion bei der Installation anlegt. Ist jedoch die gesamte Festplatte von einem Defekt betroffen, hilft diese Partition wenig. Für diese Fälle ist ein bootfähiger Lion-Installer auf einem externen Medium hilfreich, den man sich aber schon vor der Installation hätte anlegen müssen.

Um ein Notfallsystem auf Stick oder externer Festplatte anlegen zu können, hat Apple jetzt jedoch den Lion Recovery Disk Assistant veröffentlicht. Im wesentlichen kopiert das Tool die unsichtbare Notfallpartition auf ein externes Medium, auch dort ist sie jedoch unsichtbar. Beim Booten muss man daher die Alt-Tate drücken, um den Bootmanager aufzurufen und die Recovery HD auswählen. Apple hat ein ausführliches Support-Dokument zur Nutzung des Tools veröffentlicht.

iPad-Konkurrenten vor starkem Wachstum

Der Tablet-Markt ist im Wesentlichen noch ein iPad-Markt, doch wird sich das ab 2012 ändern, meinen Marktbeobachter in Taiwan. Wie das dortige Branchenblatt Digitimes berichtet, werden Apples Konkurrenten im kommenden Jahr um 134 Prozent zulegen, während das iPad im Jahr 2012 nur noch um 55 Prozent wachse. Konkret würden sich die Verkäufe von Android-Tablets in diesem Jahr zu 19 bis 20 Millionen Stück summieren, im Jahr 2012 würden die Hersteller der iPad-Konkurrenten 44 bis 45 Millionen Tablets loswerden. Den Verkauf ankurbeln werde das neue Tabletbetriebssystem mit dem Codenamen Ice Cream Sandwich.

Das iPad werde seine Führungsposition jedoch behaupten können, hatte Apple im Jahr 201o noch 15 Millionen iPads verkauft, steigt die Zahl auf 35 bis 36 Millionen in diesem und auf 54 bis 55 Millionen im kommenden Jahr.

Auch verbesserte Prozessoren stärken die Position der Tablets in der Nach-PC-Ära. So erwarte man von Nvidias Grafikchip Tegra 3, der im September oder Oktober auf den Markt kommen soll, eine bis zu fünffach bessere 3D-Grafikleistung.

Updates für Logic 9 Pro und Logic 9 Express

Für seine Audiorecordingsoftware Logic Pro und Logic Express hat Apple gestern Abend zwei Wartungsupdates veröffentlicht. Logic Express 9.1.5 und Logic Pro 9.1.5 kümmern sich dabei um die gleichen Probleme: Instrumenten- und Effekt-Plug-ins, die LFOs für die Synchronisation mit dem Beat verwenden, arbeiten laut Apple nun wieder korrekt. Die Tastenkombination für den Toggle Zoom zeige nun das erwartete Verhalten, Logic weise nun verbesserte Kompatibilität zu Apogees Duet 2 auf. Die Updates sind über Apples Website oder die Softwareaktualisierung erhältlich und setzen Mac-OS X 10.5.8 oder höher voraus.

Google+ öffnet die Schleusen

Google hat die Testphase seines sozialen Netzes Google+ anscheinend abgeschlossen. Seit Montag haben Nutzer des Dienstes 150 Einladungen für ihre Freunde und Bekannten frei, die noch nicht bei Google+ angemeldet sind. Google hat dabei die Verteilung vereinfacht, musste man Freunde und Bekannte bisher jeden einzelnen einladen, kann man nun auch einen Link zur Einladungsseite posten - etwa auf Facebook. Die ersten 150 Freunde, die darauf klicken, erhalten Zugang zu Google+.

iCloud offen für Entwickler

Mitglieder der Apple Develper Connection (ADC) können ihre Mobile-Me-Accounts nun zu iCloud umziehen. Apple bietet seinen Entwicklern unter me.com/move ein entsprechendes Werkzeug an, das Mail-Kontakte und Kalender transferiert. Die Synchronisation von Dashboard-Widgets, Dock-Elementen, Schlüsselbunden, Signaturen, Mail-Regeln, Intelligenten Mailboxen und Mail-Voreinstellungen wird es nach dem Umzug in die Cloud nicht mehr geben, wie Apple betont. Lediglich die Mobile-Me-Gallerien, iDisk und iWeb-Sites lassen sich nach dem Umzug noch bis 30. Juni 2012 nutzen, wenn Apple Mobile Me endgültig abschalten wird.

Apple-Patente: Akkus laden per Induktion oder Schall

Wird man iPhone & Co. demnächst ohne zusätzlichen Kabelsalat laden können? Das jedenfalls legt ein neuer Patentantrag von Apple nahe, nach dem die Akkus über ihre Ohrhörer geladen werden sollen. Dies funktioniert im einen Fall über einen Induktionsturm mit einer Spule, um welchen die Kabel der Kopfhörer zu legen sind. Auf dem Bild sieht man, wie ein mit einem Kontakt versehener Ohrhörer auf dem Gerät aufliegt. Der Turm selbst ist an das Stromnetz angeschlossen. Im zweiten Fall soll das Aufladen des iOS-Geräts über niederfrequenten Schall geschehen, der für Menschen unhörbar ist. Sensoren respektive Membranen in den Ohrhörern geraten dabei in Schwingungen und verursachen den Ladestrom, so dass man von einem "akustischen Laden" sprechen kann. Ob und wann diese spannenden Technologien marktreif werden, ist bisher freilich nicht bekannt.

Info: IT-Portal

Frogskin: Sicherer Schutz vor Sand und Wasser

Der Großhändler NTP bringt zur Urlaubszeit die Frogskins in den Fachhandel. Deren Kunststoffhüllen schließen die Apple-Geräte wie eine zweite Haut ein und verhindern effektiv das Eindringen von Fremdpartikeln und Flüssigkeiten, verspricht der Anbieter. Bei den Frogskins handelt es sich NTP zufolge um eine Art Kunststoff-Überzieher aus einer dünnen, dehnbaren und thermoplastischen Polyurethan-Folie. Diese könne man mit einer schnellen Bewegung über das ganze Gerät ziehen. Es lasse dann nur noch eine kleine Fläche auf der Rückseite von iPhone oder iPad frei. Dafür kommt eine Art "Pflaster" zum Einsatz. Das ist eine weitere Folie, die über die Öffnung geklebt wird. Nun sind dem Anbieter zufolge iPhone und iPad komplett versiegelt und sollen kein Körnchen Sand, keinen Tropfen Wasser, keine Schmiere von der Sonnenmilch oder andere Bedrohungen für die iOS-Geräte mehr durchlassen. Dennoch bleiben iPhone und iPad problemlos bedienbar, so der Händler weiter: Die Anwender können das Display ablesen, alle Knöpfe drücken, weiter Fingergesten ausführen und die Kamera benutzen. Nur ein Kopfhörer lässt sich nicht einstecken. Die Frogskins lassen sich mehrmals benutzen. In jeder Verpackung finden sich stets zwei bis drei Sets aus Schutzhülle und Verschluss. Die Folientaschen gibt es zurzeit für das iPhone 3G, das iPhone 4, das Galaxy S, das iPad und das iPad 2. Die NTP-Produkte sind in der Regel bei allen großen Elektronik-Fachmärkten und online bei Amazon und www.all4living.com erhältlich. Die Frogskins für das iPhone kosten 20 Euro (UVP, inklusive Mehrwertsteuer), die für das Galaxy S und die das iPad 25 Euro.

Info: NTP

Dokumentenkamera mit Treiber für Snow Leopard und Lion

Silver Creations bietet die Dokumentenkamera Sceye X mit Software für Mac-OS X 10.6 Snow Leopard und OS X Lion an. Die Kamera in der Größe einer Schreibtischlampe wartet mit einem 10-Megapixel-Sensor auf, die Stromversorgung des Gerätes erfolgt über den USB-Port des Mac. Eine eigene Lichtquelle soll eine gleichmäßige Ausleuchtung der Vorlage sorgen. Das Fotografieren erfolgt laut Hersteller deutlich schneller als ein Scanvorgang, Vorteile habe eine Dokumentenkamera gegenüber einem Scanner auch bei gehefteten oder geklammerten Vorlagen. Innerhalb einer Sekunde soll die 740 Gramm schwere Sceye X beliebige Vorlagen mit bis zu 400 dpi Auflösung lesen können. Den Preis von Kamera und Software gibt der Hersteller mit 800 Euro an.

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