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Donnerstag, 1. Dezember

01.12.2011 | 00:00 Uhr

Apple will auch modifiziertes Galaxy Tab verbieten lassen +++ Analyst erwartet drei iPads für 2012 +++ Whitman: HP wird Apple wieder überholen +++ Spotify startet Entwickler-Plattform für Musik-Apps +++ Alternativbrowser Camino erscheint in Version 2.1 +++ Projektor Benq MX764 veröffentlicht +++ Pocketbook präsentiert neuen E-Reader Pocketbook 611 +++ Galeria Kaufhof verbindet Webshop mit Filiale +++ Microsoft Office demnächst auch für das iPad +++ Google kündigt YouTube Analytics an +++ Tipp: Zum Seitenanfang auf dem iPad scrollen +++ App-Test: Scheufelen +++ AAPL legt zu

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Apple will auch modifiziertes Galaxy Tab verbieten lassen

Nur für den deutschen Markt hat Samsung sein Tablet Galaxy Tab 10.1 modifiziert, um das vom Landgericht Düsseldorf ausgesprochene Verkaufsverbot zu umgehen. Der koreanische Hersteller könnte die Rechnung jedoch ohne den Wirt gemacht haben, denn Apple stört sich auch am Galaxy Tab 10.1N, wie der IDG News Service berichtet. Eine Anhörung über das Galaxy Tab 10.1N ist für den 22. Dezember terminiert. Im September konnte Apple das Gericht davon überzeugen, dass das Galaxy Tab 10.1 zu sehr dem iPad ähnele, das Verkaufsverbot haben mehrere Instanzen bestätigt. Die Modifikationen am Tablet beziehen sich auf den Rahmen des Tablets, auch die Lautsprecher hat Samsung anders angeordnet. Wie ein Samsung-Sprecher dem IDG News Service in einer E-Mail erklärte, ist man davon überzeugt, das Gericht von der Unterschiedlichkeit der Geräte überzeugen zu können.

Experten halten den Streit zwischen Apple und Samsung jedoch lediglich für einen Stellvertreterkrieg, der eigentliche Gegner Apples sei Google. Das Betriebssystem Android ähnelt iOS in Apples Augen stark, Steve Jobs hatte sich in seinen letzten Lebensmonaten die "Verncihtung" von Android zur Aufgabe gemacht, um eine durch das vorgeworfene Plagiat entstandene "Ungerechtigkeit zu korrigieren". Google steht zwar nicht vor Gericht, doch wird es Samsung nicht gelingen, mit Modifikationen an der Hardware die Ähnlichkeit des Betriebssystems zu kaschieren.

Analyst erwartet drei iPads für 2012

Das Jahr 2010 war das des iPad, 2011 war das Jahr des iPad 2, hatte Apple stets betont. Das kommende Jahr könnte hingegen eine Dreifaltigkeit des iPad 3 erleben, spekuliert die Szene. Im Quellcode von iOS 5.1 Beta sind laut eines Entwicklers bereits Hinweise auf drei Modellvarianten aufgetaucht, dass Apple es nicht nur bei der Vorstellung der dritten Generation belassen wird, glaubt nun der Analyst Ben Reitzes von Barclays Capital. Apple werde ein komplett neues Modelle, das iPad 3, mit höherer Auflösung vorstellen, das iPad 2 aber wie gehabt im Handel belassen und dafür den Preis senken und zwischen die beiden Modelle ein modifiziertes Gerät platzieren, das etwa iPad 2S heißen könnte, berichtet Apple Insider über die Einschätzung des Analysten. Apple folge laut Reitzes damit seinem eigenen Beispiel, auch nach der Vorstellung des iPhone 4S ist das iPHone 3GS weiter im Handel, dazu hatte Apple eine auf 8 GB Speicher reduzierte Version des iPhone 4 in den Handel gebracht. Das iPad 2S hingegen sieht Reitzes mit einem flotteren Prozessor ausgestattet und mit Siri-Unterstützung. Der Analyst rechnet mit einer Vorstellung der renovierten Produktlinie des iPad für den März 2012. Im kommenden Jahr werde Apple seiner Ansicht nach insgesamt 47,7 Millionen iPads verkaufen, für das laufende Quartal rechnet Reitzes mit 13,9 Millionen Stück, hält diese Einschätzung aber für etwas optimistisch.

Whitman: HP wird Apple wieder überholen

Die Einschätzung der Analysten von Canalys, dass Apple spätestens im nächsten Jahr Hewlett-Packard (HP) als größten Computerhersteller der Welt ablösen wird, teilt auch die neue HP-CEO Meg Whitman. Canalys rechnet in seine Marktbetrachtung Tablets mit ein, ohne iPad wäre Apple nur auf Platz sechs weltweit. Whitman will jedoch spätestens im Jahr 2013 mit HP wieder an Apple vorbei an die Spitze ziehen, wie sie der französischen Zeitung Le Figaro erklärte. HP werde zurückschlagen, wenn "die Produkte, auf die ich Einfluss habe, auf den Markt kommen," prophezeit Whitman im Interview. "Wir wollen 2013 wieder die Champions sein." Whitman hatte kurz nach ihrem Amtsantritt die Entscheidung ihres Vorgängers Leo Apotheker revidiert, die PC-Sparte auszugleidern oder abzustoßen. WebOS, das mit Palm übernommene mobile Betriebssystem, bleibt bei HP dennoch auf dem Abstellgleis, zumindest nannte Whitman bisher keine Pläne für das Tablet-System. Welches Betriebssystem HP für künftige Tablets einsetzen möchte, und ob HP überhaupt mit Tablets mit Apple konkurrieren möchte, ist somit ungewiss.

Spotify startet Entwickler-Plattform für Musik-Apps

Spotify stellt Entwicklern eine Plattform bereit, mit der sie Apps für den Zugriff auf den Streaming-Musikdienst für mobile Geräte programmieren können, berichtet der IDG News Service. Mit dem Schritt erhoffe man sich eine Erhöhung der Attraktivität des Dienstes durch Erweiterung der musikalischen und Social-Network-Funktionen neuer Apps. Die Spotify Plattform geht mit einer Reihe von Apps wie Last.fm, Songkick und Tune Wiki an den Start, die etwa redaktionelle Inhalte, Songtexte oder Konzerttermine mit der von Spotify gelieferten Musik verbinden. Spotify ist seit Jahren in einigen europäischen Ländern aktiv und seit September auch in den USA, in Deutschland ist der Service bisher nicht verfügbar. Im Katalog hält der Dienst nach eigenen Angaben 15 Millionen Songs bereit, denen zehn Millionen registrierte Nutzer zuhören, 2,5 Millionen davon bezahlen für den Dienst.

Alternativbrowser Camino erscheint in Version 2.1

Über ein Jahr haben die Entwickler daran gearbeitet, den mit Firefox verwandten kostenlosen Mac-Browser Camino auf einen aktuelleren Stand zu bringen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört, dass Camino jetzt auf Grundlage der Mozilla Gecko-Engine 1.9.2 läuft, mit der auch Firefox 3.6 Internetseiten aufbaut (das aktuelle Firefox 8.0.1 ist allerdings bereits bei Version 8.0 der Gecko-Engine). Dies soll eine bessere Kompatibilität im Web bringen und Sicherheitslücken beseitigen. Auch die Java Script-Performance haben sich dadurch verbessert. Dazu hat man die Autovervollständigung in der Adressleiste überarbeitet, diese durchsucht nun der History wie auch Bookmarks. Weitere Verbesserungen wurden beim Plug-in-Support vorgenommen, und ein neuer Offline-Modus lässt ein besseres Arbeiten mit dem Browser zu, wenn kein Netzwerk verfügbar ist. Alle Neuerungen und Verbesserungen beschreiben die Entwickler auf dieser Site. Camino 2.1 benötigt mindestens Mac-OS X 10.4 (Universal Binary).

Info: Camino

Projektor Benq MX764 veröffentlicht

Für große Veranstaltungsräume ist der Benq MX764 gedacht, der über eine Lichtstärke von 4200 ANSI-Lumen verfügt. Die maximale physikalische Auflösung des Benq MX764 beträgt 1024 x 768 (XGA). Es stehen zudem die Auflösungen 640 x 480 (VGA) und 1600 x 1200 (UXGA) zur Verfügung. Als maximaler Kontrast gibt Benq 5300:1 an. Für Flexibilität sorgen der Zoomfaktor von 1,6:1 und die Bildgröße von 80 Zoll, die sich aus einem Abstand von 1,07 bis 2,72 Metern erreichen lässt. Mit der manuellen Lens-Shift-Funktion können Anwender das Bild vertikal noch 110 bis 130 Prozent anpassen, um es verzerrungsfrei auf die Leinwand zu projizieren. Die längste Lebensdauer der Lampe ist in den technischen Daten mit 2000 Stunden im Normalmodus und mit 3000 Stunden im Eco-Modus angeführt. Videodaten sollen sich ohne zusätzlichen Treiber via USB von einem PC zu dem Projektor übertragen lassen. Im Gehäuse sind schließlich noch zwei 10-Watt-Lautsprecher untergebracht.

Der Benq MX764 ist ab sofort für 2079 Euro erhältlich.

Pocketbook präsentiert neuen E-Reader Pocketbook 611

Das neue Pocketbook bietet ein eingebautes WLAN-Modul sowie alle wesentlichen Funktionen eines E-Book-Readers. Damit sollen Lieblingsbücher zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar sein. Zu den Funktionen gehören laut Hersteller unter anderem: Multifunktionale Software inklusive Browser, E-Ink-Technologie, Kompatibilität mit 18 Formaten, Schnelligkeit und einfache Steuerung. Die Technologie E-Ink will das Lesen eines E-Books zu einem angenehmen Erlebnis machen, vergleichbar mit derjenigen beim Lesen eines herkömmlichen Buches. Der Reader mit seinem Schwarz-Weiß-Display in einer Auflösung von 800 x 600 unterstützt 14 Textformate, darunter PDF, Epub, FB2, Txt, DJVU, RTF, HTML, CHM, DOC, DOCX, TCR und FB2.ZIP sowie die vier Bildformate JPEG, BMP, PNG und TIFF. Zwanzig vorinstallierte ABBYY Lingvo-Wörterbücher erlauben es, unbekannte Wörter während des Lesens nachzuschlagen, ohne dabei das Buch zu schließen. Insgesamt 1000 Bücher in gut einem Dutzend Sprachen sind im Lieferumfang enthalten - Klassiker, deren Urheberrechte abgelaufen sind. Der eingebaute Lithium-Polymer-Akku reicht, einmal aufgeladen, für 8000 Buchseiten, verspricht der Anbieter. Die Software des Pocketbook enthält Adobe Digital Edition, damit können auch alle kopiergeschützten Bücher im Epub- und PDF-Format gelesen werden. Das eingebaute WLAN-Modul garantiert demzufolge ein regelmäßiges und schnelles Update der integrierten Bibliothek. Das Modell verfügt über einen 800-MHz Freescale-Prozessor sowie 2 GB Speicherplatz. Dank eines Micro-SD-Anschlusses kann der Speicher bis auf 32 GB vergrößert werden. Der Anschluss an einen Computer erfolgt über ein USB- oder ein Mini-USB- Kabel. Das Gewicht des Readers beträgt 175 Gramm. Die Kosten liegen bei 129 Euro (unverbindliche Preisempfehlung).

Info: Pocketbook

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