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Donnerstag, 10. November

10.11.2011 | 00:00 Uhr

Apple verbessert sich im Greenpeace-Ranking +++ AT&T beliebtester Provider für das iPhone +++ Jay Elliot: Apple vs. Samsung nur Stellvertreterkrieg +++ Mehr als ein Drittel aller iPhones schon mit iOS 5 +++ Geknackte iTunes-Konten +++ X-Rite: Eizo-Monitorsupport für i1Display Pro +++ Brinell: USB 3.0-Festplatten und -Sticks aus Holz, Leder, Edelstahl oder Carbon +++ Aktives Stereo-System Wavemaster Stax +++ Das Sportiiiis Head-Up-Display für Jogger von 4iiii +++ Apple senkt Bestellungen von Bauteilen und Komponenten +++ Neuester Firefox lädt Add-ons aus +++ Apple will Siri nicht auf ältere iOS-Geräte bringen +++ Adobe entlässt 750 Mitarbeiter in den USA und Europa +++ Test: Just Mobile Horizon +++ Tipp: Mehr Übersicht mit Vorschau-Notizen in PDFs +++ AAPL verliert deutlich

Morgenmagazin Aurora
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Apple verbessert sich im Greenpeace-Ranking

Apple hat im jüngsten Greenpeace-Ranking "Guide to Greener Electronics" mit 4,6 von 10 möglichen Punkten den vierten Platz belegt und von der Umweltschutzorganisation Greenpeace vor allem Lob dafür kassiert, in seinen Produkten kein PVC und keine bromhaltigen Flammenhemmer einzubauen. Deutlich verbessert haben sich aber HP und Dell, deren erfolgreiche Umweltschutzbemühungen in der Lieferkette Greenpeace honorierte. Nokia, seit September 2008 an der Spitze der Liste, ist hingegen auf Platz drei zurück gefallen. Der neue Spitzenreiter HP kommt auf 5,9 von 10 Punkten, es folgen Dell mit 5,1 Punkten und Nokia mit 4,9.

Die Wertung hat Greenpeace jedoch gegenüber früheren Ausgaben des Guides ein wenig umgestellt, so bewertete Greenpeace einige Maßnahmen zur Nachhaltigkeit in der Produktion bei HP besonders gut, Nokias Produkte hingegen halten die Umweltschützer für Energie effizienter als die des weltgrößten PC-Herstellers. HP konnte vor allem durch seinen Einsatz für "saubere" Energie und Recyclingpapier punkten und seine transparenten Planungen für Elektrizität. Nokia, das als Papierfabrik begonnen hatte, ist laut Greenpeace weniger am Erhalt der finnischen Wälder interessiert…

"Die ursprünglichen Kriterien des Guides wurden im Jahr 2006 entwickelt, seither hat sich bei der Vermeidung von Giftstoffen einiges getan," erklärt Greenpeace-Kampagnenleiter Tom Dowdall dem IDG News Service. Firmen wie HP, Acer und Apple hätten beispielsweise rasch auf die Kritik reagiert und Giftstoffe aus der Produktion verbannt. Mittlerweile betrachte Greenpeace nicht nur den Energieverbrauch der Produkte, sondern auch den im Produktionsprozess. Dabei legt Greenpeace Wert auf die Selbstauskunft der Unternehmen über die Emissionen von Treibhausgasen und den Energiemix bei der Herstellung, in die Betrachtung gehen auch Angaben über diesbezügliche Verhältnisse bei den Zulieferern ein. "Wann man das nicht misst, kann man es auch nicht reduzieren. Messung und Offenlegung der Ergebnisse sind Basis einer jeden Zielsetzung," erklärt Dowdall. Auch im Teilnehmerfeld des Guides gab es Änderungen, die Konsolenherstleler Microsoft und Nintendo sind nicht mehr dabei. Hinter den Top 4 folgen auf den Plätzen Philips (4,5 Punkte), Sony Ericsson (4,2), Samsung Electronics (4,1), Lenovo (3,8), Panasonic (3,6), Sony (3,6), Sharp (3,0), Acer (2,9), LG Electronics und Toshiba (beide 2,8), und Research in Motion mit 1,6 Punkten auf dem letzten Platz. Besondere Erwähnung fand bei Greenpeace noch Apples Rücknahmeprogramm für Elektronik in Ländern, in denen Recycling nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

AT&T beliebtester Provider für das iPhone

Jahrelang war das iPhone in den USA nur bei AT&T zu haben, im Februar ist Verizon hinzugekommen, das iPhone 4S bietet seit Oktober auch Sprint an. Laut Daten von Localytics aus Cambridge, Massachusetts, ist AT&T aber nach wie der beliebteste Provider der iPhone-Kunden. Von allen in den USA verkauften iPhone 4S würden 56 Prozent im Netz des zweitgrößten Providers funken, 32 Prozent haben laufen bei Verizon und 12 Prozent beim Newcomer Sprint. Beim iPhone 4 liegt AT&T sogar mit 60 Prozent an der Spitze, verliert aber an Anteil, in einer früheren Statistik hatte AT&T noch 68 Prozent aller iPhone 4 in seinem Netz. Localytics erhebt seine Daten von rund 1.500 mobilen Websites, die mit der Analysesoftware des Unternehmens ausgestattet sind, darunter sind die Angebote von Schwergewichten wie Skype, Newscorp und Turner Broadcasting, so dass die Daten einen guten Querschnitt geben dürften.

Jay Elliot: Apple vs. Samsung nur Stellvertreterkrieg

Der heftige Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung ist nach Ansicht des früheren Apple-Managers Jay Elliot nur ein Stellvertreterkrieg. Dies erklärte Steve Jobs’ früherer Personalchef laut Korea Times auf einer Konferenz in Südkorea. "Das Zerwürfnis zwischen Apple und Samsung ist in Wahrheit eher eine Ausweitung des Konflikts zwischen Apple und Google wegen Android. Obwohl meiner Erinnerung nach Samsungs Produkte Steve Jobs irritiert haben, glaube ich, dass Samsung und Apple bald einen Kompromiss erreichen werden." Die Klage Apples gegen Samsung führt der Autor des Buches "iLeadership" auf den gekränkten Stolz des Apple-Gründers zurück, er sei ob des Designs der Galaxy-Smartphones "aufgebracht" gewesen. Apple will laut Elliot seine Alleinstellung im Smartphone-Markt mit de Prozessen verteidigen. Der iPhone-Hersteller habe im Smartphone-Markt erstmals damit zu kämpfen, dass andere Firmen mit ihrer Einzigartigkeit mit der von Apple konkurrieren, meint Elliot.

Mehr als ein Drittel aller iPhones schon mit iOS 5

Schon 37,7 Prozent aller iPhones laufen mit dem aktuellen Betriebssystem iOS 5, hat eine Studie von Chitika Insights herausgefunden, die Trafficdaten im Zeitraum vom 22. bis zum 28. Oktober analysierte. iOS 4 ist mit einem Anteil von 58,7 Prozent noch das meistgenutzte Betriebssystem auf dem iPhone, nur noch 3,2 Prozent entfallen auf iOS 3.

Besitzer des iPod Touch sind etwas zögerlicher beim Update, noch 8,8 Prozent setzen das mobile Betriebssystem iOS 3 aus dem Sommer 2009 ein und nur 12,2 Prozent haben bereits auf iOS 5 aktualisiert. Chitika-Analyst Gabe Donnini sieht darin einen Beweis, dass iPod-Besitzer weniger interessiert sind, ihr Betriebssystem auf dem aktuellen Stand zu halten, da die Geräte meist zur Mediennutzung oder unterwegs eingesetzt würden.

Ähnlich updatefreudig wie iPhone-Besitzer sind aber Anwender des iPad, schon 30,3 Prozent haben der Studie zufolge auf iOS 5 aktualisiert, 6,5 Prozent nutzen noch iOS 3 und 63,2 Prozent iOS 4. iPad-Nutzer legen laut Donnini mehr Wert auf die Brauchbarkeit ihres Tablets und würden sich intensiver mit der Bedienung ihres Gerätes auseinandersetzen als iPod-Touch-Besitzer.

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