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Donnerstag, 11. Februar

11.02.2010 | 00:00 Uhr

Mac-OS X 10.6.3 steht wohl unmittelbar bevor +++ Bill Gates skeptisch über iPad +++ Mediziner an iPad interessiert +++ Internet: Regierung unterstützt Kampf gegen Botnetze +++ Akvis Coloriage 7.0: Farbe in Schwarzweiß-Fotos bringen +++ Google will Kurznachrichten-Flut ordnen +++ ARD-Chef hält Debatte um Tagesschau-App realitätsfern +++ Google testet superschnelles Internet +++ AAPL fällt leicht zurück

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Mac-OS X 10.6.3 steht wohl unmittelbar bevor

Nur wenige Tage nach dem Build 10D548 hat Apple an seine Entwickler den neuen Build 10D552 an seine Entwickler verteilt, berichtet MacNN. Dies sei ein starkes Indiz dafür, dass das Update auf Mac-OS X 10.6.3 unmittelbar bevorstehe. Der neue Build habe weitere Probleme in Komponenten wie Open GL, Airport und Quicktime X behoben, größere Probleme seien im letzten Build bisher nicht entdeckt worden. Vom Update versprechen sich Mac-Besitzer unter anderem eine Lösung der Audio-Probleme, die mit manchen Mac Pro auftreten.

Bill Gates skeptisch über iPad

Microsoft-Gründer Bill Gates glaubt nicht daran, dass Apples iPad einen Durchbruch für den Tablet-Computer bringe. Gegenüber dem Blog bnet bezeichnete Gates das iPad als ein "nettes Lesegerät", dem es aber an entscheidender Hardware fehle, um eine kritische Masse von Kunden anzusprechen. Während das iPhone noch einen klaren Fortschritt gegenüber Geräten mit Windows Mobile darstellte, fehle es dem iPad an revolutionären Ideen: "Ich glaube stark an Touchbedienung und digitale Lesegeräte, aber weiter denke ich, dass eine gewisse Mischung aus Spracheingabe, einem Stift und einer echten Tastatur - in anderen Worten ein Netbook - dem Mainstream in dieser Richtung entsprechen wird", meint Gates. Es sei nicht so, dass er dasitze und wie bei der Vorstellung des iPhone denke: Oh mein Gott, Microsoft hat sich die Latte nicht hoch genug gelegt.

Vor neun Jahren hatte Gates vehement das Konzept des Tablet-PC forciert und diesen seinerzeit als den Computer der Zukunft bezeichnet, der schon um 2006 den Markt dominieren würde. Tablet-PCs mit Windows und einer berührungsempfindlichen Oberfläche, die auf Stifteingaben reagiert, hatten seither jedoch ein kaum beachtetes Nischendasein geführt.

Mediziner an iPad interessiert

Dem iPad könnte Erfolg im Gesundheitswesen bescheiden sein, legt eine Umfrage des Softwareherstellers Epocrates nahe, der Nutzer seiner kostenlosen und kostenpflichtigen Ärztesoftware befragt hatte. Von den 350 befragten Medizinern hatten wenige Tage nach der iPad-Vorstellung 9 Prozent angegeben, sich so bald wie möglich einen iPad zu kaufen, weitere 13 Prozent wollen sich ihn im ersten Jahr anschaffen. Erst einmal weitere Informationen über das Gerät wollten 39 Prozent abwarten, bevor sie sich einen iPad zulegen.

Im iPad sieht der Softwarehersteller neue Möglichkeiten für seine nach eigener Angabe 275.000 Kunden aus dem medizinischen Bereich. Seine Software will Epocrates den neuen Gegebenheiten des iPad anpassen und damit den Bedürfnissen des Klinikpersonals, die auf iPhone und iPod Touch schon jetzt Patientendaten einsehen und verwalten können.

Internet: Regierung unterstützt Kampf gegen Botnetze

Im Kampf gegen Botnetze unterstützt die Bundesregierung die Anbieter von Internetdienstleistungen (Provider) in Deutschland jetzt mit zwei Millionen Euro. Bereitgestellt worden ist das Geld vom Bundesministerium des Innern für die "Anti-Botnet-Initiative" des Verbandes der Deutschen Internet-Wirtschaft eco. Als Botnetz werden Zusammenschlüsse von Computern bezeichnet, die mit Schad-Software infiziert sind und von Online-Kriminellen ohne das Wissen der eigentlichen Besitzer ferngesteuert werden. Über solche Botnetze werden beispielsweise Spam-E-Mails verschickt und die Drahtzieher versuchen, weitere Computer in ihre illegalen Netzwerke zu integrieren. "Botnetze stellen aktuell die virulenteste Gefährdung für das Internet sowie die angeschlossenen Infrastrukturen dar. Hier besteht dringender Handlungsbedarf", erklärte hierzu Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière. Im Rahmen der "Anti-Botnet-Initiative" sollen Anwender, deren Rechner ohne ihr Wissen Teil eines Botnetzes geworden sind, durch ihren Provider hierüber informiert werden. Diesem ist es möglich, anhand der Datenübertragung Rückschlüsse darauf zu ziehen, ob ein Computer zu einem Botnetz gehört oder nicht. Darüber hinaus sollen Verbraucher kompetente Unterstützung bei der Beseitigung der Schad-Software erhalten. (cid/sm)

Akvis Coloriage 7.0: Farbe in Schwarzweiß-Fotos bringen

Coloriage erzeugt laut Anbieter auf schnelle und unterhaltsame Weise realistische Einfärbungen. Es funktioniert dem Entwickler zufolge mit Porträts ebenso wie mit Landschaftsaufnahmen, Bekleidung und Stillleben. Voreinstellungen für Grünflächen, Baumrinde, Haut- und Himmelfarbe helfen dem Benutzer bei der Auswahl von realistischen Farben für seine Bilder. Akvis Coloriage funktioniert ohne Ebenentechniken, was die Einfärbung des Bildes besonders leicht machen soll, so dass alles mit ein paar Pinselstrichen erledigt ist. Der Nutzer wählt die gewünschten Farben durch einige Pinselstriche, danach erledigt das Programm den Rest, erkennt die Ränder des Objekts und passt die Farbe der Graustufenpalette des ursprünglichen Bildes an. Das ist vor allem für ältere Schwarzweiß-Fotos interessant, die man mit dem Scanner auf den Mac gebracht hat. Weiter Funktionen, die das Programm bietet, sind das Ausmalen von Bleistiftzeichnungen zum Beispiel im Manga-Stil, das Ersetzen von Farben in einem Farbfoto oder das selektive Entfärben oder Einfärben. Die neuste Version bietet eine neue Benutzeroberfläche und den neuen Modus Multifarben, der bei schwierigen Objekten wie zum Beispiel Baumäste gegen den Himmel oder ein Busch mit vielen Blumen noch mehr Zeit sparen soll. Die Plugin-Version unterstützt 64-Bit und ist mit Photoshop CS4 64 bit und Photoshop Elements 8 kompatibel. Dazu kommt eine verbesserte Kompatibilität mit Mac-OS X 10.6 Snow Leopard sowie Windows 7. Akvis Coloriage 7.0 läuft ab Mac-OS X 10.4 (Universal Binary, mindestens G4-Mac) und ist als Einzelprogramm (Standalone) oder Plug-in für Photoshop CS3-CS 4 und Photoshop Elements 6-8 für Privatanwender für jeweils 75 Euro erhältlich. Die Kombination aus beiden (Home Deluxe) schlägt mit 92 Euro zu Buche. Für professionelle Anwender gibt es die Business-Version mit Plug-in und Standalone für 189 Euro. Eine zehntägige Demoversion ist verfügbar.

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