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Donnerstag, 14. Januar

14.01.2010 | 00:00 Uhr

Apple Computerhersteller mit den zufriedensten Kunden +++ Adobe schließt acht Sicherheitslücken +++ Intego veröffentlicht Virus Barrier X6 +++ Googles Nexus One verkauft sich nur schleppend +++ Citrix Go to my PC jetzt auch für den Mac +++ Google pokert mit Rückzugsdrohung aus China +++ Microsoft und HP planen Komplettlösungen aus einer Hand +++ Koalition will Bundestagskommission zum Internet +++ AAPL wieder mit Zugewinn

Morgenmagazin - Rauhreif
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Apple Computerhersteller mit den zufriedensten Kunden

Apple hat sich in einer Studie von Forrester-Research erneut als der Computerhersteller mit den zufriedensten Kunden positioniert, berichtet die Business Week. Unter allen betrachteten Unternehmen nahm Apple Platz 35 bei der Zufriedenheit der Kunden ein, der nächstbeste Konkurrent HP steht nur auf Platz 62. Es folgen Toshiba auf Rang 71, die zu HP gehörende Marke Compaq auf 89 und Dell auf Platz 97. In anderen Bereichen hat Apple jedoch zu kämpfen: Der iTunes Store ist nur auf Platz 46 eingeordnet, während andere Online-Retailer deutlich besser stehen. So führt barnes & Noble die Liste an und freut sich über die zufriedensten Kunden, Amazon steht auf Platz 4 und eBay auf dem 14. Rang. Generell hatten Unternehmen, die auf Service, Gastronomie oder Vertrieb spezialisiert sind, bessere Noten als der Durchschnitt. Telekomunternehmen hingegen schnitten schlecht ab.

Adobe schließt acht Sicherheitslücken

Im Rahmen seines regulären Patches hat Adobe mit Sicherheitsupdates in Reader und Acrobat insgesamt acht Sicherheitslücken geschlossen. Darunter ist laut Hersteller auch ein besonders kritischer Fehler, der Mitte Dezember öffentlich wurde und seither nicht behoben wurde. Adobe hatte das Ausbleiben eines raschen Patches unter anderem damit begründet, dass dieser das vierteljährliche Schema der Sicherheitsupdates durcheinander bringen würde. Eine Reihe von Hackerangriffen auf Firmen und Einzelpersonen waren die Folge. Adobe Reader ist nach dem Update auf Version 9.3, Updates sind für Mac, Windows und Linux erhältlich. Acrobat trägt nun die Versionsnummer 8.2, in der Mac- und der Windowsversion. Die Updates sind über die eigene Softwareaktualisierung der Adobe-Programme erhältlich.

Intego veröffentlicht Virus Barrier X6

Der Spezialist für Sicherheitssoftware Intego hat eine neue Version seiner Antivirensoftware Virus Barrier vorgestellt. Virus Barrier X6 bringt zahlreiche Neuerungen, angefangen von der 64-Bit-Unterstützung und der an Snow Leopard angepassten Benutzeroberfläche. Laut Hersteller sind unter anderem eine Zwei-Wege-Firewall und der Phishing-Schutz neu, das dynamische Code Monitoring soll jede Art von Malware sicher erkennen. Ein neuer Spywareschutz soll Anwendung daran hindern, "nach Hause zu telefonieren", weitere Netzwerktools arbeiten ähnlich der Software Little Snitch. Auch beim Lizenzmodell hat der Hersteller Änderungen vorgenommen. Virus BArrier X6 kostet nun mit 50 US-Dollar rund 20 US-Dollar weniger als die Vorgängerversion, lässt sich aber auf zwei Macs gleichzeitig installieren, etwa dem Desktop und dem Laptop.

Googles Nexus One verkauft sich nur schleppend

In der ersten Woche nach Verkaufsstart hat Google von seinem als "iPhone-Killer" gehypten Smartphone Nexus One gerade einmal 20.000 Stück verkauft, schätzen die Marktforscher von Flurry. Zum Vergleich: Das Motorola Droid (in Europa als Milestone bekannt) verkaufte sich im gleichen Zeitraum 12 mal öfter. Vom iPhone 3GS ganz zu schweigen, das in der ersten Woche auf 80 mal höhere Verkäufe kam. Google setzte im Gegensatz zu Motorola jedoch nicht auf teures Marketing - für das Droid/Milestone soll der Konzern rund 100 Millionen US-Dollar ausgegeben haben. Die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten von 500 US-Dollar für das vertragsfreie Handy mögen ihren Teil dazu beigetragen haben, ebenso der exklusive Online-Vertrieb und erste Besprechungen mit wenig begeisterten Bewertungen.

Der populäre Tech-Blogger Om Malik hält Flurrys Zahlen sogar noch für zu hoch. Da Google das Handy zahlreichen Mitarbeitern gegeben habe und es in großen Stückzahlen für Tests an Medien verlieh, mag Flurry mehr Nexus One in der freien Wildbahn gemessen haben als Google verkaufte.

Citrix Go to my PC jetzt auch für den Mac

Wer auf seinen heimischen Mac aus der Ferne zugreifen möchte, hat nun die Gelegenheit, die Software Go to my PC des Deployment-Spezialisten Citrix dafür zu nutzen. Mit der gestern veröffentlichten neuen Version 7.0 ist die Software nun auch Mac-kompatibel. Auf den heimischen Mac installiert, gelingt nun der geschützte Zugriff von außen über einen beliebigen Webbrowser, solange der Host an das Internet angeschlossen ist. Go to my PC for Mac setzt Mac-OS X 10.5 oder höher für den Server voraus, auf dem Client muss mindestens Mac-OS X 10.4 und ein Java fähiger Browser installiert sein. Die Fassung für Privatanwender kostet 20 US-Dollar pro Monat, für Unternehmen sind diverse Preismodelle erhältlich. Citrix bietet eine 30-Tage-Demo-Version an.

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