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Donnerstag, 14. Oktober

14.10.2010 | 00:00 Uhr

Back to the Mac: Was kommen könnte +++ Apple-Patent über SMS-Kindersicherung +++ Twitter will eine Milliarde Nutzer +++ Hand-e-Holder hält das iPad sicher in der Hand +++ Medientage wollen Ende der Gratiskultur im Netz einläuten +++ Gesetzentwurf für sichere E-Mail beschlossen +++ Microsoft und Facebook probieren personifizierte Internet-Suche +++ AAPL über 300 US-Dollar

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Back to the Mac: Was kommen könnte

Ein wenig überraschend erreichte gestern die Fachpresse die Einladung zu Apples Special Event am 20. Oktober, an dem Apple Neues für den Mac zeigen will. Die Gestaltung der Einladung lässt darauf schließen, dass Apple einen ersten Blick auf Mac-OS X 10.7 Lion gewähren wird, das Apfel-Logo mit dem am Rand lauernden Löwen und der in der Einladung angesprochene Programmpunkt "kurzer Blick auf die nächste große Version von Mac-OS X" sind eindeutige Hinweise darauf. Doch ist womöglich mehr zu erwarten als die Ankündigung eines Updates für den Sommer 2011 und der Blick auf dessen wichtigste Neuerungen, meint unser Macworld-Kollege Phillip Michaels. Denn in der Einladung stehe, es gebe Neues für den Mac, "einschließlich" des angesprochenen Einblicks in Lion. Den Oktober habe Apple in den letzten Jahren stets für die Premiere neuer Macs genutzt, insistiert Michaels. Letztes etwa kamen neue iMacs, ein überarbeiteter Mac Mini und das weiße Macbook Unibody, das Jahr davor renovierte Apple seine Macbook-Reihe komplett. Heuer könnte jedoch allenfalls ein neues Macbook Air anstehen, meint Michaels skeptisch, die anderen Laptops und die Desktops hatte Apple zuletzt im Sommer renoviert. Womöglich werde Apple aber nicht nur ein Betriebssystem ankündigen, das womöglich erst in einem Jahr zu haben sein wird, sondern auch konkret Software, die schon einen Tag später in den Apple Stores stehen werde. Die Rede ist von iLife und iWork, die Apple zuletzt im Januar 2009 aktualisiert hatte. Apple wolle nicht zuletzt den Start von Microsoft Office 2011 for Mac dazu nutzen, mit einem Gegenangebot zu kontern. Über konkrete Neuerungen in iWork und iLife kann Michaels jedoch nur spekulieren. So sei eine stärkere iOS-Integration, wie sie Apple etwa mit den mobilen Versionen von iWork und iMovie geschafft habe, zwar denkbar, würde aber nicht in das Motto "Back to the Mac" passen. Hingegen kann sich Michaels vorstellen, Apple werde in weitere Software nach iTunes soziale Komponenten wie Ping einbauen. Nächste Mittwoch ab 19 Uhr MESZ wissen wir mehr.

Apple-Patent über SMS-Kindersicherung

Das US-Marken- und Patentamt hat Apple ein vor zwei Jahren eingereichtes Patent mit dem Titel "Textbasierte Kommunikationskontrolle für persönliche Kommunikationsgerät" gewährt. Laut Patently Apple handelt es sich dabei um eine Technik, die eine weitgreifende Kindersicherung für die Nachrichten-App des iPhone ermögliche. Insbesondere das Sexting - Versand von sexuell anzüglichen Texten und Bildern - will die Technik unterbinden und so Kinder vor allzu eindeutigen Textnachrichten schützen. Dabei lege ein Administrator die Filtereinstellungen fest, heißt es weiter. Eine im Filter landende Nachricht kann der Administrator dann komplett löschen oder den fraglichen Text ersetzen oder von der Maschine ersetzen lassen.

Twitter will eine Milliarde Nutzer

Twitter hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Der Gründer und ehemalige CEO des Unternehmens Evan Williams sprach auf einer Konferenz im Commonwealth Club in San Francisco davon, dass die Zahl von einer Milliarde Nutzer für den Microblogging-Dienst in Zukunft "unvermeidlich" sei. Derzeit nutzen 165 Millionen Menschen weltweit Twitter. Der Rivale Facebook hat mit derzeit mehr als 500 Millionen Nutzern die Nase vorn und dürfte die Milliarden-Marke schneller erreichen. Wann Twitter das Ziel passieren werde, sagte Williams nicht. Realistisch sei es gleichwohl, meint der Analyst Zeus Kerravala von der Yankee-Group gegenüber unseren Kollegen der Computerworld: "Mit der Zeit wird social networking E-Mail als populärstes Kommunikationstool überholen- Die Milliarde ist nicht außerhalb der Reichweite." Insbesondere jüngere Leute würden Facebook und Twitter der E-Mail vorziehen.

Hand-e-Holder hält das iPad sicher in der Hand

Im Vergleich etwa zum WeTab ist das iPad zwar ein Leichtgewicht, doch nicht in jeder Situation liegt es sicher in einer Hand. Wer stets eine Hand frei haben und dennoch das iPad sicher halten will, kann sich mal mit dem Hand-e-Holder des gleichnamigen Herstellers aus dem US-Bundesstaat Michigan befassen. Das System besteht aus zwei Komponenten, eine Disk wird per Adhäsion am iPad montiert, die zweite Komponente ist eine Art Greifer, der entfernt an einen Fahrradhandschuh erinnert und um die Trägerhand gebunden wird. Der Greifer verbindet sich nun mit der Scheibe, die Halterung lässt sich auch drehen, so dass das iPad im Hoch- und im Querformat nutzbar bleibt. Das Basissystem bietet der Hersteller für 40 US-Dollar auf seiner Website an, dort ist auch Zubehör wie etwa ein passender Wandhalter zu bekommen.

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