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Donnerstag, 17. November

17.11.2011 | 00:00 Uhr

Google Music startet in den USA mit Google+-Integration +++ Apple geht Beschwerden von Umweltschützern in chinesischen Manufakturen nach +++ Apple verschickt OS X 10.7.3 an Entwickler +++ Goldman Sachs: Apple soll iPad-Preis senken +++ Spacious 1.0: Flottes Wechseln zwischen Lion-Spaces auch mit der Maus +++ Telltale Games veröffentlicht Jurassic Park: The Game +++ Google abgeschlagen hinter Facebook +++ HTC plant Smartphone mit 2,5-GHz-Prozessor +++ DisplayPort-Signale bis zu 40 Meter übertragen +++ App-Test: aHomeIcon - Schnellzugriff auf Einstellungen +++ Tipp: PDF-Darstellung in Vorschau umschalten +++ AAPL im Minus

Morgenmagazin: Kaminfeuer
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Google Music startet in den USA mit Google+-Integration

Wie in den letzten Tage erwartet, hat Google gestern den Startschuss für seinen Musikladen Google Music gegeben. Der Cloud basierte Dienst ist vorerst nur in den USA erhältlich, verkauft einzelne Songs und Alben und integriert sich in das soziale Netzwerk Google+. Seit Mai testet Google den Dienst bereits in einem ausgewählten Kreis, in den man nur per Einladung kommt. Bisher war Google Music aber nur ein Online-Speicher für Musik, dessen Inhalte man per Streaming beziehen konnte. Nun kann man auch Musik bei Google kaufen und automatisch dem eigenen Musik-Speicher hinzufügen. Dem Angebot tragen bis auf Warner Music alle großen Labels bei.

Womit sich Google von anderen Angeboten unterscheiden will, ist die Integration in soziale Netzwerke. Nutzer des Dienstes können ihre Musik mit ihren Freunden auf Google+ teilen: Die Einkäufe eines Freundes kann man bei Google+ komplett anhören und nicht nur Auszüge der Songs. Den Einkauf erledigt man über den Android Market, Google Music ist kompatibel zu Android- und iOS-Geräten und lässt sich auch mit gängigen Browsern nutzen.

Google-Mamager Jamie Rosenberg erklärt das Angebot: "Bei Google Music geht es um das Entdecken. Kaufen und Genießen von Musik in integrierten und personalisierten Weisen. Es geht um die Cloud, das Web und Mobile. Es geht darum, Sie besser mit Musik zu verbinden, die Sie bereits besitzen und Ihnen neue Musik vorzustellen. Zu guter Letzt dreht sich Google Music auch um die Künstler und ihre Musik und um neue Wege, sie mit ihren Fans zu verknüpfen."

Google tritt damit in den Wettstreit mit etablierten Marktgrößen wie Apple und Amazon. Derzeit bietet Google Music 8 Millionen Songs an, in den nächsten Monaten soll die Zahl auf 13 Millionen steigen. Neben den Branchenriesen EMI, Universal und Sony sind rund 1.000 kleinere Labels bei Google Music mit ihren Angeboten vertreten. Am Betatest haben laut Google rund eine Million Menschen teilgenommen, die im Durchschnitt zweieinhalb Stunden täglich Musik hörten. Bis zu 20.000 Songs lassen sich in Google Music speichern, die Wiedergabe ist unbegrenzt.

Apple geht Beschwerden von Umweltschützern in chinesischen Manufakturen nach

Nach einem Treffen mit Vertretern von fünf chinesischen Umweltschutzorganisationen hat Apple angekündigt, von unabhängigen Instituten seine Zulieferer auf die Einhaltung von Umweltschutzrichtlinien überprüfen zu lassen. Die Organisationen warfen Apple vor, nicht ausreichend auf die Umweltaktivitäten der Auftragsmanufakturen zu achten, berichten unsere Kollegen von Macworld UK. Die Apple-Niederlassung in Peking habe zunächst nicht reagiert und später nur eine allgemeine Erklärung abgegeben, nachdem man seine Zulieferer zur Einhaltung von Umwelt- und Arbeitsstandards verpflichte.

Die chinesischen Umweltschützer werfen 22 Fabriken konkrete Umweltsünden vor, in der Umgebung zweier Manufakturen sei es zu einem signifikanten Anstieg der Krebsrate gekommen.

In dem Treffen mit den Umweltschützern, zu dem zwei Manager aus den USA angereist kamen, räumte Apple ein, 15 der 22 Fabriken würden in der Tat für Apple fertigen und sollen nun Gegenstand genauerer Untersuchungen werden. Welche 15 das seien, wollte Apple den Umweltschützern nicht verraten. "Was Apple getan hat, ist positiv," lobt der Generalsekretär des Green Stone Environmental Action Network das Treffen, schränkt aber ein, dass Apple mehr Offenheit in Bezug auf seine Zulieferkette zeigen sollte. Mitte Oktober hatten chinesische Behörden eine Fabrik wegen "unerträglicher Ausdünstungen" geschlossen, die mutmaßlich Aluminiumgehäuse für Apples Macbooks herstellt.

Apple verschickt OS X 10.7.3 an Entwickler

Das nächste Wartungsupdate für OS X Lion steht laut Apple Insider kurz bevor. Mitglieder der Apple Developer Connection (ADC) haben demnach den neuen Build 11D16 von OS X 10.7.3 erhalten, der keine bekannten Fehler mehr aufweise. Entwickler sollen sich in ihren Tests auf die Komponenten iCal, Adressbuch und den iCloud-Storage für Dateien konzentrieren, heißt es in den Release Notes. iClouds Funktion "Dokumente in der Cloud" lässt Dateien von Mac-OS X, iOS und Windows nahtlos abgleichen. OS X 10.7.2 war vor gut einem Monat zeitgleich mit iOS 5 erschienen und hatte erstmals die Cloud-Funktionalität zu bieten.

Goldman Sachs: Apple soll iPad-Preis senken

Obwohl Apple bereits 40 Millionen iPads verkauft hat, droht der Absatz bald zu stagnieren, warnt laut Business Insider der Analyst von Goldman Sachs Bill Shope. Apple müsse daher den Preis für sein Tablet reduzieren, um dem entgegen zu steuern. Das enorme Wachstum der letzten 20 Monate könnte bald stagnieren, meint Shope, daher müsse Apple über die gesamte Produktpalette die Preise senken. Das Vorbild für die Maßnahme habe Apple selbst gegeben, bereits zwei Monate nach der Markteinführung hatte Apple den Preis des iPhone von 600 auf 400 US-Dollar gesenkt, das iPhone 3G war ab Mitte 2008 ab 200 US-Dollar mit Zweijahresvertrag zu haben. Für das iPad verlangt Apple derzeit zwischen 480 und 800 Euro.

Neben einer Preissenkung für die aktuelle Palette schlägt Shope zudem vor, Apple möge ein Modell des iPad 2 mit reduzierter Kapazität für unter 400 Dollar anbieten, sobald das iPad 3 - voraussichtlich im Frühjahr 2012 - herauskomme. Apple hat im Oktober auch nach Einführung des iPhone 4S das iPhone 4 mit der reduzierten Kapazität von 8 GB im Angebot gehalten und verkauft auch das iPhone 3GS als Einsteiger-Smartphone weiter.

Das iPad muss sich zunehmender Konkurrenz erwehren, doch kann Apple weiter mit guten Verkäufen rechnen. Strategy Analytics sehen den Marktanteil des iPad bei derzeit 67 Prozent. Wie Shope rechnet auch sein Kollege Ben Reitzes von Barclays Capital mit einem Rückgang von Apples Marktanteilen, das iPad werde sich seiner Prognose zufolge im Weihnachtsgeschäft aber rund 14 Millionen Mal verkaufen. Auch Shope ist nicht allzu skeptisch: iCloud werde neue Kunden anziehen, sollte Apple Siri für das nächste iPad-Modell anbieten, würde dies ebenso zu höheren Verkäufen führen.

Spacious 1.0: Flottes Wechseln zwischen Lion-Spaces auch mit der Maus

Einfachen und intuitiven Space-Wechsel mit jeder Maus verspricht der Entwickler von Spacious: "Wechseln Sie mit jeder Maus zwischen OS X Lion Spaces und Vollbildanwendungen: per Spacious Navigator an den Bildschirmrändern - oder direkt mit vielen Mausrädern", so beschreibt er sein Tool. Videos und Screenshots auf der Website des Anbieters zeigen die Funktionen von Spacious im Einzelnen:

  • Bewegt man den Mauszeiger an den linken oder rechten Bildschirmrand und setzt die Bewegung in diese Richtung fort, erscheint der Spacious-Navigator unter dem Mauszeiger. Ein Klick auf den Spacious-Navigator wechselt nun zum vorangehenden respektive nächsten Space.

  • Ein Rechtsklick auf den Spacious-Navigator ermöglicht den Zugriff auf die zuletzt verwendeten, laufenden Anwendungen sowie Mission Control. Ruht der Mauszeiger über einem Icon, erscheint nach kurzer Zeit eine Schaltfläche zum Beenden der Anwendung.

  • Wenn man das Mausrad nach links und rechts scrollen kann (oftmals durch Kippen des Mausrads möglich), lässt sich eine Option in Spacious aktivieren, um - statt horizontal zu scrollen - zum vorangehenden oder nächsten Space zu wechseln.

Spacious 1.0 kostet im Mac App Store 5 Euro und läuft ab OS X 10.7.

Info: Iospirit

Telltale Games veröffentlicht Jurassic Park: The Game

Jurassic Park: The Game beginnt laut Spielebeschreibung bei Steam dort, wo die Barbasol-Dose verloren wurde: Die Dinosaurierembryonen, die Dennis Nedry in der präparierten Barbasol-Dose aus dem Park schmuggeln wollte, sind weiterhin verschollen. Ein geheimnisvolles Konkurrenzunternehmen beauftragt Nima, eine professionelle Schmugglerin, die mit der Insel-Umgebung des Parks sehr vertraut ist, diese Embryonen wiederzuerlangen. Beim Hersteller selbst gibt es einige Videos und Screenshots zu sehen, außerdem kann man den Dino-Park erkunden . Die Kosten für Jurassic Park: The Game liegen bei 30 US-Dollar, wenn man sie direkt über Telltale Games erwirbt (Download-Version). Bei Steam zahlt man mit 30 Euro etwas mehr. Die Systemvoraussetzungen für den Mac: Mindestens Mac-OS X 10.5.8 auf einem Intel-Mac ab 2 Gigahertz Prozessortakt. Das Spiel ist zeitgleich für Windows herausgekommen. Außerdem gibt es die erste von den insgesamt fünf Episoden für das iPad 2 zum Preis von 5,50 Euro als App.

Info: Telltale Games

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