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Donnerstag, 19. August

19.08.2010 | 00:00 Uhr

Microsoft nennt weitere Details zu Office 2011 +++ Medion verkauft das Wetab auch über den Media Markt +++ HTC will Tablet mit Chrome OS im November bringen +++ Erste Bumper erreichen iPhone-Besitzer +++ Zeitung: Widerstände in Medienbranche gegen Google TV +++ Regierung will mehr Schutz gegen Google - Gesetz offen +++ Foxconn will bis zu 400 000 neue Arbeiter einstellen +++ AAPL legt leicht zu

Morgenmagazin: Wolken
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Microsoft nennt weitere Details zu Office 2011

Microsofts MacBU hat in seinem Mac Mojo Blog ein zweites Video veröffentlicht, das neue Details zu Office 2011 zeigt. Im ersten Film hatte die Mac BU dargelegt, wie Outlook als neue Kommunikationszentrale des Bürosoftwarepaketes arbeitet und die neue Vorlagen-Galerie für alle Anwendungen gezeigt. Im zweiten Streifen stellt Microsoft nun drei weitere Features in den Vordergrund: Die Kompatibilität zu den Windows-Pendants, Verbesserungen in Excel und einige Werkzeuge zur Bildbearbeitung in den Programmen.

Unter Kompatibilität mit der Windows-Version versteht Microsoft laut Video auch Ausgabekompatibilität. Ein identisches Dokument soll sich auch beim Ausdruck von Mac oder Windows nicht unterscheiden. Features will Microsoft angleichen, Mac-Anwender, denen einige neu Funktionen von Office 2010 für Windows gefallen haben, sollen diese auch in Office 2011 for Mac finden. Nicht zuletzt deshalb ersetzt Microsoft Entourage wieder durch Outlook und führt Visual Basic wieder in die Office Suite ein.

Excel bekommt in der Mac-Version jetzt ein von Microsoft "Sparklines" (Funkenlinien) genanntes Feature: In einzelne Zellen lassen sich kompakte Grafiken einfügen, etwa, um Daten schnell zu visualisieren. Die konditionale Formatierung definiert das Format einer Zelle anhängig von ihren Inhalten, einige Formatierungstools kommen neu hinzu. So lassen sich etwa die zehn (oder zehn Prozent) höchsten oder niedrigsten Werte automatisch auszeichnen.

Das Video zeigt auch neue Werkzeuge zur Bildbearbeitung, die in Excel, Word und Powerpoint eingebaut sind. Mit einer Bildbearbeitungssoftware können sie es natürlich nicht aufnehmen, bieten aber einige Basisfunktionen, etwa Helligkeits- und Kontrasteinstellungen, Effekte und Bildzuschnitt.

Microsoft Office 2011 for Mac soll Ende Oktober in den Handel kommen.

Medion verkauft das Wetab auch über den Media Markt

Der ursprüngliche als WePad angekündigte Tablet-PC mit Touchscreen ähnlich Apples iPad soll nun ab September als Wetab über Medion unter anderem in den Filialen des Media Markts im Angebot stehen. Dies berichtet das IT-Onlinemagazin Golem.de. Demnach wird der Aldi-Lieferant Medion den Versand und Support in Deutschland inklusive Supporthotline übernehmen und das in Deutschland entwickelte Gerät unter dem Produktnamen Medion TT 116 A 01 Wetab im Media Markt verkaufen. So ist es auch auf der offiziellen Website der Wetab GmbH in einer Pressemitteilung zu lesen. Demzufolge werden die Media Märkte beide WeTab-Modelle anbieten: Das Wetab mit 16 GB Speicher und WLAN kommt zu einem Basispreis von 449 Euro in den Verkauf, das Wetab 3G mit 32 GB Speicher soll 569 Euro kosten und Videos in HD zeigen können. Es unterstützt neben WLAN auch UMTS (3G). Beide Modelle verfügen über ein 11,6 Zoll-Multitouch-Widescreen-Display und bieten die gleichzeitige Nutzung mehrerer Anwendungen. Die Wetab GmbH ist ein Joint Venture der 4tiitoo AG (München) und der Neofonie GmbH (Berlin). Das Wetab wird von dem auf Linux basierenden Wetab-OS und einem Atom-Prozessor mit 1,6 GHz (N-450) betrieben. Verkaufsstart soll der 21. September 2010 sein. Auch beispielsweise über Amazon.de kann man die Tablet-Computer ordern, die dort als Wetabs zu denselben Preisen wie bei Media Markt im Angebot stehen. Bei dem Online-Versand heißt es aktuell: Lieferbar ab dem 19. September 2010.

HTC will Tablet mit Chrome OS im November bringen

Im November will der US-Mobilfunkprovider Verizon ein von HTC gefertigtes Tablet mit Googles Betriebssystem Chrome OS auf den Markt bringen, berichtet der Blog Downloadsquad unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Der Erstverkaufstag werde der "Black Friday" sein, jener Freitag nach dem US-Erntedankfest Thanksgiving, der traditionell als Startzeitpunkt für den Weihnachtseinkauf gilt. Verizon werde das Tablet stark subventionieren, um mit Apples iPad konkurrieren zu können. Der Multitouch-Bildschirm werde eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln haben, 2 GB RAM werden eingebaut sein und die Speicherkapazität mindestens 32 GB betragen. Das Betriebssystem Chrome-OS konzipiert Google eigentlich für Netbooks, doch halten es Experten auch für Tablets für geeignet. Googles Handy-Betriebssystem Android soll schon bald seinen Weg auf Tablets finden, angeblich soll Samsung ein derartiges Gerät Anfang September auf der IFA in Berin vorstellen, berichten unsere Kollegen der Computerworld. Weder Google noch HTC haben sich zu den Spekulationen über ein Chrome-OS-Tablet geäußert.

Erste Bumper erreichen iPhone-Besitzer

Besitzer des iPhone 4 können sich darüber freuen, dass Apple nun die im Juli georderten kostenlosen Bumper zustellt. Wie unsere Kollegen von Macworld berichten, kommen die von Apple wegen der Antennen-Problematik kostenlos ausgegebenen Schutzhüllen bei den Bestellern an. Wer am 23. Juli bestellt hatte, dem ersten Tag, an dem das möglich war, hatte den 27. August als Liefertermin genannt bekommen, später gab Apple den 1. September an.

Zeitung: Widerstände in Medienbranche gegen Google TV

Google trifft bei seinem Vorstoß auf die Fernsehgeräte im Wohnzimmer laut einem Zeitungsbericht auf Widerstände in der amerikanischen TV-Branche. Große Senderketten befürchteten, dass der Internet-Riese einen Teil ihrer Einnahmen abschöpfen könnte, berichtete das «Wall Street Journal» am Mittwoch. Google will mit dem TV-Angebot klassisches Fernsehen und Online-Video miteinander verschmelzen - und dabei auch tiefer in den Milliarden- Markt für Fernsehwerbung vorstoßen. Allein in den USA werden pro Jahr rund 70 Milliarden Dollar in TV-Werbung gesteckt.

Im Herbst sollen in Übersee erste Geräte für Google TV auf den Markt kommen. Die Vision ist, dass ein Zuschauer sich eine Sendung im «normalen» TV ansehen kann - und gleich darauf zum Beispiel nahtlos zu früheren Folgen einer Serie aus dem Internet wechseln. Nun sperren sich jedoch dem Zeitungsbericht zufolge manche Sender dagegen, ihre Online-Kanäle für Google zu öffnen. Unter anderem weil sie befürchteten, dass ihre Sendungen in der Flut der Internet-Inhalte untergehen könnten, heißt es unter Berufung auf informierte Personen. Zudem störe sie, dass im Netz alle möglichen Filme und TV-Sendungen als illegale Kopien zu finden seien.

Bisher ist es keinem Unternehmen so recht gelungen, in großem Stil Web-Video auf Fernseher und das Internet ins Wohnzimmer zu bringen. Zum Beispiel bietet Apple über die Set-Top-Box Apple TV zwar einen Zugang zu seinem Online-Store iTunes an und bei diversen Anbietern kann man Filme herunterladen. Dies sind jedoch bisher eher Nischenangebote geblieben. (dpa)

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