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Donnerstag, 24. März

24.03.2011 | 00:00 Uhr

Berichte über Probleme mit iTunes und Macbook Air nach Update auf Mac-OS X 10.6.7 +++ Bertrand Serlet verlässt Apple +++ Weniger Musikpiraterie nach Limewire-Aus +++ Microsoft aktualisiert Bing für iPhone und Android +++ Shazam mit Facebook-Anbindung +++ Samson: Stylishes Mikrofon im 50er-Jahre-Look für Mac & iPad +++ Google Chrome 11 mit Spracherkennung erschienen +++ Japan und die Folgen für die IT-Branche +++ App-Test: Angry Birds Rio +++ AAPL verliert leicht

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Berichte über Probleme mit iTunes und Macbook Air nach Update auf Mac-OS X 10.6.7

Das Update auf Mac-OS X 10.6.7 löst bei einigen Anwendern Probleme aus, berichtet der Blog 9to5Mac . Betroffen seien Besitzer des aktuellen Macbook Air mit 13-Zoll-Bildschirm, die iTunes 10.2.1 installiert haben. Das Problem werde bereits in Apples Forum diskutiert , beschrieben hat es Leslie Bonney: "Jedesmal, wenn ich iTunes starte, komme ich nur soweit, bis das Fenster korrekt angezeigt wird. Innerhalb von 20 Sekunden friert die Maschine ein und lässt sich nur mit einem erzwungenen Shutdown über den Power-Knopf wiederbeleben." Auch nach einer Reparatur der Zugriffsrechte bestünde das Problem weiterhin. Bonney ist nicht allein, in dem betreffenden Thread melden sich mehrere Benutzer mit dem gleichen Problem, auch hat sich ein Leser damit an Macwelt gewandt. Wir konnten das Problem mangels passendem Macbook Air bis dato nicht reproduzieren, werden der Sache aber weiter nachgehen.

Bertrand Serlet verlässt Apple

Apple verliert einen wichtigen Manager: Der "Senior vice president of Mac Software Engineering" Betrand Serlet verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Wie der Franzose, der an der Universität von Orsay in Computer-Wissenschaften promoviert hat, per Presseerklärung verlautbaren lässt, will er sich in Zukunft "weniger auf Produkte und mehr auf die Wissenschaft" konzentrieren. Serlet arbeitet seit 22 Jahren an Mac-OS X und dessen Vorgänger Next Step, Steve Jobs hatte ihn von seiner Firma Next Computer zu Apple mitgebracht, als der Mac-Hersteller Ende 1996 die "neue Firma" seines 1985 verstoßenen Gründers aufkaufte. Serlet, der vor seiner Next-Zeit im Palo Alto Research Center (PARC) von Xerox für vier Jahre arbeitete, war im Jahr 2003 bei Apple als Nachfolger von Avie Tevanian, der ebenfalls mit Jobs von Next zu Apple gekommen war. Serlets Posten wird nun der bisherige Vizepräsident für Software-Entwicklung Craig Federighi einnehmen, ein weiterer Next-Veteran, der jedoch von 199 bis 2009 nicht bei Apple wirkte, sondern als CTO beim Softwarehersteller Ariba.

Weniger Musikpiraterie nach Limewire-Aus

Eine Studie des Marktforschungsinstitutes NPD Group zeigt, dass seit dem durch Gerichtsbeschluss erwirkten Abschalten der Peer-to-peer-Tauschbörse Limewire die Musikpiraterie zurückgegangen ist. Nach dem Aus von Limewire im Oktober 2010 sei die Anzahl der Internetntuzer, die illegal Musik über P2P-Services austauschten, um die Hälfte gesunken. "Limewire war so populär und lange im Geschäft des Musikaustausches, dass die Schließung einen sofortigen und starken Effekt auf die Anzahl der Leute hatte, die Musik (illegal) herunterladen", erklärt der NPD-Analyst Russ Crupnick gegenüber MacNN . Als im Jahr 2007 der US-Verband der Musikindustrie RIAA Klage gegen Limewire einreichte, haben laut NPD Group noch 28 Millionen Menschen in den USA sich Musik über P2P-Dienste gezogen, nach der Limewire-Schließung seien es nur noch 16 Millionen gewesen. Das Ergebnis der Studie zeigt aber auch, dass nach dem Limewire-Aus andere Tauschbörsen an Attraktivität gewinnen. Profitiert hätten etwa die Angebote von Bittorrent, u-Torrent und Frostwire.

Microsoft aktualisiert Bing für iPhone und Android

Microsoft hat seiner Suchmaschine Bing einige neue Funktionen verpasst, die Nutzern von Smartphones das Suchen im Internet über m.bing.com erleichtern sollen. So will Bing etwa für einige Städte in den USA in Echtzeit Abfahrtszeiten des öffentlichen Nahverkehrs präsentieren und zeigt auf dem iPhone auch Apps in den Suchergebnissen an. Die neuen Features benötigen HTML 5, so dass sie für Microsofts eigenes Handy-Betriebssystem Windows Phone 7 noch nicht nutzbar sind. Microsoft will zudem die Bildersuche schneller gemacht und die Shopping-Funktion verbessert haben.

Shazam mit Facebook-Anbindung

Die Musikerkennungs-App Shazam für das iPhone hat mit einem Update eine neue Funktion erhalten. Nutzer der App können nun die von ihnen getaggten Musikstücke in ihrem Facebook-Profil präsentieren, sofern sie der App die Erlaubnis dazu geben. Shazam erkennt erkennt Musikstücke anhand weniger Takte und gibt dem Nutzer Informationen zu Interpret und Titel, in einigen Fällen zeigt die App auch das Plattencover an und präsentiert einen Link in den iTunes Store.

Samson: Stylishes Mikrofon im 50er-Jahre-Look für Mac & iPad

Der amerikanische Pro-Audio-Spezialist Samson bringt das Meteor Mic auf den Markt. Mit dem Kondensatormikrofon mit Nierencharakteristik richtet sich der Hersteller nach eigener Aussage insbesondere an kreative Soundtüftler, die Musik, Sprache und Gesang schnell, einfach und "in bester CD-Qualität" an PC, Mac oder iPad aufnehmen wollen.

Auch für Skype und iChat soll sich das Meteor Mic gut eignen. Dazu wird das Mic einfach über das mitgelieferte USB-Kabel am Rechner angeschlossen, eine Treiberinstallation an Mac und PC entfällt, für die Nutzung am Apple iPad ist allerdings der Apple USB-Connector notwendig. Die hochempfindliche 25-Millimeter-Großmembran im Inneren des verchromten Metallgehäuses ermöglicht laut Hersteller Audioaufnahmen in CD-Qualität auf dem heimischen PC oder Mac oder mobil am iPad. Sie soll detailreiche Audioaufnahmen erlauben, die den Klangeigenschaften einer CD (16 Bit, 44.1/48 kHz) in nichts nachsteht, so Samson. Mittels der integrierten 3,5-mm-Kopfhörerbuchse ist das latenzfreie Monitoring während des Recordings möglich. Über einen Regler lässt sich dabei die Ausgangslautstärke steuern. Ein Mute-Schalter ermöglicht indes das schnelle Stummschalten des Meteor Mics, beispielsweise um bei Videokonferenzen über Skype Rücksprache mit Teilnehmern vor Ort halten zu können. Eine LED-Anzeige informiert über den Betriebszustand des Geräts. Damit das Mikrofon stets die optimale Aufnahmeposition hält, hat Samson es mit einem patentierten Klappständer ausgestattet. Dabei lassen sich die drei Standbeine beliebig weit zurück klappen und das Mic damit für Tonabnahmen jeder Art individuell ausrichten. In vollständig eingeklapptem Zustand lässt sich das USB-Mikro praktisch und Platz sparend transportieren. Ein eingebauter Adapter sorgt dafür, dass das Gerät auch auf einem üblichen Stativ sicher befestigt werden kann. Samson liefert das Meteor Mic inklusive USB-Kabel und Tragetasche. Es ist ab sofort zum Preis von 118 Euro (UVP) im Handel erhältlich.

Info: Meteor

Google Chrome 11 mit Spracherkennung erschienen

Interessierte Anwender dürfen ab sofort eine Beta-Version von Google Chrome 11 ausprobieren, die Google über den Chrome Beta Channel zum Download anbietet. Ab der neuen Version ändert Google das Icon für den Browser. Dieses erscheint künftig nicht mehr in einem 3D-Look, sondern in einem eher schlichten 2D-Look. Das neue Icon, so heißt, symbolisiere für was Google Chrome stehe: Es macht das Web schneller, leichter und einfacher für alle Anwender.

Unter der Haube ist aber eine weitere wichtige Neuerung hinzugekommen. Google hat die Arbeit der HTML Speech Incubator Group in die neue Beta-Version integriert. Somit enthält der Browser nun die HTML5 Speech input API , die Web-Entwickler nutzen können, um Spracheingaben des Anwenders in Text umzuwandeln. Der von den Anwendern in ein Mikrofon gesprochene Text wird dabei an Sprach-Server gesendet, die die Sprache in Text umwandeln und an die Website den Text zurück liefern. Google demonstriert in dieser HTML5-Demo , wie die neue Funktion genutzt werden kann.

Ebenfalls neu in der neuen Google Chrome 11 Beta ist die GPU-Beschleunigung für 3D CSS , mit der Entwickler 3D-Effekte auf Websites mittels CSS einbauen können. ( PC Welt /mje)

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