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Donnerstag, 24. November

24.11.2011 | 00:00 Uhr

iPad 3 soll dicker, iPhone 5 soll länger werden +++ Apple sucht nach Cloud-Experten +++ Sicherheitsexperte warnt vor Firefox’ stillen Updates +++ China größter Smartphone-Markt +++ Western Digital darf Hitachi übernehmen +++ NEC lässt Netzwerk-Projektoren mit iPhone steuern +++ WLAN-N-Repeater von TP-Link +++ Larry Page mistet weiter aus +++ Samsung kündigt Lautstärken-Update für Galaxy Nexus an +++ Apple und Microsoft planen Smartphones mit NFC-Support +++ Arbeitet Apple mit Sharp an iTV-Projekt? +++ Tipp: Im Vollbildmodus neue Mail schreiben +++ Test: Radiowecker SDI iHome iA17 +++ AAPL verliert deutlich

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iPad 3 soll dicker, iPhone 5 soll länger werden

Aller Voraussicht nach wird Apple in diesem Jahr keine neuen Produkte mehr vorstellen, Spekulationen drehen sich nun um die Neuerungen des Jahres 2012. Die Website iLounge will aus "zuverlässigen Quellen" nun erste Details zu iPad 3, iPhone 5 und Macbook Pro erfahren haben. Das iPad 3 werde wieder ein wenig dicker, um genaue 0,7 Millimeter, flüstern demnach die Quellen. Der Grund dafür sei eine neue LED-Technik, im nächsten iPad müssten zwei LED-Leisten das Licht liefern, um den hochauflösenden Bildschirm von 2048 mal 1536 Pixeln mit gleicher Helligkeit wie bisher zu beleuchten. Das iPad 3 soll im März 2012 herauskommen.

Später im Jahr werde Apple das iPhone 5 bringen, das angeblich schon im Spätsommer 2011 fertig gewesen sein soll, aber noch von Steve Jobs persönlich zu Gunsten des iPhone 4S gestoppt wurde. Das nächste iPhone soll laut iLounge 8 Millimeter länger werden, um einen Vierzollbildschirm zu halten. Die bereits spekulierte Tränenform soll Apple jedoch wieder aufgegeben haben, ein LTE-Chip für Funknetze der vierten Generation könnte jedoch an Bord sein.

Über das Macbook Pro weiß die Quelle wenig zu berichten, es soll jedoch 2012 in einem neuen, dünneren Gehäuse auf den Markt kommen.

Apple sucht nach Cloud-Experten

Laut eines Berichts des Wall Street Journals (WSJ) sucht Apple leitende Mitarbeiter mit Erfahrungen im Cloud-Business, um sein Angebot iCloud ausbauen zu können. Die Suche sei breit angelegt, Apple wolle auf Direktorenebene und darüber nach geeigneten Talenten suchen. Falls man einen geeigneten Kandidaten finde, wäre dieser auch ein Kandidat für den Vorstand. Apple hatte in den letzten Monaten bereits jede Menge Ingenieure für iCloud eingestellt. Der Service gewinnt für Apple immer mehr an Bedeutung, Steve Jobs schrieb dies bei seiner letzten Keynote auf der WWDC im Juni seinem Unternehmen in das Stammbuch, erinnert das WSJ. Damals sprach der Apple-CEO davon, dass sich das Konzept des digitalen Hubs, für das der Mac seit zehn Jahren gestanden hatte, sich in die Cloud verlagere. Wenn immer mehr Anwender ihre Daten im Internet speichern wolle, müsse Apple mit einem passenden Dienst bereit stehen. iCloud verfolgt Apple somit mit größerer Anstrengung als den Vorgänger Mobile Me, der bei seinem Start im Jahr 2008 durch technische Probleme auffiel. "Das war nicht unsere Sternstunde", hatte Jobs auf der WWDC eingeräumt.

Sicherheitsexperte warnt vor Firefox’ stillen Updates

Die ab der Firefox-Version 10 im kommenden Januar geplanten stillen Updates des Browsers seien zwar für den Anwender bequem, stellen aber ein potentielles Sicherheitsrisiko dar, warnt ein Experte. Während der Anwender derzeit den Installationsprozess einer neuen Version noch aktiv begleitet, soll der künftige Firefox seine Aktualisierungen im Hintergrund ohne Zutun des Nutzers aus dem Netz holen und in einen neuen Ordner installieren. Beim nächsten Programmstart wird die Programmdatei ausgetauscht und die neue Version nimmt den Platz der alten ein. Das könnte aber wirklich gefährlich werden, meint Philip Lieberman, Gründer und President von Lieberman Software, das sich auf Passwort-Management spezialisiert hat. Der Business Computing World erklärt Lieberman, Hacker könnten den Update-Prozess ausnutzen, um über Hintertüren Zugriff auf die Computer der Anwender zu erhalten. Einen Background-Updater einer Open-Source-Software wie Firefox zu kompromittieren sei für Hacker kein großes Problem, warnt Lieberman und führt die Arbeit des Sicherheitsexperten Peter Kleissner an, der bereits ein erstes Bootkit für Windows 8 entwickelt habe. Der Updateprozess für einen Rechner soll im Bereich eines Benutzers mit Administrationsrechten bleiben, fordert Lieberman.

China größter Smartphone-Markt

Nach Zahlen von Strategy Analytics hat der chinesische Smartphone-Markt den in der USA überholt, berichtet Electronista. Während in den USA im dritten Quartal 2011 die Verkaufszahlen um 7,5 Prozent auf 23,3 Millionen Stück gefallen sind, legte der chinesische Markt um 57,5 Prozent auf 23,9 Millionen Verkäufe zu. Im Rest der Welt auf dem Rückzug, ist Nokia in China mit seinen Smartphones weiter die Nummer eins mit 6,8 Millionen verkauften Symbian-Smartphones, was einem Marktanteil von 28,5 Prozent entspricht. Auf dem zweiten Platz folgt Samsung mit 4,2 Millionen Geräten und einem Anteil von 17,6 Prozent. Das starke Wachstum basiere vor allem auf dem Erfolg günstiger Smartphones von Herstellern wie Huawei und ZTE und dem iPhone, das sich in China nicht zuletzt wegen starker Preisnachlässe gut verkauft.

Western Digital darf Hitachi übernehmen

Die Europäische Kommission hat die Übernahme von Hitachis Festplattensparte durch Western Digital unter Bedingungen genehmigt. Western Digital muss eine Fabrik zur Herstellung von 3,5-Zoll-Festplatten verkaufen, dann kann die Fusion über die Bühne gehen. Nach Ansicht der EU-Kommission wird das fusionierte Unternehmen nur noch mit dem Zusammenschluss aus Seagate und Samsungs Festplattensparte konkurrieren. Der Mangel an Wettbewerbern könnte zu Preisanstiegen führen, befürchtet die Kommission, deshalb erging die Auflage an Western Digital, eine Produktionsstätte zu verkaufen. Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia erklärt, dass die vorgeschlagene Entflechtung den Wettbewerb fördere. Western Digital beklagt, einen Tag zu spät bei der EU vorstellig geworden zu sein, anderenfalls wäre die Fusion wohl ohne Auflagen genehmigt worden, Doch hatte Seagate seine Übernahme des Festplattengeschäfts von Samsung einen Tag früher gemeldet, die EU hatte den Zusammenschluss ohne Auflagen genehmigt und den Fall Western Digital im Licht der reduzierten Konkurrenz betrachtet.

Neben Seagate/Samsung und Western Digital/Hitachi ist in einigen Märkten nur noch Toshiba als Festplattenhersteller aktiv. Western Digital muss bis zur Übernahme des Festplattengeschäftes von Hitachi, das bereits unter dem Namen Viviti Technologies ausgegliedert ist, noch einen Käufer für die Fabrik finden.

NEC lässt Netzwerk-Projektoren mit iPhone steuern

NEC Display Solutions Europe präsentiert zwei kostenlose Apps für iPhone, iPad und iPod Touch, mit denen Anwender ab sofort ihre NEC-Netzwerk-Projektoren fernsteuern können. Die NEC Virtual Remote Tool-App ( iTunes-Link ) ist funktionell mit der PC-basierten Virtual Remote Tool-Software identisch. Alle Projektoren mit Netzwerk-Anschluss können nun über die neue App oder eine herkömmliche Fernbedienung angesteuert werden. Das An- und Ausschalten, die Auswahl der Eingangssignale sowie Bild- und Toneinstellungen lassen sich damit bequem vornehmen, verspricht der Anbieter. Die NEC Wireless Image Utility-App ( iTunes Link ) ist ein Image Transfer-Tool für die Modelle der NEC PA- und PX-Serie. Bilder oder PDF-Dateien können damit drahtlos vom iPhone oder iPad direkt zum Projektor gesendet werden. Die Applikation eignet sich besonders gut, um Präsentationen mobil mit einem iPhone oder iPad zu halten, beschreibt der Entwickler seine Software. Beide Apps stehen ab sofort gratis im iTunes App Store zum Download bereit.

Info: NEC

Mit dem neuen Repeater können Anwender laut Hersteller das Optimum aus ihrem bestehenden WLAN herausholen und sich zum Surfen in die entlegensten Ecken von Büros, Hotels oder Wohnungen zurückziehen. Ähnlich einer Relaisstation übermittelt der TL-WA830RE im Standard-Betriebsmodus "Range Extender" Daten auch dahin, wo bislang Funkstille herrschte, verspricht der Anbieter. Dazu muss der Repeater lediglich innerhalb des ursprünglichen WLAN-Bereiches aufgestellt werden - er leitet dann die Internetverbindung weiter. Auch Anfänger sollen dank dem beiliegenden Installations-Assistenten schnell zu mehr Reichweite für ihr WLAN kommen.

Per Knopfdruck soll der 802.11n-Repeater das bestehende Netz mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 300 Mb/s erweitern - dicke Mauern, Zimmerdecken oder große Entfernungen stünden dann dem Surfvergnügen nicht mehr im Weg, so der Hersteller weiter. Der TL-WA830RE ist ab sofort zum Preis von 40 Euro inklusive Mehrwertsteuer (UVP) erhältlich.

Info: TP-Link

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