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Donnerstag, 26. März

26.03.2009 | 00:00 Uhr

Apple fällt in Zuverlässigkeitsstudie auf Platz drei zurück +++ EOS 500D - Spiegelreflexkamera mit HD-Video +++ Grafik-Update für Macbook Pro 17 Zoll +++ Grafiktablett Intous 4 von Wacom +++ Skype laut Studie größter Telefonanbieter +++ Omni Group präsentiert Omni Graph Sketcher +++ EU: Für Deutsche Telekom gelten Wettbewerbsregeln weiter +++ Internetwirtschaft nennt Sperrung von Kinderpornoseiten nutzlos +++ Bund kritisiert zögerlichen Breitband-Ausbau in den Ländern +++ AAPL bleibt stabil

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Apple fällt in Zuverlässigkeitsstudie auf Platz drei zurück

Apples Hardware hat sich im ersten Quartal 2009 nicht mehr als die zuverlässigste erwiesen, behauptet eine Studie des Service-Dienstleisters Rescuecom. Während Macs in den Jahren 2007 und 2008 nach den Ergebnissen der Ladenkette stets an der Spitze der Liste der zuverlässigsten Hardware stand, sind nun Asus und Lenovo am Mac-Hersteller vorbeigezogen. Rescucom zählt die prozentuale Anzahl der telefonischen Supports für jeden Hersteller und stellt diese in Beziehung mit dem Marktanteil. Je größer die Differenz zwischen den beiden Werten ist, desto mehr Punkte für Zuverlässigkeit erhält die Marke, die Hardware laufe dann stabiler und der Support des Herstellers sei besser. Im ersten Quartal 2009 ermittelte Rescuecom für Apple aus dessen Marktanteil von 6,8 Prozent und einem Anteil von 2,1 Prozent an allen Supportanfragen den Wert von 324. Dieser ist deutlich niedriger als der Rekordwert von 700 aus dem Jahr 2008, als für Apple ein Marktanteil von 7,8 Prozent gegolten habe und nur 1,1 Prozent der Supportanfragen auf Hardware aus Cupertino entfielen. Rescuecom-President Josh Kaplan kann nur Vermutungen über den gefallenen Wert anstellen. Apples über die Jahre gewachsener Marktanteil habe womöglich zu längeren Wartezeiten für Service im Apple Store geführt, weshalb Anwender verstärkt auf die Dienste von Drittanbietern zurückgegriffen hätten, die in der Statistik von Rescuecom auftauchen.

EOS 500D - Spiegelreflexkamera mit HD-Video

Canon hat am Mittwoch mit EOS 500D digital SLR sein erstes Modell der Rebel-Serie vorgestellt, das HD-Videos is voller Auflösung aufnehmen kann. Das Modell wird im Mai 2009 in den Handel kommen und das Gehäuse soll 770 Euro kosten.

Die Kamera EOS 500D bietet einen 15,1 Megapixel CMOS-Sensor, ein 3-Zoll LCD-Display mit 920.000 Bildpunkten und Funktionalitäten wie automatische Belichtungskorrektur, gängige Fotosituations-Voreinstellungen (Kreativ-Modus) und Sucherbildanzeige auf dem Display (Live View Modus). Die Kamera kann bei 3,4 Aufnahmen pro Sekunde kontinuierlich maximal 170 hochauflösende JPEG-Bilder oder 9 RAW-Format-Bilder aufzeichnen. Voraussetzung ist allerdings mindestens eine SD oder SDHC-Speicherkarte der Klasse 6.

Die Aufnahmeempfindlichkeit der Kamera reicht von ISO 100 bis ISO 3200. Für Hochgeschwindigkeitsaufnahmen stehen zusätzlich H1:6400 und H2:12800 zur Verfügung.

Video-Optionen

Als Video nimmt die Kamera das Format 16:9 720 -Zeilen HD-Format mit 30 Einzelbildern pro Sekunde auf. Im Voll-HD-Format HD 1080i wird die Aufnahmerate auf 20 Bilder pro Sekunde gesenkt. Als dritte Option kann ein Standard-Fernsehformat (SD) 4:3 mit 640 x 480 Bildpunkten mit wiederum 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet werden. Eine Videoaufnahme kann maximal 4GB groß sein, d.h. 12 Minuten im Voll-HD-Format, bzw. 18 Minuten 720p-HD oder 24 Minuten 640 x 480-Format.

Grafik-Update für Macbook Pro 17 Zoll

Apple hat am gestrigen Abend das Macbook Pro Graphics Firmware Update 1.0 herausgebracht, das sich an Anwender des neuen Macbook Pro 17 Zoll richtet. Laut Anmerkungen zur Veröffentlichung soll das Update fehlerhafte Bildschirmdarstellungen mit vertikalen Linien oder verzerrter Grafik beheben, weitere Verbesserungen nennt Apple nicht. Der Mac-Hersteller gibt lediglich noch ausführliche Instruktionen zur Installation. Das Update ist kostenlos.

Grafiktablett Intous 4 von Wacom

Wacom hat am letzten Mittwoch die nächste Generation seiner Stifttabletts vorgestellt.

Die neuen Stifte des Intous 4 Grafiktabletts können 2048 Druckstufen wahrnehmen und für die Anwendung seiner Werkzeuge wie Pinsel und Stifte umsetzen. Die Sensorspitze reagiert dabei auf Druck des Anwenders ab einem Gramm zur Unterstützung von natürlichen Bewegungsabläufen. Der Stift kann auch als druckabhängiger "Radiergummi" genutzt werden und die beiden Schaltknöpfe am Stift ersetzen die Doppel-Klick-Funktion und eine Kontext-Menü-Maustaste.

Auch das Intous 4 Tablett selbst wurde von Wacom aktualisiert. So hat es nun einen vom Anwender konfigurierbaren Touchring, der mit vier frei wählbaren Funktionen einer beliebigen Anwendung belegt werden kann. Mit einem Knopf in der Mitte des Touchrings wird zwischen diesen Funktionen, wie zum Beispiel Blättern, Zoomen, Transformationen, Ebenenauswahl umgeschaltet.

Alle Kontrollen und benutzerdefinierbare Express-Tasten für Tastaturkürzel sind an der Seite des Tabletts angeordnet und Linkshänder können somit das Tablett einfach um 180 Grad gedreht einsetzen. Alle Intous 4-Modelle außer der kleinsten Ausführung besitzen Status-LED zum Anzeigen der aktuell ausgewählten Express-Tasten.

Das Grafiktablett Intous 4 wird in vier verschiedenen Größen angeboten. Klein (S) für 225 Euro - Mittel (M) für 270 Euro - Groß (L) für 480 Euro - Extra groß (XL DTP) für 800 Euro. Das XL-Modell ist zum gleichen Preis wahlweise auch mit einem Maus-ähnlichen Drucksensor erhältlich ( XL CAD ).

Skype laut Studie größter Telefonanbieter

Der Voice-over-IP-Service Skype hat laut einer Studie der Marktforscher von TeleGeography im vergangenen Jahr weltweit die meisten Telefongespräche vermittelt. 33 Milliarden Gesprächsminuten gingen demnach auf die Kappe von Skype, rund acht Prozent der Anteile weltweit. Im Jahr 2008 hat Skype 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr an Gesprächsminuten zugelegt, führt die Studie weiter aus. Das Gesamtwachstum hat 12 Prozent betragen, im Vorjahr stand dieser Wert noch bei 14 Prozent. Provider weltweit haben durch die Zunahme an Gesprächen jedoch ihre Umsätze nicht steigern können, die PÜreise für Sprachtelefonie sind weiter rückläufig. Vor allem wegen der kostengünstigen VoIP-Dienste wie Skype.

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