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Donnerstag, 30. April

30.04.2009 | 00:00 Uhr

Adobe bestätigt Sicherheitslücke in Acrobat +++ Apple heuert mehr Grafikexperten an +++ Geschwächter Jobs bleibt Gemeinderatssitzung fern +++ Zwei neue Flip-Camcorder von Pure Digital +++ Twitter kann neue Mitglieder kaum halten +++ Internet bei Jugendlichen mit TV gleichauf +++ Betrüger ergaunern sich Geld über ICQ-Chat +++ US-Kartellwächter prüfen Google-Buchsuche +++ AAPL leicht im Plus

Morgenmagazin: Strand
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Adobe bestätigt Sicherheitslücke in Acrobat

Adobe hat eine am Dienstag entdeckte Sicherheitslücke in seiner PDF-Software Adobe Reader und Acrobat bestätigt. Alle derzeit unterstützten Versionen von Adobe Reader und Acrobat mit den Versionsnummern 9.1, 8.1.4 und 7.1.1 seien von mindestens einem und womöglich zwei Sicherheitsproblemen betroffen, schreibt Adobes Sicherheitsmanager David Lenoe im Unternehmensblog. Der bestätigte Fehler betreffe die JavaScript-Implementation der Software, eine zweite Problematik mit JavaScript untersuche man derzeit noch. Code, der als Proof-of-Concept die beiden Lücken nutzen könne, sein bereits im Internet aufgetaucht. Lenoe verspricht Patches für Acrobat und Reader, nennt jedoch keinen Zeitpunkt für das Update. Bis dahin empfiehlt der Manager den Anwendern, JavaScript in Acrobat und Reader abzustellen.

Apple heuert mehr Grafikexperten an

Apple will anscheinend seine Expertise in Grafik stärken. Nachdem der Mac-Hersteller den ehemaligen ATI-Manager Bob Drebin als Leiter einer neuen Gruppe angeheuert hat, sollen weitere Experten in Cupertino einen neuen Jon antreten. Dies berichtet MacNN unter Berufung auf nicht genannte Apple nahe Quellen. Unter den Kandidaten sei unter anderem Raja Koduri, der ebenfalls Berufserfahrung bei ATI vorzuweisen hat. Welche Aufgabe Koduri bei Apple übernehmen soll, berichten die Quellen nicht.

Geschwächter Jobs bleibt Gemeinderatssitzung fern

Im Juli will Steve Jobs seine Arbeit bei Apple wieder aufnehmen, dass der Apple-CEO weiterhin schwere gesundheitliche Probleme hat, legt jedoch die Aussage seines Anwaltes nahe. Jobs war am Dienstag Abend zu einer Gemeinderatssitzung in Woodhill, Kalifornien bestellt, um einen Abrissantrag für ein 30-Zimmer-Haus in der Gemeinde zu diskutieren, das Jobs 1984 gekauft hatte aber dort längst nicht mehr wohnt. Jobs ließ sich durch seinen Anwalt vertreten, der laut Palo Alto Daily News hervorbrachte, sein Mandant sei "nicht stark genug" um an eine Sitzung teilzunehmen die bis ein Uhr morgens dauern könne. In der Sache kam es zu keinem Ergebnis: Der Gemeinderat vertagte sich nach langer Sitzung auf den 12. Mai, um endgültig über den geplanten Abriss des renovierungsbedürftigen Hauses zu entscheiden.

Zwei neue Flip-Camcorder von Pure Digital

Pure Digital hat zwei neue kompakte Camcorder seiner Flip-Reihe vorgestellt, den Flip Ultra SD für 150 US-Dollar du den Flip Ultra HD für 200 US-Dollar. Der Flip Ultra SD nimmt bis zu zwei Stunden Video im Format H.264 in der Standard-Auflösung von 640 x 480 Pixeln auf, die durchschnittliche Bitrate beträgt 4 Mbps, der interner Speicher fasst 4 GB an Daten. Als Video-Output ist ein Composite Video Port eingebaut. Der Flip Ultra HD kommt mit 8 GB internen Speicher und zeichnet Videos mit der Auflösung von 1280 x 720 Pixeln (720 p) auf, die durchschnittliche Bitrate beträgt laut Hersteller 9 Mbps. Als Videooutput dient ein HDMI-Anschluss. Beide Camcorder haben für den Anschluss an den Computer einen ausklappbaren USB-Stecker integriert, das Display hat eine Diagonale von 2 Zoll. Die Stromversorgung übernehmen jeweils zwei AA-Batterien. Mit im Lieferumfang ist die Software FlipShare für Mac und Windows.

Twitter kann neue Mitglieder kaum halten

Der Micro-Blogging-Dienst Twitter ist in aller Munde, so dass ihn viele Anwender einfach nur mal ausprobieren. Wie Nielsen Onliine festgestellt haben will, nutzen mehr als 60 Prozent der neu angemeldeten Tweeter den Dienst einen Monat nach der Registrierung nicht mehr, schreibt Nielsen Vizepräsident David Martin im Blog der Firma. Dies könne ein Problem für Twitter sein, nur ein hohe Rückkehrrate garantiere dauerhaftes Wachstum. Seiten wie Facebook oder MySpace kämen auf Rückkehrraten über 70 Prozent. Twitter habe jedoch seine Rückkehrrate in letzter Zeit erst von 30 Prozent auf 40 Prozent steigern können, prominente Tweeter wie die Moderatorin Oprah Winfrey und der Schauspieler Ashton Kutcher hätten dazu beigetragen.

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