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Donnerstag, 31. März

31.03.2011 | 00:00 Uhr

Firmware-Update behebt Macbook-Air-Probleme mit iTunes +++ Studie: Downloadumsätze überholen CD-Verkäufe in 2012 +++ Intel stellt Solid State Drive 320 mit 25 nm NAND-Flashspeicher vor +++ Lingo Drum Disc: Portabler Lautsprecher für iPhone & Co. +++ Übernahme von T-Mobile USA durch AT&T auf dem Prüfstand +++ Google und FTC schließen Vergleich über Datenschutz bei Buzz +++ Spotify entschuldigt sich für das Verteilen von Malware +++ CF-Kartenleser für iPad und iPad 2 +++ Tipp: Sonderzeichen @ und # in Twitter nutzen +++ App Test: Songs erraten - Pop Phrase +++ AAPL verliert leicht

Morgenmagazin: Hummel
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Firmware-Update behebt Macbook-Air-Probleme mit iTunes

Zahlreiche Besitzer des Macbook Air aus dem Baujahr 2010 hatten nach dem Update auf Mac-OS X 10.6.7 darüber geklagt, ihr Rechner würde nach dem Start von iTunes einfrieren. Apple hat nun gut eine Woche später eine Lösung für das Problem präsentiert: Das Mac OS X v10.6.7 Supplemental Update for 13" MacBook Air (Late 2010) empfiehlt der Hersteller den Besitzern der betroffenen Macbook Air mit 13-Zoll-Bildschirm. Das Problem war jedoch nicht bei allen Macbook Air der Baureihe aufgetreten.

Studie: Downloadumsätze überholen CD-Verkäufe in 2012

Bereits im nächsten Jahr werden die mit Musikdownloads erzielten Umsätze jene aus dem Verkauf von CDs übertreffen, besagt eine Studie von Strategy Analytics . Während die Musikindustrie weiter herbe Einbußen beim Geschäft mit Tonträgern hinnehmen muss, kann der Zuwchs im digitalen Vertrieb dies nicht kompensieren. Im Jahr 2010 hatten CD-Verkäufe noch 3,8 Milliarden US-Dollar in die Kassen der Labels gespült, 2012 werden es 40 Prozent weniger, nämlich 2,7 Milliarden US-Dollar sein. Das Downloadgeschäft, zu dem Apples iTunes weiter den Löwenanteil beiträgt, wird auf das Volumen von 2,8 Milliarden US-Dollar steigen. Der Gesamtmarkt fällt von 6,2 Milliarden US-Dollar auf 5,5 Milliarden US-Dollar zurück.

Die Analysten von Strategy Analytics sehen noch weiter in die Zukunft und rechnen, dass im Jahr 2015 weiterhin direkte Downloads den digitalen Markt treiben werden. 39 Prozent der verkauften Musik komme dann von Single-Downloads und 32 Prozent von Alben-Downloads. Abomodelle wie das von Rhapsody würden weitere 14 Prozent beitragen, durch Werbung finanzierte Angebote wie das von Spotify eine Nische von ebenfalls 14 Prozent erobern.

Intel stellt Solid State Drive 320 mit 25 nm NAND-Flashspeicher vor

Intel präsentiert mit der Solid State Drive 320.Serie die dritte Generation seiner Solid State Drives (SSDs). Die neuen Modelle basieren auf dem 25 Nanometer (nm) NAND-Flashspeicher und verfügen über Kapazitäten von bis zu 600 GByte und versprechen verbesserte Leistung und spezielle Funktionen für höhere Zuverlässigkeit. Da die Intel SSD 320-Modelle im 25nm-Prozess gefertigt werden, sind sie um bis zu 30 Prozent kostengünstiger als die Modelle der aktuellen Generation, so der Hersteller weiter.

Die Intel SSD 320-Serie eignet sich laut Anbieter für den Einsatz in Desktop-PCs und Notebooks. Intel adressiert mit den neuen Modellen Privat- und Unternehmenskunden, die eine erheblich höhere Leistung wünschen, als herkömmliche mechanische Festplatten derzeit bieten können. So sei eine SSD robuster, verbrauche weniger Strom und beschleunige den Boot-Prozess sowie das Öffnen von Dateien und Anwendungen. Ein Upgrade von einer herkömmlichen Festplatte auf eine Intel-SSD könne die Antwortzeit des Gesamtsystems um 66 Prozent beschleunigen. Die Intel SSD 320-Serie ist in Varianten mit 40, 80, 120, 160 GByte sowie mit neuer höherer Kapazität von 300 und 600 GByte erhältlich. Über eine Milliarde weltweit installierte SATA II-PCs lassen sich über die 3 GBit/s SATA II-Schnittstelle auf eine SSD umrüsten. Die Laufwerke der Intel SSD 320-Serie erreichen Intel zufolge sehr hohe Lesegeschwindigkeiten von bis zu 39500 IOPS (Input/Output-Operations per Second) und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 23000 IOPS. Darüber hinaus hat Intel im Vergleich zur zweiten SSD-Generation die sequenzielle Schreibgeschwindigkeit auf 220 MByte/s mehr als verdoppelt und mit 270 MByte/s eine der höchsten sequenziellen Lesegeschwindigkeiten bewahrt. Dies verbessere die Multitasking-Fähigkeiten erheblich. So könne ein Anwender zum Beispiel während der Arbeit an einem Dokument ohne Geschwindigkeitseinbußen Hintergrundmusik abspielen oder ein Video herunterladen. Die Intel SSD 320-Serie bietet Verschlüsselung mit dem 128-Bit Advanced Encryption-Standard zum Schutz persönlicher Daten im Falle von Diebstahl oder Verlust. Die einzelnen Modelle der Intel SSD 320-Serie sind in 1000er-Stückzahlen zu folgenden Preisen erhältlich: 40 GByte für 89 US-Dollar; 80 GByte für 159 US-Dollar; 120 GByte für 209 US-Dollar; 160 GByte für 289 US-Dollar; 300 GByte für 529 US-Dollar und 600 GByte für 1069 US-Dollar. Alle Modelle enthalten eine begrenzte Garantie von drei Jahren. Die neuen SSDs von Intel sind bei einer Vielzahl von Resellern, Einzelhändlern oder Online-Händlern wie Newegg.com oder Amazon.com weltweit erhältlich.

Info: Intel

Lingo Drum Disc: Portabler Lautsprecher für iPhone & Co.

Die kleine und flache Drum Disc ist ein Monolautsprecher mit einem leistungsstarken Akku für laut Hersteller bis zu 15 Stunden Musikwiedergabe in Gestalt eines schwarz-silbrigen Jo-Jos.

Eine größere Membran mit 40 Millimeter und ein eingebauter Tieftöner im Unterboden der Drum Disc sollen für einen noch stärkeren Bass und bessere Soundqualität sorgen. Ein Lautstärkeregler sowie die intelligente Music-Touch (Auto On / Off)-Funktion, sobald die Musik ein- oder ausgeschaltet wird, und ein stylischer Lautsprecher aus Metall sind die speziellen Merkmale des Monolautsprechers. Mit dem internen 3,5 Millimeter Klinke-Kabel (10 Zentimeter) ist die Drum Disc zu fast allen Audiogeräten mit 3,5mm-Klinkeausgang (zum Beispiel MP3-Player, iPhone / iPad / iPod, Notebook, PSP und andere) kompatibel. Und das sind die technischen Daten des nur in Schwarz erhältlichen Geräts (Herstellerangaben): Ausgangsleistung 3 Watt, Frequenzbereich 150 Hz - 50 kHz, Rauschabstand = 87 dB, Lautsprecher 40 Millimeter, 4 Ohm, Batterie-Typ: Lithium-Polymer mit einer Kapazität von 500 mAh, Ladespannung: 3.7V ± 0.05V, Laufzeit: bis zu 15 Stunden. Anschlüsse: Eingebautes 3,5mm Klinke-Kabel, Mini-USB und Lautstärkeregler. Maße und Gewicht: 80 x 80 x 42 Millimeter, Nettogewicht 250 Gramm (inkl. Batterie). Ein erster Erfahrungsbericht liegt jetzt bei Focus Online vor. Die Drum Disc kostet zirka 30 Euro.

Info: Udesigns

Übernahme von T-Mobile USA durch AT&T auf dem Prüfstand

Die angestrebte Übernahme des Mobilfunkproviders T-Mobile USA durch den Konkurrenten AT&T steht auf dem Prüfstand der Behörden. Der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates New York Eric Schneiderman hat laut IDG News Service die erste Untersuchung des geplanten Geschäfts, in dem der größte Mobilfunkprovider der USA mit 130 Millionen Kunden entstehen soll, eingeleitet. Die Behörden wollen wissen, ob durch den 39-Milliarden-Dollar-Deal sich im Staate New York die Mobilfunkkosten aufgrund des reduzierten Wettbewerbs erhöhen werden. Die Übernahme könnte der erste Schritt zu einem Duopol sein, fürchtet die Staatsanwaltschaft. Denn Verizon - mit 93 Millionen Kunden noch der größte Provider - könnte mit der Übernahme des Konkurrenten Sprint Nextel und seinen 58 Millionen Kunden reagieren. Die beiden Firmen würden dann zusammen 80 Prozent des Marktes in den USA bestimmen und so die Preise weitgehend diktieren. Mobile Services haben sich laut Schneiderman in den letzten Jahren vom Luxus zu einem Grundbedürfnis gewandelt, T-Mobile sei für viele New Yorker eine günstige Alternative geworden. In einigen Städten wie Albany, Rochester, Buffalo und Syracuse bestehe schon jetzt eine eingeschränkte Auswahl.

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