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Freitag, 12. Februar

12.02.2010 | 00:00 Uhr

Microsoft kündigt Office for Mac 2011 an +++ Apple belohnt 10 Milliarden Downloads im iTunes Store +++ Apple bringt Mac Pro Firmware Update +++ Spammer versenden täglich über 135 Milliarden E-Mails +++ Apple macht TV-Guckern das iPad schmackhaft +++ Motorola spaltet sich auf +++ Ringier stellt Arbeitsplätze auf Google Apps um +++ AAPL legt deutlich zu

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Microsoft kündigt Office for Mac 2011 an

Apple ist heuer auf der Macworld Expo erstmals nicht vertreten und überlaässt das Feld anderen Firmen. So hat die Macintosh Business Unit (Mac BU) von Microsoft die Macworld Expo dazu genutzt, erstmals sein kommendes Office-Paket Office 2011 zu zeigen, das Ende des Jahres 2010 in den Handel kommen soll. Mit der neuen Office-Version verspricht Microsoft unter anderem eine bessere Kompatibilität zu anderen Plattformen, bessere Kollaborationswerkzeuge und eine verbesserte Benutzeroberfläche. Wie Microsoft bereits im August 2009 ankündigte, ersetzt in Office 2011 Outlook den E-Mail-Client Entourage. Zudem wird Office 2011 wieder Visual Basic unterstützen, was Microsoft für Office 2008 aus dem Paket entfernt hatte.

Für höhere Kompatibilität mit der Windows-Version will Microsoft nicht nur dafür Sorge tragen, dass Dateiformate sich gleichen, auch die Workflows sollen nahtloser ineinander übergehen. Zu diesem Zweck wird Office 2011 for Mac auch Microsofts Online-Kollaborationstools wie Sharepoint, Skydrive und Office Web Apps unterstützen, kündigte die MacBU in San Francisco an.

Beid er Benutzeroberfläche haben sich Entwickler einerseits an Office 2010 für Windows orientiert und die "Ribbon" genannte konfigurierbare Werkzeugleiste, die oben in jedem Fenster erscheint, integriert. Das Band ersetzt die wenig beliebte Elemente-Galerie von Office 2008 und ist wahlweise auch komplett abzuschalten. Andererseits will Microsoft auch mehr Mac-Feeling integriert haben, so ist das Ribbon etwa komplett in Apples Framework Cocoa entstanden und greift auf Core Animation zurück.

Mit Outlook schließlich anstatt Entourage will Microsoft den PST-Import ermöglichen, Windows-Anwender können ihre komplette Outlook-Installation inklusive aller E-Mails so bequem übernehmen.

Apple belohnt 10 Milliarden Downloads im iTunes Store

Der iTunes Store steht kurz davor, eine weitere Schallmauer zu durchbrechen. In Kürze zählt Apples Angebot 10 Milliarden Musikdownloads. Zu diesem Anlass lobt Apple einen iTunes-Gutschein im Wert von 10.000 US-Dollar aus, den der Käufer des Jubiläumsdownloads erhalten soll. Gewinnen lässt sich jedoch auch ohne Musikkauf, dazu müssen Teilnehmer auf Apples Website ein Formular ausfüllen , solange der Zähler nicht auf 10 Milliarden steht. Aktuell hat Apple 9,878 Milliarden Downloads registriert.

Apple bringt Mac Pro Firmware Update

Apple hat gestern Abend eine neue Firmware für den Mac Pro herausgebracht, das Mac Pro Audio Update 1.0 . Laut Apple richtet sich das Update an Besitzer der Mac-Pro-Modelle aus der ersten Jahreshälfte 2009, die unter Mac-OS X 10.6.2 laufen. Das Update verspricht, die Prozessorlast während des Umgangs mit Audio zu reduzieren, der Mac Pro soll bei der Wiedergabe oder der Aufnahme von Musik nicht mehr "heißlaufen", wie es Anwender zuletzt öfter berichteten. Das Mac Pro Audio Update 1.0 ist über die Softwareaktualisierung oder Apples Website erhältlich.

Spammer versenden täglich über 135 Milliarden E-Mails

Durchschnittlich 135,5 Milliarden E-Mails verschicken Spammer weltweit pro Tag. Diese Zahl haben nun Experten von den McAfee Labs für das vierte Quartal 2009 ermittelt. Im Vorjahreszeitraum sind täglich im Durchschnitt nur 122 Milliarden Spam-Mails verschickt worden, dies entspricht einer Steigerung von elf Prozent. Das IT-Sicherheitsunternehmen hat zudem ermittelt, dass Nachrichten der beliebteste Aufhänger für die Spammer sind, um ihre E-Mails an den Mann und die Frau zu bringen. Zu den besonders häufig missbrauchten Themen haben im Jahr 2009 der Tod des Popstars Michael Jackson, die Schweinegrippe und der Absturz einer Air-France-Maschine im Atlantik gehört. cid/sm

Apple macht TV-Guckern das iPad schmackhaft

Apple will mit seinem iPad den Online-Verkauf von Fernsehsendungen ankurbeln. Eine einzelne Sendung solle bereits ab 1 Dollar zu haben sein, schrieb die «Financial Times». Das wäre die Hälfte dessen, was iTunes-Nutzer bislang ausgeben müssen, wenn sie sich ihr eigenes Fernsehprogramm auf ihr iPhone herunterzuladen. Apple wolle testen, ob durch die günstigeren Preise der Verkauf angekurbelt werden könne, hieß es. Fernsehstationen hätten sich nach monatelangen Verhandlungen auf die Rabatte eingelassen. Die Unterhaltungsindustrie steht unter enormen Druck: Die DVD-Verkäufe gehen zurück. Viele Kunden waren in der Wirtschaftskrise auf günstige Online- oder Automaten-Videotheken umgestiegen.

Vom mobilen Internet versprechen sich die Medienkonzerne neue Einnahmequellen, wie jüngst die Chefs der Branchengrößen News Corporation, Disney und Time Warner unisono verkündeten. (dpa)

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