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Freitag, 15. Juli

15.07.2011 | 00:00 Uhr

Warum wir uns auf Lion freuen: Resume +++ Locationgate: Apple zahlt erste Entschädigung - Sammelklage folgt +++ Spekulationen um iPhone 5 schon im August +++ Apple senkt internationale Preise im (Mac) App Store +++ Google steigert Umsatz um 32 Prozent +++ Adobe startet am 18. Juli jährliche eSeminar-Reihe "Creative Summer" +++ Updates für iLife und Aperture +++ Ricoh übernimmt einen Teil von Pentax +++ Linear-PCM-Recorder LS-3 von Olympus +++ Flash Player 11 und AIR 3 als Labs-Beta +++ Erste Details zum iPad-Konkurrenten Xoom 2 +++ Tipp: Ungesicherte Änderungen in Dokumenten erkennen +++ App-Test: Mathe üben - Domino Steine Kids Rechnen +++ AAPL verliert leicht

Morgenmagazin: Sonnenblumen
Vergrößern Morgenmagazin: Sonnenblumen

Warum wir uns auf Lion freuen: Resume

Wiederherstellen nach Neustart: Resume macht da weiter, wo man aufgehört hat. Mit iCloud sogar geräteübergreifend.
Vergrößern Wiederherstellen nach Neustart: Resume macht da weiter, wo man aufgehört hat. Mit iCloud sogar geräteübergreifend.

Am Ende des Arbeitstages oder der Phase, in der man sich mit einer bestimmten Tätigkeit befasst, schließt man in der Regel das Programm, nachdem man den letzten Stand gespeichert hat. Die neue Funktion Resume hat sich Lion von iOS abgeschaut: Wer auf iPhone oder iPad Programm nach einer Auszeit wieder startet, kann an der gleichen Stelle weitermachen. Das wird auch mit zu Resume kompatiblen Mac-Apps in Zukunft funktionieren: Am Ende des Arbeitstages schickt man den Rechner einfach in den Schlaf oder schaltet ihn komplett aus, am nächsten Tag bootet er in den letzten Zustand zurück, die Arbeit lässt sich nahtlos wieder aufnehmen.

Denn beendet man in Lion ein Programm, in dem noch Fenster und Dokumente geöffnet sind, werden diese beim nächsten Programmstart wieder geöffnet. Das funktioniert wie gesagt aber nur in Anwendungen, bei denen die Programmierer diese Option integriert haben. Momentan sind nur Apples eigene Anwendungen wie Textedit, Vorschau oder iWork mit dieser Option ausgestattet. Auch beim Ausschalten oder dem Neustart des Rechners merkt sich das System den momentanen Zustand und öffnet dann beim nächsten Start wieder alle Anwendungen und Fenster. Wer die Funktion abschalten will, bekommt dafür beim Ausschalten eine Option im Dialogfenster präsentiert, für die Programme gibt es eine Vorgabe in den Systemeinstellungen.

Mit iCloud soll das sogar Geräte übergreifend funktionieren: Beendet man etwa wegen drängenden Biergartenwetters die Arbeit auf dem Büro-iMac vorzeitig, kann man später unter Kastanien auf dem iPad die Aufgabe an der gleichen Stelle fortführen, eine Internetverbindung vorausgesetzt. Und am nächsten Tag noch vor dem Frühstück auf dem heimischen Macbook die Bier bedingten Fehler korrigieren, bevor man ins Büro zurück kehrt - und sich dort die aktuelle Version im Hintergrund aus der Cloud holen lässt.

Resume ist auch ohne iCloud ein Grund zur Freude, doch sein wahres Potential zeigt die Lion-Funktion erst im Zusammenspiel mit Apples kommenden Web-Service.

Locationgate: Apple zahlt erste Entschädigung - Sammelklage folgt

Die "Locationgate" genannte Affäre um von iPhone und iPad gespeicherte Ortsdaten hat für Apple unangenehme Folgen, nachdem der Konzern einen einzelnen Kläger in Korea entschädigt hat. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, habe Apple dem Anwalt Kim Hyung-suk im Juni den Betrag von einer Million Won (etwa 650 US-Dollar) als Entschädigung dafür bezahlt, dass dessen iPhone ohne seine Einwilligung Ortsdaten aufgezeichnet hatte. Apple hat die Affäre Ende mit einem technischen Fehler erklärt und ein iOS-Update geliefert, das die Lücken schloss. Die Position des iPhone selbst will Apple gar nicht gespeichert haben, die Ortsdaten stammten aus einer Apple-Datenbank, die die Ortsbestimmung des iPhones erleichtern soll. Nicht mehr benötigte Ortsdaten löscht das iPhone mittlerweile nach Gebrauch auch wieder.

Kim Hyung-suk will sich jedoch weder mit der Erklärung, dem Update noch der Entschädigung zufrieden geben und bereitet eine Sammelklage gegen Apple vor. Die dafür eingerichtete Website Sueapple , auf der sich vermeintliche Opfer der Datenpanne registrieren können, erfreue sich eines starken Verkehrsaufkommens, berichtet Reuters weiter. Aufgebrachte iPhone-Nutzer klagen jedoch nicht nur in den USA wegen "Locationgate" gegen Apple, in den USA sind mindestens zwei Verfahren anhängig.

Spekulationen um iPhone 5 schon im August

Fest steht: Auch heuer wird Apple wieder ein neues iPhone herausbringen, vermutlich zeitgleich mit iOS 5, das Steve Jobs auf der WWDC Anfang Juni für den Herbst angekündigt hat. Da der Sommer zumindest in Mitteleuropa auch heuer wieder auszufallen droht und der Frühling nahtlos in den Herbst übergeht, müsste es eigentlich bald soweit sein. Die Kollegen Cnet UK, die "Sommer" ohnehin für etwas derart Fremdes halten, das noch nie in England vorbei geschaut hat, spekulieren nun mit einem Verkaufsstart eines neuen Apple-Smartphones für den August. Der Redaktion sei eine Stellenanzeige zugespielt worden, die für Apple iPhone-Verkäufer für "ein aufregendes Projekt" zwischen 16. August und 29. Oktober suchen. Stellen seien in ganz Großbritannien zu besetzen, unter anderem in den Stores von London, Manchester, Aberdeen und Portsmouth. Die Verkäuer, die Erfahrung beim Verkauf von Mobiltelefonen im Allgemeinen und des iPhone im Speziellen haben sollen, würden nach Tagessätzen bezahlt, 75 britische Pfind pro Tag, für fünf Tage in der Woche. Cnet spekuliert nun, dass Apple mit den Zeitarbeitern temporär verstärkte Nachfrage nach iPhones bedienen wolle - das neue Gerät könne also schon Mitte August in den Handel kommen. Aber dann ist der Sommer ohnehin vorbei…

Apple senkt internationale Preise im (Mac) App Store

Allerdings können sich nicht alle betroffenen Länder über Preisnachlässe freuen. So sind die Gebühren für 99-Cent-Apps (US) in Großbritannien über Nacht von 59 auf 69 Pence gestiegen, wie 9to5Mac berichtet. Aus 1,19 wurden 1,49 britische Pfund. Auch in Mexiko und Norwegen soll es teurer geworden sein, wobei es sich teilweise auch um Anpassungen bei der jeweils geltenden Mehrwertsteuer handeln kann. Dagegen haben die Länder Australien, Japan und die Schweiz tatsächlich Preissenkungen von etwa 10 Prozent und mehr zu verzeichnen. Beispielsweise kostet Final Cut Pro in der Schweiz nun 300 statt vorher 329 Franken. Preisanpassungen könnte es ebenfalls 9to5Mac zufolge auch bald für Apple-Hardware wie das Macbook Air, den Mac Mini und die Macbooks geben. Ferner hat Apple Volumenlizenzen für Geschäftskunden angekündigt . Dies soll aber vorerst nur in den USA geben - ein PDF erklärt schon einmal das genaue Prozedere. Ob und wann diese Optionen nach Europa und Deutschland kommen, ist bisher nicht bekannt.

Info: MacNN

Google steigert Umsatz um 32 Prozent

Dank guter Geschäfte in seinem Kerngeschäft, der Internetsuche, hat Google im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2011 gegenüber dem Vorjahr Umsatz und Gewinn deutlich steigern können. Wie das Unternehmen gestern nach Börsenschluss in New York bekannt gab, stieg der Umsatz um 32 Prozent auf 9,03 Milliarden US-Dollar. Abzüglich Gebühren und an Partner gezahlte Kommissionen beläuft sich der Nettoumsatz 6,92 Milliarden US-Dollar. Wall Street war von ,55 Milliarden US-Dollar ausgegangen. Der Nettoprofit erreichte 2,85 Milliarden US-Dollar oder 8,74 US-Dollar pro Aktie. Vor einem Jahr bilanzierte Google 2,08 Milliarden US-Dollar oder 6,45 US-Dollar pro Aktie im zweiten Quartal.

Im Werbegeschäft konnte Google messbar mehr Erfolg erzielen, Surfer klickten um 18 Prozent häufiger auf Google-Ads. Die durchschnittliche Gebühr, die Werbekunden pro Klick zahlen, stieg übers Jahr um 12 Prozent. 97 Prozent seiner Einnahmen generierte Google aus Werbung, der Rest verteilt sich auf die anderen Geschäfte, wie die Vermietung von Business Software. "Wir hatten ein großartiges Quartal," meinte Google-Gründer und -CEO Larry Page, der im zweiten Quartal erstmals über den gesamten Zeitraum die Geschäfte als CEO verantwortete, im ersten Quartal hatte er Eric Schmidt auf diesem Posten abgelöst.

Adobe startet am 18. Juli jährliche eSeminar-Reihe "Creative Summer"

Die jährliche eSeminar-Reihe "Creative Summer"bietet in der Zeit vom 18. Juli bis zum 19. August 2011 insgesamt 24 kostenlose eSeminare für Webentwickler und -designer, Videoprofis, Fotografen sowie Gestalter an. Die Themen reichen von Praxiswissen aus dem Alltag über die Demonstration von neuen Technologien bis hin zu Expertentipps für die Arbeit mit den Produkten der Adobe Creative Suite. In diesem Rahmen haben Kreativprofis täglich von 18.00 bis 19.00 Uhr die Möglichkeit, sich live mit Adobe-Experten zu unterhalten: Flash-Apps für iOS und Blackberry, Indesign als multimediale Datendrehscheibe, Photoshop im Agentur-Workflow oder Visual Effects mit After Effects sind einige der Vorträge, die auf dem Programm stehen. Passend zum aktuellen Angebot von Adobe, das Videoprofis einen Preisvorteil von 50 Prozent beim Umstieg auf Premiere Pro CS5.5 oder Production Premium CS5.5 bietet, lautet der Titel eines der ersten eSeminare am Dienstag, den 19. Juli: "Weshalb mich Premiere Pro verführt hat - und ich Avid den Laufpass geben musste". Eine Übersicht aller Termine sowie weitere Informationen zu den "Creative Summer"-eSeminaren sind hier abrufbar. Die Registrierung für die "Creative Summer" eSeminare ist ab sofort über unter stehenden Link möglich. Die Adobe eSeminare werden mit Hilfe der Adobe Connect-Technologie durchgeführt. Der Teilnehmer benötigt lediglich einen Webbrowser und den Link zur Veranstaltung, der im Vorfeld per Mail zugeschickt wird. Mittels des im Browser installierten Flash-Plugins kann man so an dem Adobe eSeminar teilnehmen.

Info: Adobe eSeminare

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