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Freitag, 18. Juni

18.06.2010 | 00:00 Uhr

Apple öffnet Safari-Extensions-Programm +++ HP gibt Zweifel an der Zukunft des Windows-Slate +++ Quark stellt Strategie zum Digital Publishing 2.0 vor +++ Djembe Pad: Percussion für das iPad +++ Kostenloser Service kontrolliert Internetnutzung von Kindern +++ Ermittlungsende in Telekom-Spitzelaffäre angefochten +++ US-Regierung fühlt sich von Oracle abgezockt +++ AAPL legt weiter zu

Morgenmagazin: Segelboote
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Apple öffnet Safari-Extensions-Programm

Apples Browser Safari bietet in der aktuellen Version 5 eine offizielle Schnittstelle für Erweiterungen - Apple hat nun eine Woche nach Veröffentlichung des Browsers sein Extensions-Programm für Einreichungen von Entwicklern gestartet. Um in der angekündigten Safari Extensions Gallery mit ihren Erweiterungen vertreten zu sein, sind Entwickler nun angehalten, sich an das Safari Developer Program mit ihren Code zu wenden. Die Teilnahme ist im Gegensatz zum App Developer Program, das 99 US-Dollar im Jahr kostet, frei. Entwickler müssen jedoch ein elektronisches Zertifikat akzeptieren, mit dessen Hilfe Apple im Falle von Problemen die diese verursachenden Erweiterungen abstellen kann. Erste Erweiterungen für Safari 5 sind bereits erhältlich, bis Apple seine Galerie eröffnet, sammelt ein inoffizieller Safari Extensions Blog Informationen darüber.

HP gibt Zweifel an der Zukunft des Windows-Slate

Der Coup war keiner und könnte alsbald als eine der größten Vaporwares in die Technikgeschichte eingehen: Als sich Anfang 2010 Gerüchte um eine Apple Tablet immer mehr verdichtete, versuchte Microsoft-Chef Steve Ballmer auf der CES in Las Vegas Anfang Januar Apple den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Ankündigung eines von HP gefertigten Slate-Computers mit Windows 7 als Betriebssystem war von einer mehr als lieblosen und nichts sagenden Präsentation begleitet. Der Wind hat sich nun gedreht und bläst den Windows-Slates ins Gesicht. Wie Electronista berichtet, geben jüngste Äußerungen von HP-Managern Anlass zu Spekulationen um das Ende der Windows-Slates. HP übernimmt derzeit Palm und dessen Betriebssystem für Touchscreen-Smartphones WebOS, entgegen früherer Ankündigungen will sich HP nun erst nach Abschluss der Übernahme wieder zu Windows-Slates äußern. Auf der Konferenz Untethered sagte laut Electronista gestern HPs Personal Systems Group CTO Phil McKinney, dass die Verwendung eines existenten Betriebssystems für ein komplett neues System wie das eines Tablet-Computers meist schief gehen würde. Gleichzeitig lobte er die Fähigkeiten von WebOS. Der Schluss liegt daher nahe, dass HP mit einem auf WebOS aufgebauten Tablet gegen das iPad anzutreten versucht, was für Microsoft und Windows 7 einen herben Rückschlag bedeuten würde.

Quark stellt Strategie zum Digital Publishing 2.0 vor

Quark wagt mit seinem Layoutprogramm Xpress 8 den Schritt weg vom Papier und stellt mit Digital Publishing 2.0 Konzepte vor, mit denen Designer Inhalte für elektronische Geräte aufbereiten können. Quark nennt dabei wenig mehr als ein Schlagwort und Kooperationspartner, so will man mit den Firmen K-NFB Reading Technology und Baker & Taylor zusammenarbeiten. Alles, was Designer für die Erstellung von reichhaltigen Content für Smartphones und E-Reader brauchen, würde Quark mit Xpress 8 und der Unterstützung der beiden Firmen bereitstellen. Digital Publishing 2.0 werde Publishern effiziente und Kosten effektive Wege anbieten, um reichhaltigen, interaktiven Content für jede Plattform und automatisiertes Publishing für jedes Medium bereit stellen zu können, heißt es bei Quark. Quark werde sowohl Unternehmen als auch selbstständigen Kreativen dabei helfen, Designs für eine Reihe digitaler Geräte mit Xpress 8 und Digital Publishing 2.0 zu exportieren.

Djembe Pad: Percussion für das iPad

Genug von Vuvuzelas! Unseren mitteleuropäischen Klischees zufolge trommelt der Afrikaner als solcher ja lieber, als dass er in ein billiges Plastikrohr trötet. Mit dem vermutlich kurz bevorstehenden Ausscheiden der Bafana Bafana wird es beim Weltcup in Südafrika vielleicht ein wenig ruhiger, wir wünschen uns den Trommelklang zurück. Für Freizeit-Afrikaner und solche, die es werden wollen, steht im App Store nun die iPad-App Djembe Pad bereit. Die Software simuliert dabei eine traditionelle westafrikanische Trommel, die im echten Leben aus Holz und Ziegenhaut gefertigt ist. Die App bietet laut unserer Kollegen der Macworld, die bereits Gelegenheit zum Trommeln hatten, reichhaltige und realistische Samples der Klangvielfalt der Djembe, dazu noch Samples von Woodblocks und Cowbells. Anders als eine echte Djembe hat die App auch ein Metronom eingebaut, zudem Kontrollen für Lautstärke und Klangfarbe. Diese sollte man in jedem Fall auch benutzen, um nicht als rhythmisch Herausgeforderter mit schrägen Klängen seine Mithörer nach der Vuvuzela sehnen zu lassen. Djembe Pad kostet 2 US-Dollar.

Kostenloser Service kontrolliert Internetnutzung von Kindern

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: So könnte das Motto für ein neues Angebot des auf Antivirensoftware spezialisierten Herstellers Symantec lauten. Er bietet jetzt einen kostenlosen Service an, mit dem Eltern die Internetnutzung ihrer Kindern kontrollieren und einschränken können. Für die Anwendung mit dem Namen «Norton OnlineFamily» laden sich Eltern eine Software aus dem Internet, die sie anschließend auf dem Rechner ihres Nachwuchses installieren, erläutert Symantec Deutschland in Aschheim (Bayern). Dieser Client protokolliert nach Angaben des Anbieters zum Beispiel Suchanfragen bei Google. Er leitet die so gewonnenen Informationen an einen Server weiter, auf den die Eltern von einem beliebigen Rechner an einem beliebigen Ort mit dem Webbrowser zugreifen können. Mit Hilfe des Services können Eltern auch herausfinden, auf welchen Webseiten ihre Kinder unterwegs sind oder was sie in Facebook und SchülerVZ über sich preisgeben. Darüber hinaus lässt sich mit Hilfe der Client-Software die Internetnutzung einschränken. Unter anderem ist es möglich, den Gang ins Netz auf bestimmte Seiten und bestimmte Tageszeiten zu beschränken. (dpa)

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