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Freitag, 18. November

18.11.2011 | 07:00 Uhr

Update für Final Cut Pro X +++ Ravensburger mahnt Apple wegen "Memory" ab +++ Mit Ironie gegen die Softwarepiraterie +++ Samsung überarbeitet Galaxy Pad 10.1 +++ Leibovitz adelt das iPhone +++ Flash-Plug-in von Google konvertiert Flash in HTML 5 +++ Adobe übergibt Flex-Quellcode an Apache +++ AAPL verliert fast zwei Prozent +++ Updates für Macbook Pro und Airport

Morgenmagazin: Dünenübergang
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Update für Final Cut Pro X

Das Update auf Final Cut Pro X 10.0.2 behebt laut Apple einige Fehler. So soll die Videoschnittsoftware jetzt keine Probleme mehr haben, dass die Schriftarten von Titeln zurückgesetzt werden. Zudem soll FCP X jetzt keine Probleme mehr mit Aufnahmen "einiger Mobilgeräte von Drittanbietern" haben. Auch Stabilitätsprobleme im Zusammenhang mit geänderten Startzeiten zusammengesetzter Clips will Apple jetzt gelöst haben.

Final Cut Pro X ist im Mac App Store erhältlich und kostet 240 Euro. Apple hat seine Schnittsoftware mit der Version X stark überarbeitet und günstiger gemacht. Allerdings sind dabei einige Profifunktionen auf der Strecke geblieben, was Apple einige Kritik von Medienproduzenten eingebracht hat.

Ravensburger mahnt Apple wegen "Memory" ab

Apple hütet seine Patente rigoros und klagt diesbezüglich auch recht gern und schnell. Nun wurde der Konzern mit dem angebissenen Apfel als Logo selbst abgemahnt: von einem deutschen, nicht ganz unbekannten Unternehmen, nämlich vom Brettspiel-Hersteller Ravensburger.

Ravensburger hat das Wort „Memory“ als Wortmarke in Deutschland eintragen lassen. Daher pocht Ravensburger auf sein Recht und möchte alle iPhone und iPad-Apps aus iTunes löschen lassen, die dieses Wort enthalten. Schon vor einigen Wochen bat der Brettspielbauer bei Apple darum, die betreffenden Applikationen zu löschen. Doch Apple reagierte wenig bis gar nicht und deshalb reichte nun Ravensburger die Abmahnung beim Landgericht München ein.

"Es ist alles nicht gut gelaufen", meinte der Anwalt von Apple und fügte an, dass man doch "auch künftig gute Geschäfte miteinander machen" kann. Doch der gegnerische Anwalt führt an, dass Apple durchaus dazu fähig sei, Applikationen schnell aus dem App Store zu entfernen, die ihm selbst gehörende Rechte verletzen. "Apple nimmt seine Markenrechte brutalst möglich wahr, aber nicht die Rechte anderer", erklärte der Anwalt von Ravensburg. Auch wenn das Wort Memory im englischsprachigen Raum nicht geschützt ist, so unterliegt Apple in Deutschland dennoch den hierzulande geltenden Gesetzen. Zwar ziehen beide Unternehmen eine außergerichtliche Einigung vor, doch die Abmahnung sei nötig gewesen, damit iTunes "endlich mal auf Trab kommt", so der Ravensburger Anwalt.

Die Münchner Kammer für Handelssachen erklärte bereits, dass iTunes ein richtiger Online-Shop sei und nicht lediglich eine Plattform für Verkäufer. Damit steht iTunes in der Pflicht, entsprechend gegen Verstöße des Markenrechts zu reagieren.

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