1234852

Freitag, 2. Dezember

02.12.2011 | 00:00 Uhr

Phishing-Mails haben es auf Apple IDs abgesehen +++ iOS global populärer als Android +++ Apple: Carrier IQ nicht mehr unter iOS 5 +++ Adobe übernimmt Efficient Frontier +++ iStation: MIC Gadget verbindet iPad mit Apple-I-Stil +++ Alternative Textverarbeitung Quick Word 1.0 im Mac App Store +++ Update für Safari 5 +++ Apple, Google und Facebook wollen sicheres Internet für Kinder +++ Cloud-Datenverkehr wird bis 2015 explodieren +++ Erstes Ice-Cream-Sandwich-Tablet in China gesichtet +++ Tipp: Resume in Lion beim Rechnerstart abschalten +++ Test: Wecker von Philips AJ3270D +++ AAPL legt zu

Morgenmagazin Sonnenaufgang Parkstadt Schwabing
Vergrößern Morgenmagazin Sonnenaufgang Parkstadt Schwabing

Phishing-Mails haben es auf Apple IDs abgesehen

Der Hersteller von Sicherheitssoftware Sophos warnt in seinem Blog Naked Security vor einer Phishing-Mail, deren Urheber es auf Apple IDs abgesehen haben. Die vorgeblich von "Apple Customer Support" versandte E-Mail lockt ihre Opfer auf eine gefälschte Website im Apple-Design, auf der Nutzer des iTunes Store ihre Accountdaten abliefern sollen, weil angeblich die Zahlungsdaten abgelaufen seien. Folgender Text landet derzeit in vielen Postfächern:

Dear Customer,

It has come to our attention that your account Billing Information records are out of date. That requires you to update your Billing Information. Failure to update your records will result in account termination.

Click on the reference link below and enter your login information on the following page to confirm your Billing Information records...

Click on [LINK] to confirm your Billing Information records.

Thanks,

Apple Customer Support

Wer über den in der Mail angegebenen Link mit der Maus fährt, sollte sofort sehen, dass er auf eine nicht von Apple betriebene Seite führt, erklärt Graham Clueley von Sophos. Die Cyberkriminellen verschicken laut Clueley ihre Mail an einen weit gestreuten Empfängerkreis - auch an E-Mail-Adressen die mit keiner Apple ID verbunden sind. Die hohe Streuung soll die Chancen auf den Erfolg des Phishingversuchs erhöhen.

iOS global populärer als Android

iOS hat im weltweiten Mobilfunkmarkt seinen Vorsprung gegenüber Android etwas ausgebaut, das global populärste Handybetriebssystem bleibt aber Symbian. Dies geht auf eine Statistik der Webmetriker von Global Statcount zurück. Im November hat iOS demnach weltweit 24,21 Prozent Marktanteil erreicht, im Oktober waren es noch 23,48 Prozent. Android ging jedoch im gleichen Zeitraum von 22,11 Prozent auf 21,9 Prozent zurück. An der Spitze der Statistik liegt weiterhin das Nokia-Betriebssystem Symbian, das von 29,84 Prozent im Oktober auf 30,95 Prozent im November zulegte.

Apple: Carrier IQ nicht mehr unter iOS 5

Apple setzt die umstrittene Analysesoftware Carrier IQ nicht mehr in iOS 5 ein, wie der iPhone-Hersteller erklärte. Carrier IQ sollte den Mobilfunkprovidern Daten über die Performance von Smartphones in ihren Netzen liefern, angeblich habe die von mehreren Telefonherstellern eingesetzte Software aber auch persönliche Daten der Nutzer gesammelt. Apple hat die Client-Software in Versionen seines mobilen Betriebssystems vor iOS 5 eingesetzt, im aktuellen System für iPhone, iPod Touch und iPad sind nur noch Rudimente des Programms enthalten. Apple erklärt: "Wir haben die Unterstützung von Carrier IQ mit iOS 5 in den meisten unserer Produkte eingestellt und werden es komplett mit künftigen Softwareupdates entfernen. Jeden Versand von Diagnose-Daten an Apple muss der Nutzer aktiv bestätigen, wenn das der Fall ist, werden die Daten verschlüsselt und anonym übertragen. Wir haben niemals Tastatureingaben, Nachrichten oder andere persönliche Daten aufgezeichnet und haben auch niemals vor, das zu tun."

Adobe übernimmt Efficient Frontier

Adobe übernimmt Efficient Frontier, einen Spezialisten zur Steuerung und Verwaltung von digitalen Anzeigen für Suchmaschinen, sozilae Netze und weitere Kanäle. Die Lösungen von Efficient Frontier will Adobe seiner Digital Marketing Suite hinzufügen, die bereits die Data-Management-Software Audience Manager, das Content Management System CQ5 und die Videowerbeplattform Auditude umfasst. Über Kosten der Übernahme ist nichts bekannt.

iStation: MIC Gadget verbindet iPad mit Apple-I-Stil

Das Look-and-Feel des hölzernen Apple I oder wahlweise des Apple II aus Kunststoff bringt der Anbieter mit seiner voll funktionsfähigen iStation mit Retro-Charme auf den Markt. Dazu steckt man das iPad aufrecht in die dafür vorgesehene Vorrichtung und verbindet die iStation per Bluetooth mit dem Apple-Tablet. Auch die frei bewegliche Bluetooth-Tastatur lässt sich am Fuß der Station einsetzen, so dass man tatsächlich das optische Aufeinandertreffen zweier Apple-Welten als Ergebnis hat. Über die Tastatur kann man nach entsprechender Paarung in das iPad tippen, und der Regler der iStation rechts leuchtet nicht nur, wenn die Verbindung hergestellt ist, sondern man kann damit tatsächlich die Lautstärke des iPads verstellen. Die Tastatur mit US-Keyboard-Layout wiederum bietet mehrere Hotkeys, mit der man zum Beispiel die Helligkeit regulieren oder eine Suche starten kann. Die Station enthält mehrere Anschlüsse, darunter einen USB-Port und Micro-SD-Slot, über die man nach Einschub des entsprechenden Speichergeräts auch unabhängig vom iPad MP3-Musik hören kann. Dazu bietet das Gadget Stereo-Lautsprecher mit Subwoofer. Die iStation ist aus Holz gefertigt und in zwei Ausführungen erhältlich: Entweder mit Holzmaserung und weißer Tastatur oder im weißen Hochglanz-Stil mit schwarzer Tastatur. Kompatibel sind laut Anbieter das iPad 1 und 2, aber auch das iPhone 4/4S. Der nostalgische Spaß kostet 86 US-Dollar zuzüglich Versand, der bei unserer Testbestellung auf 55 US-Dollar beziffert wird, insgesamt also 141 US-Dollar.

Info: MIC Gadget

Alternative Textverarbeitung Quick Word 1.0 im Mac App Store

Quick Word 1.0 versteht sich selbst als flotte und einfach zu bedienende Textverarbeitung mit einigen elementaren Funktionen wie grundlegenden Formatierungen, Handhabung von Bildern, Einführung des aktuellen Datums oder der digitalen Unterschrift und dem Anlegen eigener Vorlagen. Möchte man seinen Text vom Mac vorgelesen bekommen, gelingt das laut Entwickler ganz einfach, indem man den gewünschten Text auswählt und im Kontextmenü die entsprechende Funktion anwählt. Dazu kommen eine automatische Vervollständigung von Wörtern sowie weitere übliche Funktionen einer etwas ausgefeilteren Textverarbeitung. Ein Dokument lässt sich als Anhang per E-Mail versenden oder in der Cloud speichern. Außerdem bietet die Mac-App Exportoptionen wie Microsoft Word (einschließlich .docx), PDF, Open Document oder HTML. Quick Word 1.0 läuft ab Mac-OS X 10.6.6 ausschließlich auf Intel-Macs und kostet im Mac App Store 16 Euro.

1234852