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Freitag, 25. März

25.03.2011 | 00:00 Uhr

iPad 2 ab jetzt im Apple Online Store +++ Intego warnt Safari-Nutzer vor Problemen mit gestohlenen Zertifikaten +++ Forrester: App-Boom lässt Apple weiter Umsatz gewinnen +++ Apple Insider: FTP keine Option mehr bei Lion-Filesharing +++ Apple will Airplay in TV-Geräte integrieren lassen +++ Feral und ASH: Spiele jetzt auch online kaufen und direkt laden +++ Updates für Snow Leopard und Leopard +++ WLAN Range Extender erhöht drahtlose Ausleuchtung +++ Firefox 4.0 mit 10 Millionen Downloads in 24 Stunden +++ App-Test: Money IQ - Private Buchhaltung am iPhone +++ Tipp: Text in Webseiten auf dem iPhone suchen +++ AAPL legt zu

Morgenmagazin: Wolken
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iPad 2 ab jetzt im Apple Online Store

Wie angekündigt, hat Apple in der Nacht das iPad 2 in seinen Online Store gestellt. Für alle Modelle gibt Apple dabei eine Lieferzeit von zwei bis drei Wochen an, die Vorräte des iPad 2 dürften also nicht besonders üppig sein. In den Apple Stores ist das neue iPad ab heute um 17 Uhr erhältlich, wer zuerst kommt, wird zuerst bedient. Macwelt wird sich heute Nachmittag in die Schlange vor dem Apple Store am Marienplatz stellen und vom Erstverkaufstag berichten.

Intego warnt Safari-Nutzer vor Problemen mit gestohlenen Zertifikaten

Der Hersteller von Sicherheitssoftware Intego hat Anwender des Apple-Browsers Safari in seinem Blog darauf hingewiesen, dass der Browser in den Werkseinstellungen Probleme mit gefälschten Zertifikaten haben könnte. Hintergrund: Vor einigen Tagen war es Hackern gelungen, Zertifikate von Comodo, eines der Herausgeber von Zertifikaten, zu stehlen. Theoretisch könnten Hacker damit auf gefälschten Seiten mit gefälschten Zertifikaten Internetnutzern vorgaukeln, auf dem echten Amazon oder den echten Webseiten ihrer Bank unterwegs zu sein und sie so zur Herausgabe vertraulicher Daten bringen. Die gestohlene Zertifikate hat der Herausgeber zwar annullieren können, doch nicht jeder Browser bekommt die entsprechende Information mit und erkennt gefälschte Zertifikate. Insbesondere Apples Safari sei hier gefährdet, da dieser sich auf die in Mac-OS X integrierten Sicherheitssysteme, insbesondere den Schlüsselbund verlasse. Die Schlüsselbundverwaltung verfüge zwar über Schnittstellen, deaktivierte Zertifikate zu erkennen, doch seien diese in den Werkseinstellungen deaktiviert. Intego rät daher, in den Einstellungen des Schlüsselbunds die Protokolle für das Erkennen von Zertifikaten OCSP und CRL (Einstellungen > Zertifikate) zu aktivieren.

Forrester: App-Boom lässt Apple weiter Umsatz gewinnen

Der weiter anhaltende Boom für mobile Apps und die damit ausgelöst Nachfrage nach Geräten wie iPhone und iPad wird Apple auch in den nächsten beiden Jahren jährliche Umsatzzuwächse von 50 Prozent bescheren. Dieser Ansicht ist laut Bloomberg der CEO von Forrester Research George Colony. Apple erlebe dabei eine positive Rückkopplung. Die bisher mehr als 15 Millionen verkauften iPads und 90 Millionen iPhones hätten die Nachfrage nach Apps erst angeregt, wer Apps nutzen will, kauft daher weiter Geräte von Apple. Im Umsatz werde Apple bald die Branchenriesen HP und IBM überholen, meint Colony: "Sie werden nächstes Jahr größer als IBM sein und ein Jahr darauf größer als HP." Bei der derzeitigen Wachstumsrate sei Apple auf den Weg zu einer "200-Milliarden-Dollar-Company", was den Jahresumsatz betreffe. Im letzten Jahr hatte HP einen Umsatz von 126 Milliarden US-Dollar verzeichnet und IBM 99,9 Milliarden US-Dollar eingenommen, Apple hatte sein Geschäftsjahr 2009/2010 mit einem Gesamtumsatz von knapp über 65 Milliarden US-Dollar abgeschlossen.

Apple Insider: FTP keine Option mehr bei Lion-Filesharing

Wie die Gerüchtesite Apple Insider berichtet, hat Apple für sein im Sommer kommendes Betriebssystem Mac-OS X 10.7 Lion das Filesharing komplett überarbeitet. In der entsprechenden Systemeinstellung bietet Lion nur noch die Freigabe über die Protokolle AFP und SMB an, FTP ist keine Option mehr, ebenso wenig NFS. Über die Kommandozeile freilich könne man immer noch Dateien über FTP freigeben, schreibt Apple Insider . Änderungen habe es auch beim SMB-Protokoll gegeben, Apple setze dafür auf eigene Entwicklungen und verlasse sich nicht mehr auf die Arbeit des Samba-Projektes. Für den einfachen Austausch von Daten will Apple nun das Protokoll WebDAV einsetzen. Über die Systemeinstellungen lassen sich leicht Ordner definieren, die per WebDAV von Mac-OS X und iOS aus nutzbar sind.

Apple will Airplay in TV-Geräte integrieren lassen

Das TV-Gerät soll in Zukunft von iPhone oder iPad gestreamte Inhalte abspielen können, wenn es nach dem Willen Apples geht. Der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg berichtet, dass Apple Hersteller von HDTV-Geräten davon überzeugt, Apples Technologie Airplay in neue Geräte zu integrieren. Zwei mit der Materie vertraute Quellen berichten Bloomberg, dass Apple Lizenzen für Airplay anbietet, die streaming Video erlauben. Bisher konnten Dritthersteller nur eine Lizenz für das Streaming von Audio-Inhalten bei Apple erwerben, in Zukunft sollen sich aber auch Filme, Videos und TV-Shows drahtlos von iPad und iPhone auf passende Geräte übertragen lassen. Das Apple-TV, von Apple zumeist als "Hobby" abgetan, würde dann überflüssig. Die im September 2010 vorgestellte neue Version dient jetzt als Airplay-fähiger Adapter für HDTVs über den sich jedoch auch Filme direkt im iTunes Store ausleihen lassen. Apple wollte die Story gegenüber Bloomberg nicht kommentieren.

Feral und ASH: Spiele jetzt auch online kaufen und direkt laden

Der britische Spiele-Publisher Feral Interactive kündigte an, einige seiner bekannteren Macintosh-Spieletitel zum sofortigen Online-Kauf und Download über Application Systems Heidelberg anzubieten. Darunter sind Hits wie Bioshock und Lego Harry Potter. "Mehr und mehr fragen unsere Kunden nach der Möglichkeit, Spiele online kaufen und sofort spielen zu können", meint Volker Ritzhaupt, Geschäftsführer von Application Systems Heidelberg. "Dieser stärker werdenden Nachfrage kommen wir mit dem Start unseres neuen Online-Download-Dienstes zusammen mit Ferals wachsendem Sortiment hochwertiger Spieletitel entgegen", so Ritzhaupt weiter. Dementsprechend habe man mit Feral Interactive, das als führender Hersteller von Spielen für den Mac gilt, bereits 1996 gegründet wurde und in London beheimatet ist, eine Vereinbarung getroffen, beliebte Spiele für den Mac auch online zur Verfügung zu stellen. Unter den ab sofort per Download erhältlichen Titeln sind Borderlands: Games of the Year Edition, Bioshock, Rome: Total War Gold Edition, Lego Harry Potter: Die Jahre 1-4 und Battlestations: Pacific. Weitere Spiele sollen in den nächsten Monaten folgen. Der Kunde zahlt beim Download in einigen Fällen deutlich weniger: So beträgt im Fall von Battlestations: Pacific der Verkaufspreis online 35 Euro gegenüber 40 bei der Box-Version, außerdem entfallen die Versandgebühren von 4 Euro. ASH und Feral folgen damit dem Trend, Games zunehmend auch zum direkten Download anzubieten, wie es vor allem Steam mit großem Erfolg vorgemacht hat. Ein Vorteil auch für die Umwelt: Es entfallen sämtliche Verpackungen für DVD, Box und Versand. Problematisch wird es nur im Fall des Weiterverkaufs: dieser ist oft mit Schwierigkeiten verbunden, da der Erwerb meist an ein personenbezogenes Konto geknüpft ist. Außerdem entfällt die Freude über die physische Verpackung und die Möglichkeit, sich diese als "Trophäe" ins Regal zu stellen. Der niedrigere Preis und ein besseres Gewissen gegenüber der Umwelt sollten aber über diesen Verlust hinwegtrösten können ...

Info: Application Systems Heidelberg

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