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Freitag, 25. November

25.11.2011 | 00:00 Uhr

Letters to Steve: E-Book mit Mails von und an Steve Jobs +++ Steve-Jobs-Ausstellung in den USA eröffnet +++ AT&T und T-Mobile ziehen Fusionsantrag bei FCC zurück +++ Tizi 2.0 mit WLAN-Integration und Timeshift +++ Neuartiges Spiele-Abo wieder aus App Store entfernt +++ Evernote mit Updates für iOS und Mac +++ Absolute Manage 6.0: Dokumente und Medien für iOS-Geräte sicher verfügbar machen +++ Was Android-Fans über iPhone-Nutzer denken +++ Microsoft will Kinect in Fernseh-Geräte integrieren +++ Süddeutsche Zeitung Digital +++ Bild aus Pages-Layout kopieren +++ Nasdaq an Thamksgiving geschossen

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Letters to Steve: E-Book mit Mails von und an Steve Jobs

So strikt sich Apple auch an das Motto hält "We dont’t talk about future products" war Steve Jos keineswegs der Abt eines Schweigeordens - zahlreiche Mail-Antworten an Fans, Entwickler und Mac-User direkt vom CEO gaben in den letzten Jahren immer wieder interessante Einblicke in das Innenleben Apples und seines Gründers. CNN-Autor Mark Millian hat in dem E-Book "Letters to Steve: Inside the E-mail Inbox of Apple’s Steve Jobs" über 100 der manchmal nur kurzen Antworten auf ausführliche Fragen gesammelt. Die Schreiben sind thematisch gegliedert, ein Kapitel etwa ist "Custumer Service Officer" (etwa: Direktor für Kundendienst) betitelt. Themen der Mails sind Apple Software, Macs, die Gesundheit des Apple-Gründers, Flash, iPhone und andere. Regelmäßige Leser von Seiten wie 9to5Mac, Macrumors, Cult of Mac oder Gizmodo werden viele Mails von Steve Jobs bereits kennen, die meisten waren schon einmal veröffentlicht. Milian konnte jedoch auch einigen noch niemals veröffentlichte Mails für sein E-Book gewinnen. Das E-Book kostet bei Amazon für das Kindle 3 US-Dollar, eine Version für Apples iBooks soll noch folgen.

Steve-Jobs-Ausstellung in den USA eröffnet

In dieser Woche hat das United States Patent and Trademark Office (USPTO) eine Ausstellung zum Leben und Wirken von Steve Jobs eröffnet. Unter dem Titel "The Patents and Trademarks of Steve Jobs: Art and Technology that Changed the World" werden auf dem USPTO-Campus in Alexandria, Virginia die bedeutendsten Patente aus dem Hause Apple gezeigt.

In den Ausstellungshallen finden sich insgesamt 300 Patente, hinter denen Steve Jobs' Ideen stehen und die er während seiner Zeit bei Apple zum Teil verwirklichen konnte. Die 30 interaktiven Terminals erinnern dabei an gigantische iPhones , auf deren Displays Details zu den unterschiedlichen Technologien angezeigt werden. Im USPTO-Atrium finden sich weiterhin eine Portrait-Galerie sowie ein Kino. Die Ausstellung über Steve Jobs läuft noch bis zum 15. Januar 2012. Ob eine ähnliche Aktion auch für Europa geplant ist, steht derzeit noch nicht fest.

Steve Jobs erlag am 5. Oktober 2011 in Palo Alto, Kalifornien einem langjährigen Krebsleiden. Jobs gründete 1976 im Alter von 21 Jahren mit Ron Wayne und Steve Wozniak die Computer-Firma Apple. Das Unternehmen entwickelte sich im Laufe der Jahre zum milliardenschweren Elektronik-Konzern, der unter anderem für Innovationen wie den MP3-Player iPod, das Smartphone iPhone, den Tablet-PC iPad sowie die bekannten Mac-Computer verantwortlich zeichnet.

AT&T und T-Mobile ziehen Fusionsantrag bei FCC zurück

Die beiden US-Mobilfunkprovider AT&T und T-Mobile haben ihren Antrag auf Zusammenschluss bei der Federal Trade Commission (FTC) zurückgezogen. Damit ist die Fusion aber keineswegs gescheitert, die beiden Firmen wollen sich auf das Genehmigungsverfahren des US-Justizministeriums (Departement of Justice, DoJ) konzentrieren und auf diese Weise die Genehmigung erhalten, berichtet Electronista. "Diesen formellen Schritt unternehmen beide Firmen, um ihre Kräfte ihre Bemühungen zu fokussieren, vom US-Justizministerium die kartellrechtlichen Genehmigungen zu erhalten," heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von AT&T und T-Mobile. Im August hatte das DoJ bereits Klage gegen die Fusion eingereicht, da es die Verletzung von kartellrechtlichen Bestimmungen fürchtete. Die beiden Unternehmen sind optimistisch, das Ministerium davon überzeugen zu können, Benachteiligung der Kunden vermeiden zu wollen. AT&T und T-Mobile seien zu einigen Konzessionen bereit.

Tizi 2.0 mit WLAN-Integration und Timeshift

Equinux hat die App für seinen TV-Hotspot Tizi auf Version 2.0 aktualisiert und mit einigen Neuerungen versehen. Wie das Pendant von Elgato versteht sich die App jetzt auch auf Timeshift, mit dessen Hilfe sich aktuelle Sendungen pausieren und später weiter ansehen lassen. Der Timeshift-Puffer zeigt laut Entwickler Vorschaubilder für alle Szenen, die sich im Zeitintervall von fünf Minuten bis zu einer Sekunde einstellen lassen. Den Timeshift nutzt die App zudem, um bereits abgelaufene Sendezeit noch nachträglich aufnehmen zu können. Diese Funktion nennt Equinux "Deja vu", auf Wunsch beendet die Tizi-App die Aufzeichnung einer Live-Sendung an deren Ende automatisch.

Neu ist die elektronische Programmzeitschrift (EPG) der App, die mit einem Trick quasi zeitgesteuerte Aufnahmen ermöglicht. Setzt man nämlich eine Sendung auf die Merkliste, erinnert die App den Nutzer per Push-Nachricht rechtzeitig daran - dem Live-Vergnügen mit oder ohne gleichzeitige Aufzeichnung ist keine Grenze gesetzt. Echte Aufnahmeprogrammierung ist weiterhin nicht möglich, iOS verbietet das Aufwecken aus dem Ruhezustand.

Die Umwidmung des iPad, iPhone oder iPod Touch in einen Fernsehapparat macht die Funktion Tizi @ Home leichter. Die neue Firmware für das Tizi erlaubt es, den Hotspot in bestehende Wi-Fi-Netze einzubinden. So muss man nicht mehr in iOS das Netz wechseln, um den Stream vom Tizi zu empfangen.

Die Entwickler betonen zudem, den Dualcore-Prozessor von iPad 2 und iPhone 4S komplett auszunutzen, alle Funktionen sind aber nach wie vor ab iPhone 3GS, iPad (ab 1. Generation) und iPod Touch (ab 3. Generation) nutzbar. Die Tizi-App ist kostenlos, der TV-Hotspot kostet bei Equinux 140 Euro.

Neuartiges Spiele-Abo wieder aus App Store entfernt

Big Fish Games wollte mit seinem neuartigen Abo-Modell eigentlich einen neuen Streaming-Service für iOS -Spiele einführen. Trotz langer Verhandlungen mit Apple und einer vorläufigen Freigabe wurde die Anwendung heute jedoch wieder aus dem App Store entfernt - ohne Kommentar.

Laut Big Fish Games habe der Publisher mehrere Wochen mit Apple verhandelt, um grünes Licht für seine auf Basis von Newsstand funktionierende App zu bekommen. Am 18. November 2012 wurde die Anwendung schließlich für den App Store freigegeben. Mit dem neuen Service konnten Spieler für eine monatlich Grundgebühr 6,99 US-Dollar (umgerechnet 5,23 Euro) so viele Spiele ausprobieren wie sie wollten. Das Klicken durch unterschiedliche Spiele-Apps sollte ebenfalls entfallen, da die Titel per Stream über eine zentrale Anwendung übertragen wurden. Ein vergünstigter Launch-Preis in Höhe von 4,99 US-Dollar (rund 3,74 Euro) sowie eine kostenlose Trial-Version sollten zusätzliche Kunden anlocken.

Letztendlich schien Apple mit dem Angebot aber dennoch unzufrieden zu sein, denn nach nur sechs Tagen verschwand die App heute wieder aus dem Store. Wie Paul Thelen von Big Fish Games gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigt, hätte Apple seine Entscheidung bislang noch nicht begründet. Im Vorfeld hätte der Konzern die Pläne des Entwicklers sowie eine offizielle Pressemitteilung zum Launch der App jedoch abgenickt.

Evernote mit Updates für iOS und Mac

Alle in Evernote erfassten Daten werden laut Entwickler umgehend plattformübergreifend synchronisiert und können von jedem Handy oder PC abgerufen respektive durchsucht werden, auf denen Evernote installiert ist. Evernote bietet außerdem einen kostenpflichtigen Premium-Service mit zusätzlichen Funktionen und Leistungen an. Das Update von Evernote für iOS bietet laut Entwickler erweiterte Sharing-Funktionen: Notizen lassen sich per Twitter, Facebook oder E-Mail mit Freunden und Kollegen teilen. Wer den Zugriff anderer wieder aufheben möchte, kann das nun über "Freigabe beenden" direkt vom iPad oder iPhone aus. Außerdem wurde der Notiz-Editor für iPad deutlich verbessert, verspricht der Anbieter. Bilder lassen sich nun leichter anhängen und Textformatierung wie Einrücken und Listen erstellen funktioniert demzufolge nun problemlos. Außerdem enthält das Update viele Bug-Fixes und weitere Verbesserungen, die sich im Detail hier nachlesen lassen. Das Update von Evernote für Mac führt eine neue Evernote-Favoritenleiste für Mac-Nutzer ein. Sie vereinfacht dem Entwickler zufolge die Suche nach Notizen über Schlagwörter und Notizbücher deutlich. Klickt man in der Favoritenleiste auf "Notizbücher" oder "Schlagwörter", erscheint eine Liste, über der ein Suchfeld angezeigt wird. Schon während der Eingabe in das Feld werden die relevanten Ergebnisse herausgefiltert. Auch hierzu gibt es weitere Einzelheiten nachzulesen. Ferner ist auch ein Update von Evernote für Android mit neuen Funktionen erschienen .

Info: Evernote Blog

Absolute Manage 6.0: Dokumente und Medien für iOS-Geräte sicher verfügbar machen

Neben der genauen Konfiguration, für wen die Dateien sichtbar sind, wird auch bestimmt, in welchem Zeitfenster das der Fall sein soll. Selbst während die Dokumente auf den Geräten zur Verfügung stehen, werden das Ausdrucken oder Weiterleiten per E-Mail verhindert und die Screen-Capture-Funktion blockiert, so der Anbieter. Damit können Unternehmen Daten zur Verfügung stellen, ohne sie aus der Hand zu geben. Administratoren erhalten ein Tool, mit dem sie neben Macs, PCs und iOS-Geräten jetzt auch Android-Devices sicher verwalten, konfigurieren und steuern können. Dabei soll die Nutzung von zeitgesteuerten Profilen eine komplette Trennung zwischen privat und Business möglich machen. Mithilfe dieser Profile kann für Teilnehmer eines Meetings auch der Zugriff auf die WLAN-Funktionalität im Konferenzraum und vertrauliche Daten auf die Dauer des Meetings beschränkt werden. Danach verschwinden die Dateien automatisch wieder von den Smartphones und Tablets, verspricht der Anbieter. Dazu wird Absolute Safe zur Verfügung gestellt. Dies ist eine App zum Verteilen von Dokumenten und Medien, beispielsweise Videos, Bilder und Audioinhalte auf iOS-Geräte, ohne Links und ohne iTunes nutzen zu müssen. Insgesamt werden 41 Dateiformate akzeptiert. Diese kostenfreie Erweiterung soll den Zugang zu unternehmensinternen Dokumenten wie Preislisten für mobile Mitarbeiter komfortabel und für das Unternehmen sicher. Der Zugang zu den Dokumenten kann ebenso individuell bestimmt werden, wie das Zeitfenster der Verfügbarkeit. Dokumente werden zusätzlich mit Passwörtern geschützt, die Verbreitung per E-Mail kann blockiert, das Drucken verhindert werden. Und auch ein Verlassen der Dateien von Absolute Safe und Speichern an anderen Orten kann ausgeschlossen werden. Der Nutzer sieht auf seinem Gerät nur für ihn bestimmte Dokumente. Absolute Manage Mobile Device Management ist ab sofort als Standalone-Lösung oder als integrierter Bestandteil von Absolute Manage über Brainworks erhältlich. Interessierten Resellern und Unternehmen bietet Brainworks zudem die Möglichkeit, Absolute Manage MDM in einer kostenlosen Online-Präsentation kennenzulernen. Lizenzen sind zeitlich befristet oder unbefristet erhältlich und beginnen bei 8 Euro je iOS- oder Android-Gerät.

Info: Brainworks

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