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Freitag, 28. Oktober

28.10.2011 | 00:00 Uhr

HP will seine PC-Sparte doch behalten +++ Display-Produktion des iPad 3 "herausfordernd" +++ Microsoft und Mozilla bringen "Firefox mit Bing" +++ Mit Codify Apps auf dem iPad entwickeln +++ Bass Jump 2 i: USB-Subwoofer für Macbook Pro und Air +++ Wavemaster bringt Lautsprechersystem Moody +++ VPN-Router Lancom 1781EW +++ Media Pro mit neuer Version 1.1 jetzt auch auf Deutsch +++ Firmware-Updates für iMac, Macbook und Mac Mini +++ Nokia zeigt biegsamen Handy-Prototypen +++ Nintendo macht zum ersten Mal seit 30 Jahren Verlust +++ Tipp: Dateiformat in Vorschau ändern +++ Test: Twelve South Magic Wand +++ AAPL im Plus

Morgenmagazin: Morgengrauen
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HP will seine PC-Sparte doch behalten

Nach dem Wechsel an der Unternehmensspitze von Leo Apotheker zu Meg Whitman hat Hewlett-Packard (HP) entschieden, seine PC-Sparte nun doch zu behalten, berichtet der IDG News Service. Pläne zum Verkauf oder Ausgliederung der Personal Systems Group (PSG), die sich mit PCs, Smartphones und Tablets beschäftigt, sind damit vom Tisch. Die PC-Sparte zu behalten sei "richtig für Kunden und Partner, richtig für Anteilseigner und wichtig für die Angestellten", erklärt die neue CEO Meg Whitman. Man habe die strategischen Optionen der PSG geprüft und sei zu dem Schluss gekommen, dass sie eine Schlüsselkomponente beim Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen sei, erklärt HP in seinem Statement. Im August hatte der damalige CEO Leo Apotheker noch davon gesprochen, dass eine Ausgliederung oder ein Verkauf der wenig margenträchtigen Sparte das Beste für das Unternehmen wäre, das sich auf Businesssoftware und Services konzentrieren wolle. Gleichzeitig kündigte HP an, keine Geräte mehr mit WebOS zu bauen, das mäßig gestartete Touchpad stellte HP sofort ein und verscherbelte die Restposten für 99 Dollar. Was denn nun mit WebOS geschehe, gab HP nicht bekannt.

Display-Produktion des iPad 3 "herausfordernd"

Das nächste iPad soll aller Voraussicht nach ein hochauflösendes Dispaly bekommen, die Rede ist von 2048 x 1536 Pixeln. Die vierfache Anzahl der Pixel auf iPad und iPad 2 würde eine Auflösung von 264 Pixel pro Zoll (ppi) entsprechen, nahe an der des "Retina-Display" des iPhone 4 und iPhone 4S mit ihren 326 ppi. Wie Cnet berichtet, stehen die koreanischen Zulieferer LG und Samsung aber vor Problemen, das Display in Massenproduktion zu fertigen, die bereits im November einsetzen sollte. "Es ist keine Frage, eines zu fertigen. Das geht natürlich. Die Herausforderung besteht darin, eine Menge davon zu produzieren," zitiert Cnet eine informierte Quelle, die zudem von einem "Quantensprung" für die Pixel-Dichte spricht: "Das hat noch nie jemand zuvor gemacht." Details zu den Problemen und möglichen Lösungen nannte die Quelle nicht. Nachdem das iPad Ende Januar 2010 und der Nachfolger iPad 2 im März 2011 vorgestellt wurden, ist mit dem dritten iPad im Frühjar 2012 zu rechnen.

Microsoft und Mozilla bringen "Firefox mit Bing"

Microsoft und Mozilla bringen eine spezielle Version des Browsers Firefox heraus, die Bing als primäre Suchmaschine und Bing.com als Default-Startseite verwendet. Auch ist Bing als Suchmaschine für die Adresszeile eingestellt, die bei Eingabe eines Stichwortes nach diesem sucht, sofern keine Internetadresse damit verknüpft ist. Firefox with Bing basiert auf der letzten stabilen Firefox-Version 7.01, Microsoft betont, Firefox weder lizenziert zu haben, noch den Browser zu distribuieren.

Zu den Hintergründen der Kooperation erklärt die Non-Profit-Organisation Mozilla.org lediglich, im Rahmen der vor einem Jahr bei der Entwicklung von Firefox 4 geschlossenen Kooperationsvereinbarung mit Microsoft sei das ein weiterer Schritt.

Der nächste Schritt könnte jedoch die Voreinstellung von Bing als Standardsuchmaschine in jeder Firefox-Version sein, spekulieren unsere Kollegen von Computerworld. Im November läuft der Dreijahresvertrag mit Google aus, welcher Mozilla 98 Prozent seiner Einnahmen beschere. Das Verhältnis zu Google ist seit der Veröffentlichung des Browsers Google Chrome merklich abgekühlt. Ein Wechsel zu Microsoft könnte sich für Mozilla finanziell lohnen, da der Softwareriese nach Wachstumsmöglichkeiten für Bing sucht.

Die Suchmaschine lässt sich in Firefox im Suchfenster relaitv leicht wechseln, dazu klickt man auf den kleinen Abwärtspfeil neben dem Symbol im Fenster. Schwieriger wird es, will man Bing als Standardsuche für die Adressleiste auswählen, dazu ist eine Konfiguration notwendig. Tippt man "about:config" in die Adresszeile, bietet Firefox eine längliche Liste mit einstellbaren Dateien an. Die entscheidende für disen Zweck ist die Datei "keyword.URL", nach einem Doppelklick gibt man den String " http://www.bing.com/search?form=MOZFLB&pc=MOZO&q =" in das Eingabefeld ein und bestätigt die Eingabe.

Mit Codify Apps auf dem iPad entwickeln

Der Hersteller Two Lives LEft hat mit Codify eine App veröffentlicht, mit der Softwareentwickler auf dem iPad iPad-Apps programmieren können. Zum Einsatz kommt dabei die Programmiersprache Lua, mit der man alle Features von iOS-Geräten wie Multitouch oder die Beschleunigungssensoren ansprechen kann. Die Codify-Entwickler versprechen, man könne mit der App "den Code berühren" und per tap-and-drag etwa Werte, Farben oder Bilder ändern. Eine Auto-Complete-Funktion und eine Suche sollen das Schreiben von Programmzeilen erleichtern. Dass Codify in den App Store durfte, ist einer Änderung der Nutzungsbedingungen zu verdanken, wie Arnold Kim von Mac Rumors bemerkt. Seit Sommer erlaube Apple Apps, die interpretierten Code laufen lassen.

Codify ist jedoch noch ein begrenztes Vergnügen, wie die Entwickler einräumen, denn Export- oder Import von Code ist nicht möglich, die erstellten Apps laufen nur auf dem eigenen iPad. Eine Version, die fertig gestellte Apps exportieren kann, sei jedoch bereits in den App Store eingereicht und werde von Apple geprüft. Codify kostet 8 US-Dollar.

Bass Jump 2 i: USB-Subwoofer für Macbook Pro und Air

Der im Mac-Stil designte Subwoofer Bass Jump 2 i von Twelve South soll das Macbook Pro sowie das Air in ein überzeugendes 2.1-Soundsystem verwandeln. Doch auch mit anderen Macs lässt sich der Tieftöner verbinden. Doch der Bass Jump 2 i ist nicht nur ein Bassverstärker. Mittels seiner Software Bass Jump 2 mischt er die Musik, die aus den im Apple-Portable eingebauten Lautsprechern kommt, gezielt mit Basssound, so dass eine beeindruckende Tonperformance entsteht, verspricht der Hersteller. Das Aluminium-Gehäuse ist 57 x 127 x 127 Millimeter (Höhe x Breite x Tiefe) groß und wiegt nach Herstellerangaben gerade einmal 640 Gramm. Weitere technische Details erfährt man ebenfalls auf der Herstellerseite . Dort ist auch vermerkt, dass man den Bass Jump 2 i bei Bedarf ebenso gut mit einem iMac oder den eingebauten Lautsprechern eines Apple Cinema oder Thunderbolt-Displays nutzen kann. Mitgeliefert werden ein 30 Zoll-USB-Kabel sowie eine Tasche für unterwegs. Die nötige Software kann man sich direkt von der Homepage des Anbieters herunterladen. Die Kosten für den Subwoofer belaufen sich auf 70 US-Dollar.

Info: Twelve South

Wavemaster bringt Lautsprechersystem Moody

Das System besteht aus zwei kompakten Satelliten, einem Basslautsprecher und einem separaten Bedienteil. Das 2.1 High-End-System Moody lässt sich an diverse Klangquellen wie iPad, iPhone, Computer, TV oder CD-Player anschließen. Der integrierte Verstärker des Lautsprechersystems besteht aus drei separaten Modulen und leistet 65 Watt RMS (Subwoofer 35 Watt, Satelliten 2 x 35 Watt). In dem Holzgehäuse mit Bassreflex-Technologie befindet sich der Basslautsprecher mit Höhen- und Bassregler. Am Bedienteil, das mit einem Kabel verbunden ist, kann das System ein- und ausgeschaltet, die Lautstärke geregelt und ein Kopfhörer angeschlossen werden. Neben dem Audio-Eingang am 16,5 Zentimeter großen Subwoofer lässt sich noch eine weitere Klangquelle am Bedienteil anschließen. Der Standby-Stromverbrauch soll dem Unternehmen nach unter 0,5 Watt liegen.

Das Lautsprechersystem Wavemaster Moody ist ab sofort für rund 100 Euro erhältlich.

VPN-Router Lancom 1781EW

Der für Unternehmen mit Außenstellen gedachte 1781EW kommt als erstes Modell der Router-Familie mit WLAN. Der Lancom 1781EW beherbergt ein WLAN-Modul mit 300 Mbit/s, das je nach Bedarf im 2,4 oder 5 GHz-Bereich arbeitet. Als Standard kommt IEEE802.11n zum Einsatz. Außerdem ist noch ein interner Gigabit-Ethernet-Port vorhanden, an dem sich ein beliebiges VDSL-, ADSL-, SDLS oder Kabel-Modem für den Internetzugang anschließen lässt. Außerdem lassen sich vier frei konfigurierbare Ports und eine USB-2-Schnittstelle einsetzen. Mittels ARF und Multi-SSID sind bis zu sechzehn virtuelle Netze mit eigenen Eigenschaften für DHCP, DNS, Firewall und Routing möglich. Der Router verbraucht dem Unternehmen zufolge durch den Green-Gigabit-Ethernet-Switch besonders wenig Strom.

Ab November 2011 ist der Lancom 1781EW für 629 Euro im Handel verfügbar.

Media Pro mit neuer Version 1.1 jetzt auch auf Deutsch

Die Medienverwaltung Media Pro für Mac und Windows ist nun auch in deutscher Sprache verfügbar, meldet Application Systems Heidelberg. Das kostenlose Update auf Version 1.1 bringt demnach neben einer vollständig lokalisierten Benutzeroberfläche ebenfalls eine Verbesserung der Geschwindigkeit beim Import und der Darstellung von Multimedia-Dateien mit sich.

Nutzer von Capture One können sich zudem über eine verbesserte Integration des Bildbearbeiters in die Medienverwaltung Media Pro freuen, so der Heidelberger Anbieter. Ferner können nun die RAW-Formate folgender Kameras in Media Pro katalogisiert werden:

• Olympus E-P3 und E-PL3

• Sony NEX-7, NEX-5N, SLT-A77, SLT-A65

• Sony DSLR-A580, NEX-C3

• Panasonic DMC-G3,DMC- GF3

Eine Gesamtliste der unterstützten Dateiformate findet sich hier . Hinzu gekommen sind laut Anbieter auch eine ganze Reihe von Verbesserungen und Fehlerbehebungen, in der Mac-Version etwa eines möglichen Einfrierens beim Import. Importe von einigen neuen RAW-Dateien sind jetzt möglich und große Kataloge sollen sich nunmehr problemlos speichern lassen. Auch CSS-Dateien können jetzt in den Katalog aufgenommen werden, und Media View stürzt bei der Nutzung des Leuchttischs nicht mehr ab, heißt es in der Beschreibung des Updates. Das Bildmanagement-Programm zur professionellen Verwaltung von Foto-, Video- und Multimediasammlungen setzt einen Intel-Mac ab mindestens Mac-OS X 10.6.6 voraus und kostet neu 165 Euro. Für Lizenzinhaber ist das Update auf Media Pro 1.1 kostenlos verfügbar.

Info: Application Systems Heidelberg

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