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Freitag, 3. Juni

03.06.2011 | 00:00 Uhr

Apple bringt App für WWDC +++ Avast veröffentlicht Beta von kostenloser Antivirussoftware +++ Google führt +1-Buttons für Dritte ein +++ OWC: 16 GB RAM-Riegel für Mac Pro +++ Mindjet kündigt Mind Manager 9 an +++ Sicherheitsupdate für Snow Leopard +++ Samsung PL170 - Digitalkamera mit zwei Displays +++ Chinesische Hacker greifen Google Mail an +++ Online-Shop für PS3 geht wieder online +++ Tipp: Magic Trackpad mit einem anderen Mac nutzen +++ App-Test: WhatTheFont - Schriftenerkennung per Foto +++ APPL leicht im Plus

Morgenmagazin: Blumenpracht
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Apple bringt App für WWDC

Wie auch schon im Vorjahr hat Apple für die anstehende WWDC eine App für iPhone und iPad herausgebracht, die den Teilnehmern an der Entwicklerkonferenz in San Francisco das gesamte Seminarprogramm präsentiert. Die App gibt Informationen über Räumlichkeit und Inhalt jeder Veranstaltung im Konferenzzentrum Moscone West, die Sminare, die man unbedingt besuchen möchte, lassen sich als Favoriten markieren. Ebenso kann man aus der App heraus Sprechzeiten mit Apple Ingenieuren in den Arbeitskreisen User Interface, App Review, iTunes Connect, Program Support und Developer Publication reservieren. Das WWDC-Programm zeigt Apple auch auf seiner Website und bringt dort weitere Informationen zu Neuigkeiten der WWDC und deren größten Events wie der Keynote am Montag und dem traditionellen "Stump the Experts", in dem Entwickler die Apple Ingenieure mit kniffligen Fragen konfrontieren - die diese jedoch entgegen des Titels der Veranstaltung meist beantworten können.

Auf der WWDC will Apple laut Ankündigung den Entwiclern Details zu iOS 5 und Mac-OS X 10.7 sowie dem neuen Cloud-Service iCloud zeigen. Eine von Steve Jobs un seinem Führungsteam gehaltene Keynote eröffnet das Programm um 10 Uhr Ortszeit (19 Uhr MESZ), Macwelt wird live von Geschehnissen in San Francisco berichten.

Avast veröffentlicht Beta von kostenloser Antivirussoftware

Spötter behaupten ja gerne, für den Mac gebe es mehr Virenschutzsoftware als Viren, doch die Bedrohung der Plattform nimmt allmählich zu. Und da Antivirensoftware für den Mac in der Regel auch in der Lage ist, Windows-Viren in Mail-Anhängen zu erkennen und deren Weiterverbreitung zu unterbinden, ist die Installation einer derartigen Software sicher kein Fehler. Das Angebot von Virenschutzsoftware erweitert nun der Hersteller Avast mit seiner Antivirensoftware, die jetzt in einer Beta-Fassung vorliegt. Der Hersteller rühmt sich damit, seine eingeführte Sicherheitssoftware für den Mac fast komplett neu geschrieben zu haben. Besonderes Zuckerl: Wie Avast-CTO Ondrej Vicek unseren Kollegen der Macworld bestätigte, wird die finale Fassung von Avasts Antivirussoftware gratis sein. Das Veröffentlichungsdatum steht dabei ebenso wenig fest wie der Name des Programms, Avast will beides jedoch in Kürze nennen.

Avasts Programm will wie andere Antivirensoftware die rudimentären Sicherheitsfunktionen des Systems, die Apple in dieser Woche mit dem Security Update 2011-003 hinsichtlich Trojanerschutz verbessert hat, erweitern. Nutzer sollen etwa das gesamte Dateisystem inklusive der Daten angeschlossener Netzwerkvolumes auf Knopfdruck scannen lassen können. Verdächtige Änderungen der Dateien erkenne das Programm ebenso, wie es eingehenden HTTP-Traffic und eingehende Mails auf die Aktivitäten von Schädlingen untersuche. Via Growl informiere die Software Anwender auf potentielle Gefahren und informiere über die notwendigen Schritte zur Abwehr. Ein automatisches Update ist selbstverständlicher Bestandteil der Software. Die Beta bietet Avast zum kostenlosen Download für Mac-OS X 10.5 und höher an.

Google führt +1-Buttons für Dritte ein

Das dürfte so manchem Website-Betreiber "pluseinsen": Google hat sein im März präsentiertes Empfehlungssystem "+1" für Dritte freigegeben, die nun die Buttons auf ihren Seiten integrieren können. Google gab am Mittwoch in seinem Firmenblog bekannt: "Heute veröffentlcihen wir +1 Buttons für das ganze Netz", und führte weiter aus, bereits mit einigen Sites zu kooperieren, die in naher Zukunft die Technik einführen würden. Auf den eigenen Seiten zeigt Google die Technik bereits, "pluseinsen" lassen sich nun Beiträge auf Youtube, Android Market, Blogger und der Google-Produktsuche. Wie das System funktioniert und sich von Facebooks "Like" unterscheidet, führt das Untenehmen ebenfalls in seinem Blog aus: "Mit einem einzigen Klick können Sie diesen Regenmantel, Nachrichtenbeitrag oder Science-Fiction-Film Freunden, Kontakten und dem Rest der Welt empfehlen. Das nächste Mal, wenn Ihre Kontakte suchen, können diese Ihre +1en dirket in den Suchergebnissen sehen und so Ihre Empfehlungen dann wahrnehmen, wenn sie am nützlichsten sind." Seit Mittwoch stellt Google Webmastern Werkzeuge für die Einidung von +1 auf ihren Websites bereit.

OWC: 16 GB RAM-Riegel für Mac Pro

Der Normaluser wird’s kaum brauchen, aber der dürfte auch nur in den seltensten Fällen einen Mac Pro sein Eigen nennen. Profis in Bild- und Videobearbeitung oder 3D-Entwicklung dagegen dürften aufhorchen: Bis zu 96 GB RAM sind in bestimmten Mac Pro damit möglich - Other World Computing (OWC) bietet in seinem Eshop Macsales erstmals 16 GB RAM-Chips an. Diese passen je nach Spezifikation in die Macs Pro von 2009 und 2010. Während in die Mac Pro Quad-Core von 2009 und in die Quad- und 6-Core-Rechner ein Kit von dreimal 16 GB-Arbeitsspeicher passt und so maximal 48 GB ermöglicht, nehmen die Macs Pro 8-Core von 2009 und 8- und 12-Core von 2010 sogar sechs 16 GB-Chips auf, womit sie auf die bisherige Spitze von 96 GB RAM kommen. Mehr Arbeitsspeicher lässt sich trotz der insgesamt acht RAM-Steckplätze in letzteren Macs nicht adressieren, wie MacNN betont. Für die Macs Pro von 2010 mit bis zu 96 GB RAM-Upgrade nennt OWC folgende Spezifikationen:

  • Apple Specified Thermal Sensor

  • DDR3 PC3-10600 ECC 1333 MHZ oder PC-8500 ECC 1066 MHz

  • 72 Bit (64 bit + 8 bit ECC)

  • 240-pin SDRAM DIMM

  • High-Performance Multi-Channel

Mindjet kündigt Mind Manager 9 an

Mind Manager ist eine Software zum visuellen und strukturierten Erfassen von Brainstorming-Prozessen, für Projekte und Strategien. Das Tool unterstützt dazu Symbole, Tags, Zweigformen, Anmerkungen, Umrandungen, Farben, Zweigsortierung und -nummerierung. Hyperlinks, Anhänge, Notizen und Bilder schaffen weitere Detailebenen. Zu den Neuerungen des ab 23. Juni verfügbaren Mind Manager 9.0 gehören unter anderem ein Präsentationsmodus, eine bessere Druckvorschau (WYSIWYG) und ein optimierter Keynote-Export. Völlig neu sind Projektvorlagen. Weiterhin wurden der Import und Export mit Microsoft- und Apple-Programmen wie Word und Pages verbessert. Ferner gibt es nun einen Schnelleingabe-Brainstorm-Modus und eine größere Kompatibilität mit Mind Manager 9 für Windows sowie einen Import des Open Source-Mindmappers Freemind. Ferner hat der Entwickler an der Performance, Filtern und Zweigauswahl und an der Benutzerfreundlichkeit geschraubt. Einen genauen Versionsvergleich bietet dieses PDF . Mind Manager 9 läuft auf Intel-Macs ab Mac-OS X 10.6. Eine Volllizenz kostet 213 Euro, Updates gibt es für 118 Euro. Bei Vorbestellung erhält der Kunde Paintr kostenlos dazu.

Info: Mindjet

Macwelt Marktplatz

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