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Freitag, 3. September

03.09.2010 | 00:00 Uhr

Der neue iPod Touch und iPod Nano in der Praxis +++ IFA: Rund um Apple in der iZone +++ Windows Phone 7 geht an den Start +++ IFA: Sky startet im Oktober 3D-Fernsehen +++ Delicious Library 2.5 streicht iWeb-Unterstützung +++ AAPL leicht im Plus

Der neue iPod Touch und iPod Nano in der Praxis

Im Anschluss an die Keynote hat Apple die vorgestellten Geräte der Presse vorgeführt. Dabei konnten wir den neuen iPod Nano und iPod Touch in der Praxis ausprobieren.

iPod Touch

Dem iPod Touch hat die Erneuerung sichtlich gut getan. Dank Retinadisplay sind Schrift und Bilder auch hier richtig scharf. Der Touch fühlt sich anders an als der Vorgänger. Die Wölbung der Ecken ist anders und auch den guten Millimeter, den Apple bei der Dicke weggehobelt hat, spürt man in der Hand ein wenig. Auffällig sind die neuen Apps, die mit den neuen Funktionen einher gehen. So gibt es jetzt erstmals eine Kameraapp auf dem iPod.

Diese funktioniert ähnlich wie beim iPhone. Hier fehlt allerdings die Taste für den Blitz. Die Kamera ist auch sonst nicht mit der des iPhone 4 identisch. Statt fünf Megapixel löst die des iPod weniger als einen Megapixel auf. Bei Videos ist zumindest die Auflösung identisch: 1280 mal 720 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde.

Vermutlich hat die Kamera des iPhone 4 nicht in das flachere Gehäuse des iPod gepasst. Oder Apple wollte eine künstliche Grenze zwischen den beiden Geräten ziehen. Ob die Bildqualität bei Videos identisch zum iPhone ist, werden wir erst im ausführlichen Test feststellen. Die zweite neue App hat auch etwas mit Kameras zu tun: Dank einer zweiten, kleineren Frontkamera kann man jetzt auch per iPod Videogespräche führen. Facetime kommt jetzt auf den iPod.

Möglich macht dies die Kamera und iOS 4.1, das Facetime auch über eine E-Mailadresse als Identifikation erlaubt. Beim iPhone war dazu bisher die Telefonnummer nötig. Dies bedeutet auch, dass auf den Testgeräten bereits iOS 4.1 installiert ist.

IFA: Rund um Apple in der iZone

Die 42 Aussteller in den Hallen 15.1 und 16 präsentieren sich nicht mit herkömmlichen Messeständen, sondern in "Frames": Jeder ist eingerahmt in einem abgerundeten Rechteck. Das sieht mal wie ein iPhone-Bildschirm aus, mal wie ein quer gehaltenes iPad - je nachdem wie viel Platz die Firmen für ihre Produkte brauchen. Mit diesem Aufbau, so sagt einer der Verantwortlichen für das Konzept, solle die klare Gestaltung der Apple-Geräte zum Ausdruck kommen, die einerseits schlicht und einfach zugänglich sei, andererseits viel Raum für die eigene Kreativität lasse.

Hinter den "Frames" sind Räume für Gespräche mit Fachbesuchern. Dort sind auch Aussteller untergebracht, die sich nicht direkt an die Apple-Fans wenden, sondern im B2B-Geschäft tätig sind, die also um Aufträge anderer Firmen werben.

Der Verkauf von Audio-Anlagen, Geräte-Adaptern, Hüllen und Taschen für die Apple-Geräte ist ein Milliardengeschäft. Zum Hardware-Zubehör kommen mehr als 200.000 Software-Angebote hinzu.

Die iZone soll keine einmalige Aktion bleiben. "Wir wollen auf dieser Grundlage in den nächsten Jahren eine richtige Messe für die Apple-Welt etablieren", sagt Verlagsgeschäftsführer Goukassian.

Noch sind nicht alle großen Marken der Apple-Zubehörbranche mit dabei, aber die iZone bietet zum Auftakt bereits ein breites Spektrum von Herstellern. Das Software-Unternehmen Tobit etwa stellt in der iZone seine Anwendung Radio.fx vor, mit dem die Programme von Radiosendern empfangen werden können. Neben der App für iPhone und iPod touch gibt es die Anwendung nun auch fürs iPad.

Überhaupt ist Sound ein wichtiges Thema in der iZone. Der Kölner Hersteller Sonoro Audio präsentiert etwa eine Kompaktanlage mit der Bezeichnung Eklipse, die CD-Player, Radio und iPod-Dockingstation verbindet. Die iZone sei eine ideale Plattform für die Präsentation der eigenen Design-Audio-Lösungen, erklärt Geschäftsführer Marcell Faller. Ebenfalls mit dabei ist Carl Zeiss, das seinen Cinemizer vorstellt, eine 3D-Videobrille für iPhone oder iPod.

Apple-Kunden gelten als besonders zahlungskräftig. Den Luxus der Apple-Welt betont der Berliner Anbieter Bling My Thing. Er bringt mit seinen Hüllen und Stickern barocken Glanz ins nüchterne Design - mit Swarovski-Kristallen.

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