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Freitag, 5. August

05.08.2011 | 00:00 Uhr

IDC: Apple verkauft die meisten Smartphones +++ Analysten rechnen mit Fusion von iOS und OS X bis 2016 +++ Digitimes: Zwei von drei Tablets werden iPads sein +++ iCloud Beta findet iPhone und Mac +++ Safari Omni Bar vereint Adress- und Suchfeld +++ Updates f├╝r Quicktime 7 und Xpress 9 +++ Umsatz mit mobilen Datenverbindungen soll 2011 auf $315 Mrd. steigen +++ G├╝nstiger Aldi-Tablet-PC demn├Ąchst erh├Ąltlich? +++ Hinweise auf neue World-of-Warcraft-Erweiterung +++ iPhone-5-Klon in China gesichtet +++ App-Test: My Flights - Flugdaten am iPhone abrufen +++ Ge├Âffnete Fenster beim Beenden merken +++ AAPL f├Ąllt mit Markt

Morgenmagazin: Segelboote
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IDC: Apple verkauft die meisten Smartphones

Apple ist im zweiten Quartal 2011 der gr├Â├čte Hersteller von Smartphones gewesen, haben die Marktforscher von IDC errechnet. Mit 20,3 Millionen verkauften Ger├Ąten hat Apple sich erstmals an die Spitze gesetzt und Nokia ├╝berholt. Im ersten Quartal hatte Apple mit 18,7 Millionen verkauften Telefonen noch hinter Nokia gelegen, das 24,2 Millionen St├╝ck absetzte. Nokia hat in der Zwischenzeit beschlossen, die Symbian-Plattform zu Gunsten von Windows Phone 7 aufzugeben, die ersten Windows-Phones wird Nokia aber erst gegen Ende des Jahres auf den Markt bringen. Die Folge sind ein 30-prozentiger Einbruch gegen├╝ber dem Vorjahr und der Absturz auf Platz drei mit 16,7 Millionen Ger├Ąten. Hinter Apple hat sich auf dem zweiten Platz Samsung mit 17,3 Millionen Verk├Ąufen eingereiht, es folgt auf dem vierten Platz RIM mit 12,4 Millionen verkauften Blackberrys. In Sachen mobiles Betriebssystem liegt Apple hinter Android, das einen fast f├╝nfzigprozentigen Marktanteil aufweist.

Analysten rechnen mit Fusion von iOS und OS X bis 2016

W├Ąhrend Microsoft sich darum bem├╝ht, auf Desktops, Laptops, und Tablets das gleiche Betriebssystem laufen zu lassen, war ein Geheimnis von Apples Erfolg im Tablet-Markt bis dato das speziell auf die neue Ger├Ąteklasse zugeschnittene, "leichtgewichtige" Betriebssystem iOS. Mit OS X Lion holt Apple zwar einige beliebte und sinnvolle Features von iOS zur├╝ck auf den klassischen PC, doch unterscheiden sich iOS und OS X noch deutlich voneinander. Der Unterschied werde aber in f├╝nf Jahren nicht mehr vorhanden sein, spekulieren die Analysten der Investmentbank Jefferies: Apple werde bis dahin iOS und OS X in ein Betriebssystem f├╝r alle Ger├Ąte zusammenf├╝hren. Der Schl├╝ssel dazu sei die Hardwareentwicklung, erst 64-Bit-ARM-Chips w├╝rden das erm├Âglichen. W├Ąhrend die Prozessoren der ARM-Architektur heute auf 32 Bit setzen, werkeln in aktuellen Macs 64-Bit-Chips von Intel.

Die ersten Schritte zur Fusion von iOS und OS X werde Apple aber schon bald unternehmen, spekulieren die Jefferies-Analysten: "Wir glauben, Apple will iOS mit OS X in eine einzige Plattform f├╝r Apps und Cloud-Dienste zusammenf├╝hren und damit 2012/13 beginnen." Mit 32-Bit-Chips k├Ânnen Apple schon in einem oder zwei Jahren die "gro├če Mehrheit der Bed├╝rfnisse des ├ľkosystems OS X befriedigen" und m├╝sse lediglich in professionellen High-End-Ger├Ąten auf die 32-Bit-Version seines Betriebssystem verzichten. Wenn ARM etwa 2016 64-Bit-Chips liefern k├Ânne, werde Apple eine einheitliche Betriebssystem- und Hardwarearchitektur haben.

Apple ist nach Ansicht der Jefferies-Analysten von den W├╝nschen der Kunden zu einer Vereinheitlichung gezwungen: "Anwender wollen in der Lage sein, ihr iPhone, iPad, Macbook oder iTV zu nehmen und Inhalte nahtlos zwischen den Ger├Ąten hin- und her zu spielen." Die sei trotz iCloud schwieriger, wenn iOS und OS X getrennt voneinander behandelt w├╝rden. Konkret werde Apple schon mit dem n├Ąchsten iPad einen Schritt in die Richtung gehen und den Vierkern-Prozessor A6 der ARM-Plattform verwenden. Damit bek├Ąme das iPad eine mit Macs vergleichbare Rechenleistung.

Microsoft, das Windows 7 gleicherma├čen auf Desktops und Tablets einsetzt, hat noch nicht viele Lizenzen f├╝r Tablets verkauft, Experten raten daher Redmond, f├╝r Tablets die Smartphone-Variante Windows Phone 7 einzusetzen.

Digitimes: Zwei von drei Tablets werden iPads sein

Ende 2011 wird Apple im Tabletsegment einen Markanteil von fast zwei Dritteln halten, rechnet das taiwanesische Fachblatt Digitimes vor. In der zweiten Jahresh├Ąlfte 2011 werde Apple der Sch├Ątzung zufolge 25,5 Millionen iPads verkaufen, 76 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Konkurrenz liefere im gleichen Zeitraum insgesamt 15,65 Millionen Ger├Ąte aus, immerhin noch 65 Prozent mehr als im Jahr 2010. Im Gesamtjahr w├╝rde Apple damit rund 40 Millionen iPads verkauft haben.

iCloud Beta findet iPhone und Mac

Apples iCloud macht Fortschritte. Wie 9to5Mac berichtet, haben Entwickler nun in der Beta-Version des Dienstes Zugriff auf den schon von Mobile Me bekannten Dienst "Find my iPhone", der verloren gegangene oder gestohlene iPhones anhand ihrer Geo-Daten aufsp├╝ren kann. Neu ist das Pendant f├╝r Macs: "Find my Mac", das nun ebenso iCloud integriert sei. Wie auch vermisste iPhones sp├╝rt der Service den Mac anhand seiner Ortsinformation auf, muss sich dabei nat├╝rlich darauf verlassen, dass der Rechner sich in ein WLAN einbucht, dessen Ort bekannt ist. Vom derart aufgesp├╝rten Mac lassen sich ├Ąquivalenten zum iPhone aus der Ferne alle Daten l├Âschen. Auf Anforderung gibt der Mac auch T├Âne von sich, so lassen sich etwa unter Papierstapeln begrabene oder in Sofaritzen gerutschte Macbook Air wieder finden.

Safari Omni Bar vereint Adress- und Suchfeld

Viele derjenigen, die Safari den Vorzug gegen├╝ber anderen Browsern geben, vermissen in Apples Browser eine Funktion, die zuerst Google mit Chrome popul├Ąr gemacht hatte: Das einheitliche Eingabefeld, das zu unterscheiden wei├č, ob der Anwender eine Internetadresse oder eine Suchabfrage getippt hat. Mit dem Safari Plug-in Safari Omnibar des Entwicklers Olivier Poitrey lernt Safari jedoch genau dieses Verhalten. Nach Installation und Neustart des Programms ist das Feld f├╝r die Internetsuche verschwunden. Tippt man in das verbliebene Feld in der Symbolleiste nun etwas ein, was nicht nach einer URL aussieht, interpretiert Safari Omnibar das als Suchabfrage und schickt sie an Google. ├ťber das Kontextmen├╝ l├Ąsst sich die bevorzugte Suchmaschine wechseln. Um Safari das Suchfeld wieder zur├╝ck zu geben, muss man einfach das Plug-in aus dem Safari-Ordner in Applications Support l├Âschen.

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